Google

Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert. Bitte lesen Sie in der Rubrik Trend Gedanken weiter.



Startseite

Editorial

Über MOVING MARKETS

TRENDS! Aktuell

Site Map

Impressum

Leserbriefe


GOOGLE-Suche:

Suchbegriff(e):


TRENDS! Aktuell | > Zu den Berichten der Vortage

DAX, DOW JONES & Co auf dem Prüfstand

Hier finden Sie: Kurzfristige Strategien und Börsenanalysen. Das MOVING MARKETS-HANDELSSYSTEM im Einsatz.

Kurzweil, Forum
Links:
letzte Meldung, Netzeitung, Yahoo! Nachrichten, DLF-Nachrichten, BR-Börsenberichte, Yahoo! Finanzen , Yahoo! Weltbörsen, VWD, Comdirect-Informer, GOOGLE, Handelsblatt, New York: "After the bell", Heise, Newsgroup, Consors-DAX Board, Sonnenwind-Aktivität, ODAX, CBOE-Statistik, US-Unternehmensdaten, US-Nachbörse, ECRI, US-Indizes, Statistik Japan, EU-Renditen,

Indikatoren: DAX, DAX Umsatz, MMC, Gewinne/Renditen, Analyse-Archiv

Charts: DAX 1993 - 1998, DOW JONES 1993 - 1998, Deutschland, Gold, VDAX, VIX, Futures,

Mathematiker gesucht (Projekt zur Aktienanalyse): mailto:gs@gsinfo.de

TRENDS! Aktuelle Berichte und Analysen

TRENDS-Übersicht, Grundsatzanalysen, DAX & DOW JONES Vortage, Aktiendepots, Charts

Tradingposition: Sojabohnen Short Zertifikate seit 11.03.2005, DAX Short Zertifikate seit 23.03.2005, 05.04.2005, 05.05.2005, 20.05.2005, 26.05.2005 Adidas Call Stillhalter seit 03.05.2005.

31.05.2005

Seit 13:30 Uhr Neuer Marktkommentar als Weblog. Hier besteht die Möglichkeit, alle Berichte nach Kalendertagen zu archivieren und Leserkommentare zum Artikel zu gestatten. Es ist ein Test, um zu sehen, ob die Berichterstattung als Weblog Vorteile hat.

10:21 Uhr DAX 4467. Der gestiegene LS Indikator kündigt die mögliche Top Bildung an. Dabei nehmen die Marktteilnehmer Gewinne bei den Aktien mit hoher Marktkapitalisierung mit (Kapitalabzug, schwacher CMI Germany) und schichten freiwerdende Mittel in Richtung der Index Leichtgewichte um. Zuletzt gab es das am 25.05.2005. Allerdings blieb die Top Bildung vor einer Woche im Ansatz stecken und stellte sich als Konsolidierung im Aufwärtstrend dar: Der DAX fiel nur kurz und kletterte anschließend wieder. Mit dem Rückschlag des DAX gab es neuen Kapitalzufluß und Umschichtungen in Richtung der großen Blue Chips, so daß der DAX die 4.400 Punkte Hürde überwand. Anhand des Indikatormusters wird erkennbar sein, wie es jetzt um den DAX steht: Setzen sich die Umschichtungen in Richtung der kleineren DAX Werte fort und hält der Kapitalabzug aus den großen Titeln an, wird die A/D-Linie Intraday eine anhaltend positive Divergenz zeigen und der LS Indikator auf hohem Niveau bleiben. Vor einer Woche fielen beide Indikatoren schnell wieder im Vorfeld des nächsten Anstiegs. Der kurzfristige Trendwechsel wird deshalb anhand des veränderten Indikatormusters erkennbar sein.

30.05.2005

18:08 Uhr Wie im April ist praktisch jeder Rückgang des G5 Depots geeignet, dem DAX nach unten vorauszulaufen. Deshalb könnte die Talfahrt des Indikators kurz vor Börsenschluß als Vorbote für den nächsten Rückgang gewertet werden. Zum neuen Verkaufsignal kommen die anderen "üblichen Verdächtigen" hinzu: schwacher MMC, schwacher CMI Germany, A/D-Linie, Ignorieren des Warnsignals aus Frankreich, Übernahmephantasien bei Banken, Umsatzspitze im September Kontrakt.

17:25 Uhr DAX 4478. Kauf 250 DAX Short Zertifikate WKN 342560, Hebel 12,1, Auto Stop Loss 4650, letzter Kurs 3,25 Euro.

13:25 Uhr DAX 4474. Mitte Januar, DAX 4100 / 4150, beim Jahreshoch 2004: Bankenfusion schürt Übernahmephantasie. Weil jetzt die gleiche Übernahmephantasie über die Nachrichtenticker geht, dürfte erneut ein oberer Wendepunkt zum Greifen nah sein.

12:27 Uhr Kaum haben die Franzosen zur europäischen Verfassung "nein" gesagt, zieht die Hypovereinsbank eine Studie aus der Schublade. Verharmlosend schreibt sie: "Das Nein Frankreichs komme für die Märkte insgesamt nicht unerwartet. Bereits im Vorfeld der Abstimmung war der Euro kräftig unter Druck geraten. Vor diesem Hintergrund dürfte sich der Euro nun rasch stabilisieren. Das französische Nein mache es aber für die EU-Kommission insgesamt schwerer, liberale Reformen voranzutreiben. (...) Im Hinblick auf die Erweiterung der Europäischen Union erwartet Krämer keine dauerhaften Schäden. Die Gespräche mit der Türkei dürften wie geplant im Herbst beginnen. Allerdings dürften sich diese nun länger hinziehen als bisher angenommen." Daß die Bank eine solche Studie so schnell zur Hand hat ist klar: Die Verkaufsaktivitäten sollen dadurch gefördert werden. Dem potentiellen Käufer werden Argumente geliefert, trotz der Ablehnung Frankreichs auf eine zügige Osterweiterung zu setzen. Hier winken große Geschäfte. Das will man sich durch die Franzosen nicht gefährden lassen. Die Hypovereinsbank ist zwar keine staatliche Institution und braucht deshalb auch keine Rücksicht auf demokratische Entscheidungen nehmen. Aber sie riskiert, daß sie den neuen Trend unterschätzt: die Neuorganisation Europas unter dem Druck der Bürger im "alten Europa". Die Franzosen haben die Gelegenheit genutzt, ihre Skepsis über den Zustand der europäsichen Verwaltung auszudrücken. Sie sind mit der Entwicklung Europas nicht einverstanden. Hätte eine Volksbefragung auch in Deutschland stattgefunden, hätte sie ähnlich verlaufen können. Daß das deutsche Grundgesetz eine solche Abstimmung nicht erlaubt, mag aus vielerlei Hinsicht berechtigt sein (z.B. mangelnde Sachkompetenz des Bürgers). Aber es ist aus demokratischer Sicht verdächtig und widersprüchlich, daß Deutschlands Volksvertreter nahezu einstimmig dafür entscheiden und ein paar Kilometer weiter westlich eine Mehrheit dagegen zustande kam. Es ist gut möglich, daß auch die Bürger Deutschlands eine andere europäische Politik erleben wollen, als sie zur Zeit praktiziert wird. Das französische Nein werte ich deshalb als einen möglichen Auftakt zur Neuorganisation Europas. Das dürfte nicht ohne Schmerzen des etablierten Systems ablaufen. Auch in Deutschland könnten außer Peter Gauweiler weitere Entscheidungsträger eine Umkehr fordern. Vielleicht entwickeln sich nachträglich sogar öffentliche Proteste gegen die Zustimmung Deutschlands zur EU Verfassung. Jahrelang wurden die Menschen nicht gefragt. Mit wachsender Unzufriedenheit könnten sie sich - angeregt durch die Franzosen - gegen ihre Volksvertreter wenden und eine Neuorganisation fordern. Die Bundestagswahl im September, sollte sie wirklich stattfinden, bietet Extremparteien eine Plattform. Denn die großen Volksparteien CDU und SPD haben den Fehler begangen, ohne überzeugende öffentliche Diskussion und Erörterung, gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Gibt es kein Volksbegehren in Deutschland, dürften EU Gegner bei der Bundestagswahl erheblichen Zuspruch erhalten - eine Entwicklung, die auch die Ziele der Privatbanken in Osteuropa gefährden könnte. Dann könnte die EU Verfassung in die Geschichte eingehen: als Auslöser von Bürgerprotesten gegen die Fehler der Entscheidungsträger in Wirtschaft und Gesellschaft der vergangenen Jahre. Das Problem dabei: Eine Lösung der Probleme ist nicht in Sicht, so lange kein großer Wurf (z.B. drastische Sparmaßnahmen, Abbau der Bürokratie) geplant ist.

11:26 Uhr DAX Indikatoranalyse erstellt (Entschuldigung für die Zeitverschiebung; es gab heute einige Telefonate, die die Erstellung der Analyse verzögerten)

09:30 Uhr DAX Indikatoranalyse voraussichtlich 10:30 Uhr fertiggestellt. Vorab: A/D-Überhitzung weist auf oberen Wendepunkt hin. Kapitalabfluß aus Trendsettern / spekulativen Werten signalisiert Insiderverkäufe.

27.05.2005

20:54 Uhr Dow Jones 10.547, S + P 500 1.198, Nasdaq100 1.550. Jetzt geschieht etwas, womit ich ebenfalls nur an oberen Umkehrpunkten rechne: Die Nebenwerte, Russell2000, brechen nach oben aus. Das betrifft auch die Nasdaq-Indizes: Der Nasdaq100 notiert in der Nähe seines Hochs von gestern (+ 0,1 %), während der breiter gefaßte Composite Index mehr zulegt (+ 0,24). Die Branchenrotation "raus aus Blue Chips, rein in Aktien aus der zweiten und dritten Reihe" beschleunigt sich.

19:00 Uhr Frankreich sagt "Nein" zur Verfassung Europas. Jedenfalls wäre das die kontinuierliche Fortsetzung der These, daß vieles von dem, was in den vergangenen Jahren politisch in die Wege geleitet wurde, einer kritischen Prüfung unterzogen wird. Frankreich dürfte damit auch Chirac auf das Ende seiner Amtszeit vorbereiten.

17:20 Uhr DAX 4439, Nasdaq100 1546. Die einzige Veränderung der Indikatoren in den vergangenen Stunden: Microsoft tendiert fester als der Gesamtmarkt. Die Aktie notiert deutlich über ihrem Niveau von gestern, während der Nasdaq100 gedrückt blieb. Das ist ein weiterer Baustein für die erwartete Top Bildung. Denn auch im März und April erholte sich die Aktie wenige Tage vor der Talfahrt des Gesamtmarktes von ihrer Schwäche (z.B. Bericht vom 13.04.2005, 18:15 Uhr). Danach könnte der amerikanische Aktienmarkt zum Wochenausklang schwach tendieren.

14:48 Uhr Zu den US Indikatoren: die NYSE A/D-Linie liefert anhaltende Warnsignale, der Dow Jones Umsatzindikator stellt sich als neutral dar. Das Indikatormuster der Computerwerte und von Microsoft liefert zur Zeit wieder die gleichen Signale, die auch während der Top Bildung von Februar/März auftraten, zu sehen im 6-Monats-Chart: 1. Computerwerte tendieren fester als der Gesamtmarkt, 2. Microsoft zeigt sich schwächer als der Gesamtmarkt. Interessant war es, daß damals Microsoft kein Kontraindikator war, sondern dem Markt nach unten voraus lief.

12:23 Uhr DAX 4438. Der DAX bewegte sich zwar wieder abwärts. Aber die Indikatoren signalisieren auch, daß es Marktteilnehmer gibt, die sich aufsteigende Notierungen vorbereiten. Sie konzentrieren sich auf die großen Blue Chips und die Trendsetter im DAX - erkennbar anhand der gedrückten A/D-Linie, dem rückläufigen LS Indikator und dem G5 Depot. Danach positionieren sich Marktteilnehmer bei solchen Werten, die regelmäßig von einem Aufschwung profitieren. Die Optimisten sammeln ein. Während der Top Bildung im März/April handelten sie ähnlich - und zeigten sich dadurch als "die letzten" Optimisten, bevor der Trend kippte.

08:32 Uhr Hypovereinsbank vs. Unicredito; dieser Satz aus dem Wall Street Journal ist geeignet, das Geschäft zu vereiteln: "Fest stehe jedoch, dass eine mögliche Übernahme komplett in Aktien bezahlt werden würde." Das dürfte Verkaufsdruck auf Unicredito erzeugen, denn nach der Transaktion dürften etliche Hypovereinsbank-Aktionäre auf der Verkäuferseite stehen. Wer mit Aktien bezahlt, kann leicht einen "virtuellen Kaufpreis" von 16 Milliarden Euro errechnen. Hedgefonds, und Großaktionäre dürften Unicredito im Vorfeld leerverkaufen. Fällt die Aktie zu stark, wird die Hypobank für die Italiener unbezahlbar.

Zu den Berichten der Vortage

Meilensteine zur Trendanalyse
> Wöchentlich: Bulls/Bears-Ratio
> Wöchentlich: Barron's Confidence
> Aktuelle Fibonacci-Kursziele
> Monatlich: IFO-Geschäftsklima
> Wöchentlich: Indikatoranalysen

Diskutieren Sie mit!

Musterdepot

VDAX

SP500 / DAX-Ratio

Test Indikatoren

** Anzeige **


** **

Technische Marktverfassung DAX


Charts aus Yahoo! Europa bzw. USA

NASDAQ100 | Dow Jones | DAX | NEMAX50 | Gold Fields | Barrick | Sherritt International | KWS Saat | Wünsche | BAE Systems | Bombardier | Strabag | Cyanotech | Ladish | Konzum | Yahoo | Microsoft | DaimlerChrysler | Deutsche Bank | Siemens



GERT SCHMIDT FINANZINFORMATIONEN