Aktuelle Kurszielberechnung nach Fibonacci
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Stand 29.04.2005: Erst mit Erreichen von 3582 oder Überschreiten von 4435 Punkten gibt es aus Fibonacci-Sicht mehr Klarheit über die weitere Entwicklung. Bis dahin gilt: abwarten und beobachten. |
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Der 1170 geborene italienische Mathematiker Leonardo da Pisa, genannt "Fibonacci", entdeckte, daß in vielen Bereichen der Natur wiederkehrende Muster zu finden sind. Um sie auf mathematischem Weg erklären zu können, entwickelte er Faktoren, die heute an der Börse genutzt werden: 0,618 und 0,382 Wie diese Zahlen zustande kommen, erklärt das FAZ-Börsenlexikon. Weitere Hinweise erhalten Sie bei Ihrer GOOGLE Fibaonacci-Recherche. Wir verwenden sie, um herauszufinden, welche Ziele der DAX anvisieren könnte und welche Unterstützungs- und Widerstandsmarken Analysten, die nach dieser Methode arbeiten, einplanen. |
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29.04.2005, DAX 4184,84 Am 07. März 2005 erreichte der DAX 4.435,31 Punkte dadurch das Fibonacci-Kursziel vom März 2003 (4.468). Die Marke wurde zwar nicht auf dem Punkt getroffen. Aber angesichts der Dimension der Fibonacci Figur - schließlich startete sie beim Höchststand vor fünf Jahren - dürfen 33 Punkte Differenz als zufallsbedingtes Rauschen angesehen werden. Weil der DAX dadurch an der ersten Fibonacci Widerstandsmarke abprallte, gibt es für die weitere Entwicklung zwei Möglichkeiten: 1. Variante: Es besteht die Gefahr, daß der Börsenindex seinen langfristigen, im Frühjahr 2000 begonnenen Abwärtstrend wieder aufnimmt. Dann könnte der DAX unter den Tiefpunkt von 2202 Punkten abrutschen und sich erst oberhalb von 1000 Punkten stabilisieren. 2. Variante: Der DAX nimmt sich für einen späteren Zeitpunkt den Widerstand von 5.869 Punkten vor (Bewertung vom 01.08.2003, s.u.). Dann würde der DAX nur vorübergehend abtauchen, um anschließend seinen im März 2003 begonnenen Aufwärtstrend fortzusetzen. Wie weit das "vorübergehende Abtauchen" der 2. Variante gehen kann, läßt sich anhand der Fibonacci-Berechnung ableiten, und zwar: Die Ausgangsbasis der neuen Berechung: Der DAX startete seinen Aufwärtstrend bei 2.202 Punkten und beendete ihn bei 4435 Punkten. Berechnung: * 4435 - 2202 = 2233 * 2233 x 0,618 = 1379 * 2233 x 0,382 = 853 * 4435 - 853 = 3582 (1. Unterstützung bei DAX 3582) * 4435 - 1379 = 3056 (2. Unterstützung bei DAX 3056) Schlußfolgerungen: 1. Der DAX dürfte in der aktuellen Abwärtsbewegung auf 3582 bzw. 3056 Punkte fallen, ohne den im März 2003 gestarteten Aufwärtstrend zu gefährden. 2. Sollte der Index das bisherige Zwischenhoch von 4435 Punkten überwinden, liegt das nächste Kursziel bei 5.869 Punkten. Das Problem in der aktuellen Situation ist: Es läßt sich daraus kein Handlungsbedarf ableiten, denn der DAX befindet sich zwischen den Kursmarken. Erst mit Erreichen von 3582 oder Überschreiten von 4435 gibt es aus Fibonacci-Sicht mehr Klarheit über die weitere Entwicklung. Bis dahin gilt: abwarten und beobachten. Depotstrategie: In einer solchen Situation ist es ratsam, einen hohen Bestand freier Mittel zu haben, um flexibel reagieren zu können und Aktieninvestments zu meiden. Für das Musterdepot bedeutet das: Bis 3582 bzw. 4435 finden überwiegend Transaktionen mit kurzfristiger Perspektive statt (von Intraday bis zwei, drei Wochen). 01.08.2003, DAX 3.438,89
kann bis 4400/4500 Punkte weitergehen. Der DAX erreichte gestern mit 3487,86 Punkten ein neues Zwischenhoch. Dabei überwand er deutlich den seit Herbst 2002 gültigen Widerstand von 3400 Punkten. Wie weit kann der Aufschwung gemäß Fibonacci noch gehen? Die Ausgangsbasis der neuen Berechnung: Der DAX startete seine Talfahrt vor drei Jahren Jahren bei 8136 Punkten und markierte das vorläufige Tief im März 2003 bei 2202 Punkten Berechnung: * 8136 - 2202 = 5934 * 5934 x 0,618 = 3667 * 5934 x 0,382 = 2266 * 2202 + 2266 = 4468 (= 1. Widerstand bei DAX 4468) * 2202 + 3667 = 5869 (= 2. Widerstand bei DAX 5869) Schlußfolgerungen: 1. Der langfristige Abwärtstrend immer noch intakt. 2. Der DAX hat seit seinem Zwischentief von 2200 Punkten erst einen Teil seines Aufwärtspotentials ausgeschöpft. Er könnte weitere 1000 Punkte zulegen und würde trotzdem im Abwärtstrend bleiben. Der DAX kann bis 4400/4500 Punkte klettern, um gem. Fibonacci die Bedingung für eine technische Reaktion im langfristigen Abwärtstrend zu erfüllen. Dieses Kursziel kann der DAX im Rahmen seines aktuellen Turnaround-Versuchs erreichen. Das wäre deutlich höher, als dem Markt zur Zeit aus Sicht der mittel- bis langfristigen Stimmungsindikatoren zugetraut werden kann. Es erscheint ratsam, offen zu bleiben und den Markt hinsichtlich einer Entscheidung für beide Richtungen zu beobachten. 06.12.2002, DAX 3.207,53 Auf den ersten Blick sieht es noch gut aus: Der DAX erreichte im Oktober 2002 ein neues Zwischentief, so daß die Talfahrt seit dem Frühjahr 2000 als "technische Reaktion" im langfristigen Aufwärtstrend angesehen werden kann. Aber die Fibonacci-Berechnung unter Einbeziehung des Aufschwung-Starts Anfang der 80er Jahre liefert ein anderes Bild. Die Ausgangsbasis der neuen Berechnung: Der DAX startete seinen Aufschwung vor fast 22 Jahren am 30.01.1981 bei 468 Punkten (= Tiefpunkt). Der Endpunkt der Aufwärtsbewegung wurde Anfang 2000 erreicht und zwar bei 8.136 Punkten. Berechnung: * 8.136 - 468 = 7.668 * 7.668 x 0,618 = 4.738 * 7.682 x 0,382 = 2.934 * 468 + 4.738 = 5.206 (= 1. Unterstützung bei DAX 5.206) * 468 + 2.934 = 3.402 (= 2. Unterstützung bei DAX 3.402) Anhand der zweiten Zahl sehen wir, warum sich der DAX in den vergangenen Wochen quälte: Er hatte die Chance, in den langfristigen Aufwärtstrend zurückzukehren, indem er die Marke von 3.402 überkletterte. Aber er hatte schon längst den langfristigen Aufwärtstrend geknackt, als er im Oktober 2002 auf 2.519 Punkte gefallen war. Die jüngste Erholung ging bis an die 0,382-Widerstandsmarke heran und prallte mehrfach von ihr ab. Der DAX dürfte aufgrund der massiven Warnsignale der Indikatoren scheitern. Der Bereich 3.300/3.500 Punkte scheint nach dem hektischen Hin und Her der vergangenen Monate eine unüberwindbare Hürde zu sein. Damit besteht aufgrund der Fibonacci-Daten die Gefahr, daß der DAX im langjährigen Zyklus ein neues Kapitel aufgeschlagen hat. Nach rund 20 Jahren Aufbau, Wachstum und Euphorie folgt jetzt der Zusammenbruch - nach Fibonacci ein börsentechnisches Neuland. Wie weit der Markt fallen kann, läßt sich anhand der Fibonacci-Daten nicht berechnen. Aus charttechnischer Sicht trifft der DAX bei 1.000/2.000 Punkten auf eine Unterstützungszone, die von 1986 bis 1995 große Bedeutung hatte. Bis hierhin könnte der Index fallen, um seinen Endpunkt der Baisse zu markieren. 12.07.2002, DAX 4.130,80 Daß der DAX in den vergangenen Wochen im Bereich 4.500/4.000 pendelte, ist aus dem Blickwinkel der Fibonacci-Statistik kein Zufall: Bei 4.276 Punkten befindet sich eine Unterstützungslinie, die als untere Begrenzung einen intakten, neuen Aufwärtstrend markiert. Ausgangspunkt der Aufwärtsbewegung: 3.539 (September 2001) Endpunkt der Aufwärtsbewegung: 5.467 (März 2002) Die Unterstützungsmarken für den neuen Aufwärtstrend sind: 38,2 % = 4.731 61,8 % = 4.276 Ausgerechnet im Bereich von 4.276 Punkten (Schwankungsbreite in den vergangenen Tagen 3.946 - 4.483) setzte eine hektische Auf- und Abwärtsbewegung ein. Das kann auch mit den typischen Fibonacci-Zyklen erklärt werden. Daß die Marke unterschritten wurde, muß keine Regelverletzung sein: Auch das Top im Frühjahr wurde über 200 Punkte überboten, bevor es zu einer Trendwende nach unten kam. Die Optimisten haben gemäß Fibonacci immer noch Grund zur Hoffnung. Sollte sich der DAX stabilisieren, und überschreitet er in den nächsten Tagen die Marke von 4.280/4.300 Punkten, können einige technische Analysten neue Kaufsignale diagnostizieren. 23.11.2001, DAX 5.150,97 Nachdem wir von einem veränderten Szenario ausgehen und steigende Kurse erwarten, müssen wir unsere Fibonacci-Berechnung anpassen. Die Frage lautet nun: Wie weit kann der DAX gemäß Fibonacci steigen? Zur Berechnung der Kursziele wird der Hochpunkt im Frühjahr 2000 und der Tiefpunkt vom September 2001 benötigt. Die anschließende Aufwärtsbewegung gilt als technische Reaktion im langfristigen Abwärtstrend. Sie kann so lange anhalten, bis die zwei nächsten Widerstandsmarken erreicht sind. Ausgangspunkt der Abwärtsbewegung: 8.136 (März 2000) Endpunkt der Abwärtsbewegung: 3.539 (September 2001) Nächste Widerstandsmarken, auf die technische Analysten in den nächsten Wochen schauen werden: 38,2 % = 5.295 61,8 % = 6.379 Bis hierhin kann der DAX klettern, ohne daß der DAX gemäß Fibonacci seinen langfristigen Abwärtstrend verläßt. In der aktuellen Aufwärtsbewegung stellen es die nächsten Kursziele dar. 16.11.2001, DAX 5.062,64 Ausgangspunkt der Aufwärtsbewegung: 3.539 Endpunkt der Aufwärtsbewegung: 5.114 Nächste Unterstützungsmarken, auf die technische Analysten in den nächsten Wochen im Falle einer neuen Abwärtsbewegung schauen werden: 38,2 % = 4.513 61,8 % = 4.141 26.10.2001, DAX 4.820 Ausgangspunkt der Aufwärtsbewegung: 3.539 Endpunkt der Aufwärtsbewegung: 4.874 Nächste Unterstützungsmarken, auf die technische Analysten in den nächsten Wochen im Falle einer neuen Abwärtsbewegung schauen werden: 38,2 % = 4.364 61,8 % = 4.048 Bis hierhin wäre der neue Aufwärtstrend gemäß Fibonacci intakt. Fällt der DAX weiter, würde der aktuelle Zyklus nicht mehr der Aufwärtstrend-Definition entsprechen. In dem Fall dürften etliche Marktteilnehmer ihre optimistische Sichtweise aufgeben, was zu weiteren Verlusten führen kann. Aber bis dahin hat der DAX noch ein ordentliches Stück nach unten vor sich. 19.10.2001, DAX 4.513 Ausgangspunkt der Aufwärtsbewegung: 3.539 Endpunkt der Aufwärtsbewegung: 4.780 Vom Hochpunkt werden nun die Werte 61,8 % und 38,2 % abgetragen. Danach liegen die nächsten Fibonacci-Kursziele bei 4.306 (38,2 %) und 4.014 (61,8 %). Aus charttechnischer Sicht können wir beiden Daten zustimmen: Der DAX pendelte sowohl bei 4.000, als auch bei 4.300 einige Male auf und ab. Bis hierhin dürfte der Index fallen, wenn charttechnische Gründe die Marktteilnehmer bewegen und/oder die Fibonacci-Überlegungen richtig sind. Ein interessantes Detail: Wenn wir unterstellen, daß der DAX seinen Aufschwung beim 1982er Tiefpunkt startete (476,6 Punkte) und den Höhepunkt des Zyklusses im Frühjahr 2000 bei 8.138 Punkten erreichte, liegt die 61,8%ige Unterstützung bei 3.403 Punkten, knapp unter dem Tief von Ende September. Bis hierhin könnte der Index noch fallen, um den Fibonacci-Gesetzmäßigkeiten zu folgen. |