An dieser Stelle veröffentlichen wir einige Leserbriefe, die uns seit dem 15.10.1998 erreichten.
Zu den Leserbriefen der 1997er Publikation "Die ASTROBOERSE"
Leserbrief-Navigation: Startseite | 2001
|
23.12.2001 Hallo Herr Schmidt, auch Ihnen wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest verbunden mit den besten Wünschen für ein gesundes, glückliches und vor allem in jeder Hinsicht erfolgreiches NEUES JAHR 2002 . Gleichzeitig möchte ich Ihren großen Aufwand und die ständigen Bemühungen um Verbesserung der Aussagekraft der Tabellen würdigen. MfG M. S. |
|
21.11.2001 Lieber Herr Schmidt, als einer der ersten Leser Ihres Dienstes fällt es mir irgendwie schwer, aber die Performance der letzten Wochen und ein Blick auf mein Konto zwingen mich dazu von Ihrem angekündigten Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Auf keinen Fall kann ich das Abo verlängern. Es ist nicht das erste Mal, dass mit der Trendwende auch eine Änderung der Indikatoren einhergeht. Ein funktionierendes Handelssystem muß dieses nach 300 Daxpunkten merken, 1600 Punkte sind zu spät. Ein funktionierendes Handelssystem muß auch die Regeln des Money-Managements berücksichtigen, dieses berücksichtigen Sie nur zum Teil. Ich habe nun zum zweiten Mal gegen meinen Bauch und gegen den Markt mit Moving-Markets gehandelt und bin nun leider pleite (das erste Mal saß ich zur Jahreswende 2000 auf Puts). Ich habe damals wie heute Ihre Meinung zu den ökonomischen Themen geteilt, nur leider lagen/liegen wir mit unserem Timing falsch. Ein technisches Handelssystem darf nicht die Volkswirtschaft berücksichtigen, es muß in den Markt reinschauen. Das ist billig, das tut weh wenn man die Marktvorgänge sieht, aber das ist notwendig. Vielleicht gehen auch Sie zu emotional, wissenschaftlich und beeinflusst an die Sache heran. Ich würde mir wünschen, dass Ihr "Abo-Dienst mit Herz" überlebt, nur für jemanden ab jetzt ohne Handelskapital macht der Bezug leider keinen Sinn mehr. Freundliche Grüße F.H. |
|
23.12.2001 Hallo Herr Schmidt, auch Ihnen wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest verbunden mit den besten Wünschen für ein gesundes, glückliches und vor allem in jeder Hinsicht erfolgreiches NEUES JAHR 2002 . Gleichzeitig möchte ich Ihren großen Aufwand und die ständigen Bemühungen um Verbesserung der Aussagekraft der Tabellen würdigen. MfG M. S. |
|
17.11.2001 Lieber Herr Schmidt, das klingt ja fast schon depressiv, was Sie da gestern auf "Movingmarkets" über das Ueberleben der Publikation schreiben! Aber ich kann verstehen, dass man angesichts dieses Marktes manchmal dem "Haare-raufen" näher kommt. Aber "Fehlspekulation"? Warum? Mir tut es eigentlich gut, mit Ihrem Börsendienst einen Anbieter gefunden zu haben, der sehr transparent seine Markteinschätzungen begründet und darauf verzichtet, Missdeutungen komplexer Konstellationen, die es immer wieder geben wird, nachträglich schönzureden. Davon gibt es schon genug. Aber noch ein Wort zum Markt. Die fast ohne Korrektur abelaufene Rally der letzten zwei Wochen kommt andererseits seit Donnerstag/Freitag auch kaum nach oben voran, zusammen mit den vielen intraday - Trendwechseln eigentlich ein eindeutiges Erschöpfungszeichen. Im Tageschart vom Freitag hat sich eine schöne Keilformation gebildet, die am Ende des Tages leicht nach unten verlassen worden ist. Zusammen mit dem jetzt schon über mehrere Tage sehr niedrigemn P7C-Ratio heisst das für mich: Eine größere Korrektur ist jederzeit möglich. Noch ein mehr zeitzyklisches Argument: Die Thanksgiving Woche in den USA hat in den letzten Jahren immer wieder markante kurzfristige Hochs produziert. Schönes Wochenende, Ihr A. B. |
|
16.11.2001 Hallo Herr Schmidt, CMI Allianz ist heute wohl auf einem 12-Monatstief (unter 70), der CMI Siemens auf 12 Monatshoch!!! Bei einem Siemenskurs von ca. 53 empfahlen Sie Siemens-Puts, heute steht Siemens bei über 68 , mit einem CALL hätten Sie auf der richtigen Seite gelegen! Wären denn jetzt nicht Allianz-Calls angesagt? Ihre DAX-Puts vom 21.09., .... nun ja, da fehlen mir die Worte, Sie haben mich vor einem Gewinn bewahrt, der meine Verluste diesen Jahres von ca. 50.000 DM signifikant verringert hätte. Ich hatte am 21.09. Calls gekauft aber leider noch am selben Abend wieder verkauft. War es nicht wahrscheinlicher, daß es wie 1998 läuft? Und nun ist es auch so gekommen ! 1500 DAX Punkte in 8 Wochen! Ich bin wie gelähmt, daß ich von diesem Anstieg nicht profitiert habe! Aber dafür habe ich ja Moving Markets abbonniert..... Bitte überdenken Sie Ihren Tradingansatz. N.L. |
|
Sehr geehrter Hr. Schmidt, vor ca. einen Monat schrieb ich Ihnen meine Bedenken über Ihre Analyseergebnisse. Inzwischen ist der DAX um weitere 12% gestiegen und Sie beharren noch immer an der Top-Bildung. Es kann doch nicht sein, dass Sie jede Woche mehrmals über die Top-Bildung schreiben, von Grenzen sprechen an denen er abprallen sollte, von SKS-Formationen und nichts trifft ein. Ich denke die Toleranzgrenze Ihres Modells ist schon längst überschritten und der Markt geht seine Wege. Man muß doch mal die Reisleine ziehen und sagen, hoppala hier ereignet sich etwas, dass ich überdenken muß: der Index ist seit dem Tief um 60% gestiegen !!! Das Vertrauen, dass Sie sich nach der Anaylse in der Baissephase bei mir erworben haben ist nun wieder weg (insbesondere, da Sie auch in der letzte Hausse 1999 ordendlich daneben lagen). Von einem Börsendienst erwarte ich auch, dass er auch die psyhologische Situation einschätzen kann und entsprechend handelt und somit besser als ein Privater Aktienanleger die Lage beurteilen kann. Auch wenn sich z.B. morgen eine Abwärtsbewegung einstellen würde, ist es nicht durch Ihre Analysen bestätigt. Das sehe ich dann wie ein Roulette, wenn man immer wieder auf rot setzt und es kommt immer schwarz; irgendeinmal kommt wieder rot. Sie werden demnächst meine Kündigung erhalten. MfG V. H. |
|
08.11.2001 Hallo, lieber Herr Schmidt, Habe heute auch mal meinen Frust über die Schieflagen der unabhõngigen 'Meister' rausgelassen. Hoffentlich sind Sie mir nicht böse, auch Sie miteinbezogen zu haben. Aber Ihr Analyse- und Handelssystem waren bisher absolut kontraproduktiv. Ich stehe ungläubig an der Seitenlinie und habe 40% DAX verpasst bzw. kleine Callgewinne mit Putverlusten verbrannt. Auch Ihre Einzelwerte sehen fast durchweg bescheiden bis katastrophal aus. Grüße K. F |
|
17.10.2001 Hallo Herr Schmidt, theoretisch sind wir mit dem Anstieg über 4750 ausgestoppt, mit einem Riesenverlust... Sehen Sie das Überschiessen der Kurse verfallstagsbedingt, die Profis decken jetzt ein und ab Freitag kann es wieder abwärts gehen - oder haben wir Bären einfach wieder Pech gehabt, wie im Herbst 1999? Mein Put läuft noch bis Dezember, mein Realitätssinn sagt mir dass die Kurse noch mal runter müssen. Der gleiche Realitätssinn wie 1999, ab März 2000 ging es dann auch runter, für die damalige Spekulation leider zu spät. Freue mich auf Ihren Comment Gruß F.H. Sehr geehrter Herr H., die Top-Bildung kann sich danach noch bis Ende dieser oder Anfang naechster Woche hinziehen. Das CMI Depot zeigt weiterhin einen intakten Abwaertstrend. Es kann immer noch heftig abwaerts gehen. Aber bis die Bullen aufgegeben haben, muss es scheinbar noch einige Fallen geben. Gut moeglich, dass die Maerkte noch einmal stabil gehalten werden. Dass die Profis wieder als Kaeufer auftreten, sehe ich noch nicht. Der DOID-Wert war dafuer viel zu niedrig. Erst ueber 75.000 EUR wird es interessant. Das Pech darf sich eigentlich nicht wiederholen, weil wir in einer voellig anderen Zeit leben. Weniger Illusion, mehr Hoffnung. Ich gehe immer noch davon aus, dass wir bis dahin mindestens die Marke von 4.000 Punkten sehen. Besser waere es nachtuerlich, dass wir die Unterstuetzung von unten sehen. Die Umschichtungen halten jetzt schon einige Tage an. Das signalisiert eine enorme Umverteilung mit entsprechendem Abwaertspotential. Ein Leser, langjaehrig erfahrener Trader, schrieb mir in den vergangenen Tagen: "Wir nutzen hier zur mittelfristigen Markteinschätzung (drei bis achtzehn Monate) einen stark verhaltenswissenschaftlich geprägten Ansatz, über dessen Performance wir uns nicht beklagen können. Zu Ihrer Unterstützung sei diesbezüglich angemerkt: Erstens war es auch nach diesem Modell nicht möglich, von dem scharfen Aufschwung der letzten Tage hinreichend zu profitieren. Zweitens geht das Modell unverändert von einem anhaltenden Baisse-Markt mit Zielbereich unter dem bisherigen Verlaufstief aus." Wir benoetigen noch etwas Geduld. Freundliche Gruesse Gert Schmidt 18.10.2001 |
|
06.10.2001 ich finde Ihre neuesten Analysen wieder einleuchtend, konsequent, unerschrocken und überzeugend - und zudem glänzend geschrieben. Aber die Probe aufs Exempel wird natürlich der tiefe Rückschlag sein. Obwohl ich mit ihm rechne, werde ich Montag wohl noch einmal für einige Stunden long gehen. Der kurzfristige Enthusiasmus ist zu groß, um nicht an ihm verdienen zu wollen. (Ich warte aber erst einmal die Sentix-Daten von Manfred Hübner morgen ab.) Im Anschluß daran heißt es dann wohl, mutig und geduldig einige Wochen short zu bleiben. Ihre Indikatoren finden Bestätigung von einer in den Medien z. Zt. nicht beachteten fundamentalen Seite (siehe attachments). 1. Der ECRI-Index, über dessen Prognosegenauigkeit wir sprachen, ist stärker zurückgegangen. 2. Der Confidence Index von Barrons deutet auf einen bevorstehenden Kurssturz hin. 3. Obwohl in den Medien überall berechnet wird, daß Aktien jetzt billiger als Renten seien, beträgt die Renditedifferenz Renten zu DJI-Werten immer noch -4.78 % in den USA. Darin sind noch nicht einmal unvorhergesehene Gewinneinbrüche eingeschlossen. So beobachten Sie denn auch in Ihren Grafiken, daß die Liquidität in Anleihen und weniger in Aktien fließt. 4. Obwohl die Märkte seit Oktober 2000 tief gefallen sind, liegt das "geschätzte" Kurs-Gewinn-Verhältnis amerikanischer Aktien immer noch höher als vor einem Jahr (siehe attachment). Das mag alles in Europa, wofür ich keine Daten habe, anders als in den USA sein. Wenn dem aber so wäre und alle Welt jetzt europäische Aktien kaufte, dürfte der Bund Future nicht so stark steigen. War nicht im Oktober/Dezember 1999 die Situation von der fundamentalen Seiten ebenso positiv wie Ihr Dax-Superindikator? Leider kann ich die Daten z. Zt. nicht bis dort zurückverfolgen. Damals kletterte jedenfalls Ihr Dax-Superindikator, wie Sie schreiben, dem Dax voraus, aber heute tut er es nicht. Ich habe irgendwo gelesen, daß im 20. Jahrhundert Zinssenkungen mit einer Ausnahme - 1929ff - niemals ihr Ziel einer Belebung der Konjunktur verfehlten. Kühle Spekulanten, die früher einmal "got wiped out", aber heute erfolgreich sind, wie Grantham (siehe attachment) und ich selber rechnen also mit einem weiteren tiefen Rückschlag. Let's wait and see. The proof of the pudding is in the eating. Ich wünsche Ihren theoretisch überzeugenden und empirisch raffinierten Indikatoren jedenfalls den verdienten Erfolg. Templeton sieht, wie Sie zitieren, weitere 30% minus. Wenn der Dax bei der Unterstützung von vielleicht 3200 dann über 4300 Punkte verloren haben sollte, werden die 1000 Punkte (eventuelle) "bear market rally", die Sie und ich seit 14 Tagen verpaßt haben, unter dem Strich wenig ausmachen. Ich reduziere allerdings keine kognitiven Dissonanzen, sondern bin bereit, dauerhaft long zu gehen, wenn Superindikator, CMI-Depot und die fundamentale Differenz Aktiengewinne zu Rentenrendite dies tatsächlich signalisieren. Das Gegenteil ist allerdings jetzt der Fall. Mit freundlichen Grüßen Ihr H. D. |
|
05.09.2001 Hallo Herr Schmidt, die Überweisung habe ich soeben durchgeführt. Ich bin froh, daß Sie die Werbeaktion bei XXX gestartet haben, denn so konnte ich einen Einblick in Ihre Analysen bekommen. Durch die Umsetzung Ihrer Analysen habe ich die Abogebühr schon wieder drin. :-)) Machen Sie so weiter! Toi, toi toi wünscht T. D. |
|
02.08.2001 ja,ja Herr Schmidt, ich halt mich lieber an Ihre Prognosen. Denn dieses Jahr lief es ausgezeichnet. Sie sind mein Börsenguru An der Börse gibt es Geld Harte Dollars für die Welt Ich kauf mir ein tolles Weib das mir meine Lenden reibt Sie macht meine Augen feuchter als ein gesalbter Kirchenleuchter werd ich einmal alt und krank, dann bleib ich kalt und werd nicht bang Mein Leben ist ja nicht verloren morgen werd ich wiedergeboren Meine Dollars heb ich ab, nehm sie heimlich mit ins Grab jenseits hinter den Schleiern werd ich mit den Geistern feiern. Alles krieg ich für hartes Geld auch im jenseits dieser Welt G. R. |
|
13.07.2001 Sehr geehrter Herr Schmidt, (...) Ansonsten: Sie werden mir ein bisschen unheimlich - haben Sie auch mal nichtrecht? (War nur ein Spass) Aber mit etwas mehr Ernst: Ich mache das Geschäft nun wirklich schon sehr lange und auch durchaus mit Erfolg, handle aber fast ausschliesslich Futures & Options. Da ich einen komplett anderen Zugang zum Markt und zur Marktpsychologie als den von Ihnen gewählten habe, finde ich es äusserst spannend, Ihre zumindest in der unmittelbaren Vergangenheit sehr exakten Analysen zu verfolgen. Schönes Wochenende, A. B. |
|
10.07.2001 Ich danke Ihnen für die zuverlässige Übermittlung Ihrer Informationen. W.S. |
|
07.07.2001 Sehr geehrte Damen und Herren, ich suche eine website, die mich täglich über den Goldpreis in DM (am besten auf KG-Basis) informiert - kann aber keine finden. Sie als Spezialisten kennen bestimmt eine. Können Sie helfen? Herzlichen Dank und einen ebensolchen Gruß K. M. Sehr geehrte Frau M., vielen Dank fuer Ihre Anfrage! Was halten Sie von folgender Internet-Seite: http://www.mis.dresdner-bank.de/dremis/devisen/DEMMMINTER_2.htp Freundliche Gruesse Gert Schmidt Ganz toll, Herr Schmidt! Ich war selber natürlich auch schon auf der Seite der Dresdner Bank, aber diesen Link habe ich partout nicht finden können! Herzlichen Dank und eine schone Woche wünscht K.M. |
|
13.06.2001 Ihre Kommentare sind sehr gut, klug und hilfreich. Habe in die Eröffmnung glattgestellt und warte ab, was Eurex macht Gruß H. D. |
|
Kursiv = MOVING MARKETS-Antwort 30.05.2001, 14.30 Uhr Sehr geehrter Herr Schmidt, vielleicht interessieren Sie sich ja für eine abweichende Interpretation Ihrer Daten - wenn nicht, dann entschuldigen Sie die Störung. Sehr geehrter Herr B., vielen Dank fuer Ihre ausfuehrliche Nachricht. Andere Meinungen hoere ich gern, denn sie erweitern stets die Moeglichkeiten an der Boerse. Sich wiederholende Muster gibt es an den Maerkten schliesslich nie, auch wenn manchmal die technischen Hilfssysteme gelegentlich dazu verleiten. Ihre Einschaetzung ist deshalb herzlich willkommen. Sie schreiben heute: Nach mehrmonatiger Pause gab es wieder einen außerbörslichen Großumsatz beim Dax Future: 4.000 Kontrakte um 09.26 Uhr zu 6.106. In der Vergangenheit traten solche Umsätze meistens an oberen oder unteren Wendepunkten auf, was auch diesmal wieder zutreffen könnte. Das mag so sein. Wahrscheinlich ist die Deutung des Geschäfts aber simpel: Ein Hedgebedarf in der Grössenordnung von 4'000 Kontrakten im DAX-Future soll schnell gedeckt werden. (Ein reines Spekulationsgeschäft wird in dieser Grössenordnung so gut wie nie genehmigt werden.) Bei Abwicklung über die normalen Computersysteme wird der Preis für den Nachfragenden (4000 Kontrakte DAX-Future short) unangenehm schnell in den Keller geht. Das scheint er aber nicht zu wollen, weil er die Chance gering einschätzt, auf diesem Weg etwas zusätzliche Rendite zu erzielen. Somit ist der Bias des Hedgenden moderat negativ. Der Anbieter wird aber alternativ die gleiche Mühe haben, den Preis zu halten, wollte er 4000 Kontrakte über die Computersysteme zum Verkauf stellen. Das scheint dieser aber auch nicht zu wollen, weil er wohl befürchtet, seinen theoretischen Gewinn bei rückläufigen Future-Ständen zu schmälern. Dessen Bias ist aber somit "witzigerweise" auch negativ. Was lernt uns das? Der Shortie fürchtet sinkende Kurse, in moderatem Ausmass. Der Verkäufer geht auch von sinkenden Kursen aus, auch in nur moderatem Ausmass. Sollten jetzt beide Parteien Recht haben, ist eine Wende tatsächlich nahe. Da sich aber beide irren können, ist sie eigentlich nur aus diesem Geschäftsvorgang nicht ableitbar. Aber etwas anderes ist ableitbar: Es muss sprichwörtlich "über Nacht" für einen institutionellen Anleger ein enormer Hedgebedarf entstanden sein. Und das ist eher besorgniserregend, zumindest kurzfristig. Grundsaetzlich stimme ich Ihnen zu. Im Vordergrund duerfte bei Geschaeften dieses Ausmasses immer der Absicherungsbedarf stehen. Allerdings muss ich zu folgendem Halbsatz noch etwas erklaeren: "Nach mehrmonatiger Pause gab es wieder einen ausserboerslichen Grossumsatz" Seit Januar 2001 gab immer wieder regelmäßig und zwischenzeitlich mit groesseren Abstaenden derartig hohe Umsaetze. Am Anfang starteten die Grossgeschaefte mit jeweils 500 Kontrakten, spaeter 2.000 oder mehr, die jeweils an oberen und unteren Wendepunkten auf- und abgebaut wurden. Interessanterweise erwischten die Marktteilnehmer stets "big moves", wobei mal Intraday-Geschaefte und mal Transaktionen ueber mehrere Tage hinweg stattfanden. Das bemerkenswerte dabei war die hohe Trefferquote der Marktteilnehmer. Und: Weil die Geschaefte haeufiger in beide Richtungen stattfanden, gehe ich davon aus, ohne es letztendlich beweisen zu koennen, dass es dabei um Spekulationen ging. Seit 1997 beobachte ich intensiv die DAX Future-Umsaetze. Aber erst im Februar 2001 gab es die ersten ausserboerslichen Blocktransaktionen, die in den Tickdatencharts der Datenlieferanten nicht auftauchen, aber in der Tages-Gesamtstatistik sehr wohl registriert werden. Das bis dahin unbekannte Phaenomen einer Block-Transaktion habe ich in folgendem Bericht beschrieben: http://www.movingmarkets.de/archiv/20010205_Eurex-Trader.htm Zum aktuellen Blocktrade: Es markiert im DAX Future eine entscheidende Widerstandsmarke: 6.110. Wir koennen nach bisherigen Erfahrungen davon ausgehen, dass die Position so lange gehalten wird, bis sie mehr als 100 Punkte Gewinn gebracht hat. Wird long spekuliert, duerfte der DAX bald in Richtung 6.300 Punkte marschieren. Bisherige Trades zeigen, dass die Marktteilnehmer auch eine Schlieflage von rund 100 Punkten aussitzen koennen, weil sie ueber ausreichend gute Informationen verfuegen. Geht es um ein Absicherungsgeschaeft oder eine short-Spekulation, duerfte ein DAX von mindestens 5.900 Punkten anvisiert werden. Im weiteren schreiben Sie: Die NEMAX A/D-Linie weist eine negative Divergenz auf, während der LS-Indikator kein neues Hoch mehr erreichte. Interpretation: Auch bei den Aktien am Neuen Markt finden Umschichtungen in Richtung der schwergewichtigen Qualitätsaktien statt - ein Kennzeichen einer gesunden Marktentwicklung, die auf eine technische Reaktion im Aufwärtstrend hinweist. Wenn dem so wäre, dann würde der NEMAX stark ansteigen, da die Qualitätstitel innerhalb des Index ein wesentlich höheres Gewicht haben als die Mitläufer. Die Deutung ist eigentlich nur so möglich, dass Geld aus NEMAX-Titeln abgezogen wird - mittelbar oder unmittelbar. Ob dieses Geld in Qualitätstitel anderer Indices fliesst, ist dabei völlig offen. Die Performance der "schwereren" Indices spricht eher dagegen, die neu gewonnene Stabilität des Bund-Futures über 106 Punkten auch. Natuerlich wurde beim NEMAX Kapital abgezogen, sonst waere er nicht gefallen. Insofern war meine Erklaerung zu kurz. Die Interpretation moechte ich deshalb folgendermassen ergaenzen: Die Maerkte sind in ihrer gesamten Marktbreite gefallen, was die A/D-Indikatoren ueberdurchschnittlich unter Druck setzte. In den Endphasen einer Abwaertsbewegung, praktisch im Rahmen einer Ausverkaufstimmung ist so etwas regelmaessig zu beobachten. Alle Aktien werden branchenunabhaengig verkauft, weil die Stimmung entsprechend schlecht ist. In "normalen", weniger dynamischen Abwaertsbewegungen, die lange anhalten koennen, fallen regelmaessig nur einzelne Branchenschwergewichte, waehrend der Gesamtmarkt mit den leichtgewichtigen Titeln stabil bleibt. In solchen Faellen haben die Maerkte weiteres Abwaertspotential, weil Kapital ueberwiegend in Richtung der Index-Leichtgewichte umverteilt wird. Das war Anfang 2000 und imi Januar 2001 sehr gut zu beobachten. Aber wenn der Gesamtmarkt unter Druck geraet, wird auch aus den Index-Leichtgewichten Kapital abgezogen, und zwar mehr als aus den Schwergewichten. Denn die Schwergewichte habe ihre Talfahrt bereits hinter sich, weil die Profis bereits ausgestiegen sind. Es ist dann die Endphase einer Abwaertsbewegung gekommen. Es verkaufen ueberwiegend Kleinanleger, weil sie sich hauptsaechlich bei den kleineren Werten engagieren. Bei der Untersuchung der AD-Linie und der Berechnung des LS-Indikators versuche ich einzubeziehen, wer wann welche Aktien handelt. Institutionelle Anleger handeln die Schwergewichte und wenn es Anzeichen fuer Umschichtungen in diese Richtung gibt, ist das grundsaetzlich ein Kaufsignal. Das laesst sich auch beim Bund Future beobachten: Eine positive Divergenz der REX A/D-Linie weist darauf hin, dass alle Laufzeiten steigen. Es findet eine Umverteilung statt, bei der 10jaehrige Laufzeiten verkauft und in kurz- bis mittelfristige Laufzeiten umgeschichtet werden. Eine ueberdurchschnittlich steigende A/D-Linie spricht deshalb fuer eine bevorstehende Marktschwaeche der langen Laufzeiten und damit des Bund Futures, zuletzt zu beobachten Mitte Mai 2001 http://www.movingmarkets.de/trends/charts/dbf12.php Auf die aktuelle Situation uebertragen bedeutet das: Fallende Kurse des Bund Futures stehen bevor. Zum Abschluss wird's fast etwas lehrerhaft - es ist aber nicht so gemeint: Ich mache das Geschäft jetzt auch schon etwas über 20 Jahre und masse mir daher das folgende Urteil an: Dann haben Sie laenger dabei als ich (seit 1986) und hoere gern zu, was jemand mit Ihrer Erfahrung zu sagen hat. Einige Ihrer Lieblingsindikatoren (darunter auch der CMI) sind ganz herausragende Hinweisgeber für Einzelaktien - wobei sie da auch in Zeiten der Boden- und Gipfelbildung ihre Schwäche haben. Das liegt vor allem daran, dass Trendwechsel meist mit hoher Volatilität einhergehen, die dann zu falscher Trägheit oder zu falsch raschen Veränderungen in diesen Indikatoren führt. Das Konzept der CMI Indikatoren laesst sich tatsaechlich nicht auf jede Boersensituation uebertragen. Sie sollten im Gesamtzusammenhang gesehen werden. Bei einem klaren Trend des Gesamtmarktes sind sie wertvoll. Obere und untere Wendepunkte lassen sich dann meist gut herausarbeiten. Aber in der aktuellen Marktverfassung besteht die Gefahr von Fehlsignalen. Bisher gehe ich weiter davon aus, dass wir uns in einem Aufwärtstrend befinden - und dann sollten CMI-Werte unter 80 Kaufkurse darstellen. Für die momentane Börsensituation taugen sie daher nicht sehr gut. Wenn wir tatsaechlich die Wende nach oben sehen, schon: CMI Dt. Telekom erreichte heute mit einem Wert von 66 Punkten die Baisse-Zone. In Aufwaertstrend-Phasen sind das die besten Einstiegsgelegenheiten. Aber Sie haben auch Recht: Die Indikatoren sagen uns leider NICHT, ob wir uns tatsaechlich im Aufwaertsrend befinden. Das muss aus dem Gesamtzusammenhang der anderen Indikatoren abgeleitet werden (die leider auch nie abschliessend sagen koennen, in welcher Richtung sich die Maerkte bewegen werden). Die richtige Interpretation und moeglichst exakte Schlussfolgerung bleibt Sache des Beobachters. Und dazu moechte ich Ihnen in meiner Berichterstattung moeglichst nuetzliche Hinweise geben. Persönlich halte ich die Korrekturen der amerikanischen Leitbörsen im Dow Jones bei 10'200 bis 10'400 Punkten und im Nasdaq100 (an dem der NEMAX nun mal hängt) bei etwa 1820 bis 1835 Punkten für beendet. Und das wird dann doch noch etwas dauern. Selbst die Prognose eines mir eng befreundeten Investmentbankers der hiesigen Bankhauses XXX (Name anonymisiert) halte ich nicht für völlig abwegig, der glattweg von neuen Tiefsständen für NEMAX und DAX in etwa 3-4 Monaten ausgeht. Aber das ist Zukunftsmusik.... Nach den letzten IFO-Kennzahlen gingen mir auch aehnliche Gedanken durch den Kopf. Die Wirtschaftsdaten geben keine Hinweise auf eine Besserung, so dass grundsaetzlich von einem anhaltenden Abschwung ausgegangen werden muss. Und aus diesem Blickwinkel ist die Erwartung neuer Tiefstaende realistisch. Was mich zur Zeit noch zu einem Optimisten macht, ist 1. die technische Situation der Maerkte 2. die Tatsache, dass die Boerse jetzt Ereignisse vorwegnimmt, die Ende 2001/Anfang 2002 geschehen werden. Es koennte dann bereits die wirtschaftliche Erholung eine Rolle spielen. Dazu als Ergaenzung ein Aufsatz, den ich letztens verfasst habe: >> >> Medienberichte fuer Boerseninvestments nutzen Wie sich Trendwechsel bereits im Vorfeld erkennen lassen Die Faszination vom Auf und Ab der Aktienmaerkte und die Aussicht, innerhalb kuerzester Zeit ein Vermoegen zu machen, bringt viele Kapitalanleger an die Boerse. Und obwohl jeder Aktionaer typische unternehmerische Risiken eingeht, wagen nicht nur Unternehmenslenker den Schritt an die Boerse. Weil auch der Friseur an der Ecke, Angestellte und sogar Schueler ihr Kapital arbeiten lassen wollen, ergreift die Investitions- und Spekulationsfreude nahezu alle Bevoelkerungsgruppen. Das macht die Geldanlage in Aktien zu einem vergleichsweise leicht zu durchschauendes Massenphaenomen. Denn die Erfahrung zeigt: An der Boerse geschieht regelmaessig das Gegenteil von dem, was die Mehrheit erwartet. Die Boerse nimmt vorweg, was in 6 - 8 Monaten geschehen wird und hakt Ereignisse, die in der Vergangenheit liegen, mit einem Schulterzucken ab. Wer das Spiel durchschaut, die Mehrheitsmeinung richtig einzuschaetzen weiss, hat auch als Anleger die Nase vorn. Wer an der Boerse aktiv ist, sollte auf die Erwartungen schauen: Sind sie bereits pessimistisch, kann es nur noch besser werden und die Trendwende nach oben beginnt. Umgekehrt funktioniert es genauso: Ist die Zahl der Optimisten so gross geworden, dass nur noch wenig frisches Kapital in Aktien fliessen kann, ist die Trendwende nach unten nahe. In dem Fall fehlen die Anschlussauftraege und der Aufschwung verhungert. Um beurteilen zu koennen, welche Stimmung an der Boerse herrscht, lohnt sich der Blick auf die Quellen der Zukunftsphantasie. Wer ist fuer die Erwartungen verantwortlich? Es sind die PR-Abteilungen der boersennotierten Unternehmen, Journalisten, die fuer ihre Tageszeitungen und Nachrichtenagenturen recherchieren und die Analysten der Banken und Brokerhaeuser, die zu aktuellen Ereignissen Statements abgeben. Das alles fliesst in einem unendlichen Informationsstrom zusammen, aus dem die Marktteilnehmer ihre Schlussfolgerungen ziehen. Waehrend frueher auflagenstarke Zeitungen und Zeitschriften als Meinungsmacher auftraten, sieht es heute anders aus: Das Massenphaenomen Boerse erhaelt mit dem Internet und der Wirtschaftsberichterstattung im Fernsehen eine neue Qualitaet. Etliche Nachrichtenagenturen aeussern sich taeglich, stuendlich, minuetlich zu den Ereignissen in Politik und Wirtschaft. Dabei geschieht etwas Neues, was es vor dem Zeitalter der neuen Medien noch nie gegeben hat: Gleichlautende Meldungen verschiedener Agenturen werden zigfach kopiert, auf den nationalen und internationalen Finanzportalen veroeffentlicht, im 30-Minuten-Takt im Fernsehen wiederholt, per Email verschickt und in hunderten Diskussionsforen besprochen. Es findet praktisch ein Informationsfeuerwerk statt, bei dem selbst bereits bekannte und von der Boerse verarbeitete Meldungen nur deshalb als wichtig empfunden werden, weil sie so haeufig wiederholt werden. So laesst sich beobachten, dass weniger die Qualitaet, sondern mehr die Quantitaet die Kurse bewegt. Das Informationsbeduerfnis von Anlegern, Analysten und Unternehmen koennte auch die Spekulationsblase am Neuen Markt gefoerdert haben. Die jungen Aktiengesellschaften hatten etwas mitzuteilen und bedienten den Informationshunger der Analysten und Anleger. Und je fleissiger ein Unternehmen am Neuen Markt seine Interessenten mit Informationen und Zukunftsplaenen versorgte, desto mehr wurde es von steigenden Notierungen belohnt. Der Aufbau und Zusammenbruch des jungen Boersensegmentes Neuer Markt ist ein Beispiel dafuer, wie das Massenphaenomen Boerse funktioniert: Die Zahl der Optimisten war im Fruehjahr 2000 zu gross, die Erfolgsmeldungen waren bereits in den Kursen enthalten, so dass es am Ende, insbesondere nachdem die hohen Erwartungen nicht erfuellt wurden, nur noch abwaerts gehen konnte. Wer in solchen Situationen entgegengesetzt zur Mehrheitsmeinung handelt, wird in den meisten Faellen erfolgreich an der Boerse agieren. Antizyklisches Handeln ist die hohe Schule des Boersengeschaefts. André Kostolany berichtete im Juni 1987, vor dem damaligen Boersencrash: "Von den Insidern spekuliert im Augenblick kaum mehr einer an den deutschen Börsen. Hier ist im Augenblick naemlich kein Geld zu machen. Sie haben waehrend des Booms der letzten Jahre reichlich abkassiert und sind laengst ausgestiegen. Im Augenblick ist an Bundesdeutschlands Boersen die Zeit der "Zittrigen" angebrochen, die weder ueber das erforderliche Kleingeld noch ueber die Geduld, aber schon gar nicht ueber das Feeling verfuegen, um aus den Gesamtzusammenhaengen messerscharf die nötigen Schlussfolgerungen ziehen zu koennen." Kostolany konnte das sagen, weil er ein einzigartiges Gespuer fuer die Maerkte hatte. Aber seine Gedanken lassen sich immer noch im alltaeglichen Geschaeft verwenden. So gab es in der Berichterstattung zur amerikanischen Zinssituation interessante Einsichten: Als im Fruehjahr 2000 die Zinsen kletterten, waren Aktien so teuer wie nie zuvor. Obwohl steigende Zinsen grundsaetzlich negative Folgen fuer den Aktienmarkt haben, bejubelte die Boerse die Zinsentscheidung der US-Notenbank. Die vorherrschende Meinung war, dass der Notenbank-Chef Alan Greenspan fuer einen anhaltenden, inflationsfreien Aufschwung sorgen wuerde. Verkehrte Welt: Als Greenspan am 21.03.2000 die Zinsen erhöhte, bejubelte das der Aktienindex S + P 500 mit einem neuen Allzeithoch. Die damalige Begruendung fuer steigende Kurse lieferte ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters vom 22.03.2000 gleich in der Headline: "Greenspan: US-Konjunktur waechst staerker als erwartet". Die Stimmung war damals so gut, dass die Nachricht ueber die wachsende amerikanische Konjunktur fuer steigende Kurse sorgte. Danach folgte ein kraeftiger Kurseinbruch, weil die Maerkte bereits den Abschwung von Ende 2000/Anfang 2001 vorwegnahmen. Mitte Mai 2001 lief das Spiel genau umgekehrt, wobei wieder die Berichterstattung zur Zinssenkung fuer Fehlinterpretationen sorgte: Dass die US-Notenbank dramatisch schnell die Zinsen senkte, weil eine Rezession befuerchtet wurde, sorgte fuer weitere Verluste an den Maerkten. Dabei waren die Informationen zur miserablen Situation der US-Wirtschaft gar nicht neu, sondern nur noch einmal von den Agenturen und Analysten "aufgewaermt". Vielleicht waere eine ausgebliebene Zinssenkung von den Maerkten positiver aufgenommen worden: Die Darstellung der schwachen US-Wirtschaft waere dann nicht so sehr in den Mittelpunkt geraten. Seitdem kletterten die Notierungen, was, wenn wir den antizyklischen Handelsansatz darauf anwenden, noch einige Zeit anhalten duerfte. << << Herzliche Grüsse aus B. in börsenüblicher Verbundenheit, A. B. Freundliche Gruesse Gert Schmidt 30.05.2001, 23.10 Uhr |
|
März 2001 Sehr geehrter Herr Schmidt, ich denke, Ihr Musterdepot kann sich zur Zeit sehen lassen. Ich spiele mit dem Gedanken, einen Teil meiner Homestake-Aktien zu verkaufen und in Ros-Telekom und Lukoil zu investieren. Wie würden sie meine Spekulation anhand Ihres Musterdepots (vielleicht beabsichtigen Sie ja ähnliches) und der aktuellen Börsensituation einschätzen. Ihre unverbindliche Meinung schätze ich, denn Ihre Aktien-Transaktionen waren bisher sehr erfolgreich. mit Dank im voraus G. R. Sehr geehrter Herr R., den Gedanken, Rohstoff-Investments zu verkaufen, hatte ich auch schon. Aber dann entschied ich mich dagegen. * Es entsteht gerade erst der neue Trend. Und nach der Strategie, Gewinne laufen zu lassen, bleibt Homestake haltenswert. * Es zeichnet sich ab, dass die Notenbanken bereit sind, unter Inkaufnahme von Inflation die Zinsen zu senken. * Sollte es ein "Goldpreis-Senkungs-Kartell" wirklich geben (die Diskussion haben Sie sicher verfolgt?), stehen die entscheidenden Veroeffentlichungen zu dem Thema erst noch bevor. * Gold als Rohstoff/Anlage: Nach der Baisse wird das Kapital neue Anlagefelder suchen: Schmuck und Kunst koennten davon profitieren. Das alles steht nach erst noch bevor und wird in der Oeffentlichkeit kaum diskutiert. Erst wenn das der Fall ist, Gold duerfte dann deutlich ueber 300 USD notieren, werde ich im Depot ueber Gewinnmitnahmen nachdenken. Investments in Russland bleiben riskant. Die gesellschaftliche und politische Situation ist nicht stabil genug, als dass sich Fonds dort in groesserem Umfang engagieren wuerden. Hier sitzen Banken auf grossen Verlusten, weil sie ihre Rechte als Geldgeber und/oder Partnerunternehmer nicht durchsetzen koennen. Positiv ist: Zur Zeit duerften ueberwiegend Privatanleger investiert sein. Sollten die Fonds eines Tages zurueckkehren, winken ueberdurchschnittliche Gewinne. Aber dazu muessten deutlichere "Aufraeum-Signale" aus Russland kommen. Aus charttechnischer Sicht sehen die Titel stabil aus. Aber das kann taeuschen, vergleichbar mit der Stabilitaet von Cisco Systems im Herbst 2000. Interessanter erscheinen Investments in den kuenftigen EU-Laendern: Polen, Tschechien, Ungarn. Diese Laender duerften auf jeden Fall vom Zusammenwachsen Europas profitieren. Allerdings kenne ich leider keine Unternehmenskennzahlen. KGV um 20 bei 2001/2002-Gewinnen waere aber o.k. Ueber Detail-Informationen einzelner Unternehmen verfuege ich leider nicht, so dass ich hier keine Empfehlung aussprechen kann. Mein Aktienprogramm liefert u.a. folgende Telekom-Titel: Telekom Polen: WKN 916981 Telekom Tschechien: WKN 894087 Antenna Hungaria (Mobilfunk): WKN 917294 Ansonsten halte ich die Titel aus der "Watchlist" weiterhin fuer aussichtsreich. Viel Erfolg! Freundliche Gruesse Gert Schmidt 22.03.2001 |
|
März 2001 Ich bin vierzig Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Da unser Bausparvertrag (gute 20000,-DM) sich erst in einigen Jahren ( wenn die Kinder groß sind!) rentiert, möchte ich dieses Geld in Aktien anlegen. Durch den niedrigen Kurs, sehe ich die Möglichkeit zum großen Geld. ( Splitten in 4 x 5000,-DM) Anders herum tut es aber auch nicht weh, falls das Geld weg ist, da wir durch Lebensversicherungen sowie Investmentfonds gut abgesichert sind. Nun meine Frage: Was sagen Sie als Experte dazu? Vielen Dank H. J. Sehr geehrter Herr J., Sie haben etwas Interessantes vor. Aber bitte seien Sie nicht leichtsinnig mit Ihrem Geld. Geben Sie nur demjenigen Ihr Kapital, dem Sie nach umfangreichen Recherchen vertrauen koennen. Beim Kauf von Aktien sollten Sie einen grossen Aufwand betreiben und es erfordert lange Jahre Erfahrung, einzelne Titel erfolgreich herauszufiltern. Die Mehrheit der amerikanischen Informationsdienste liegt nach einer von mir verfolgten Statistik seit Fruehjahr 2000 falsch mit seinen Empfehlungen. Das sollte eine Warnung fuer Sie darstellen! Aber grundsaetzlich haben Sie recht: Boerseninvestments bei fallenden Notierungen sind grundsaetzlich richtig. Man sollte Aktien kaufen, wenn sie niemand haben will. Wenn Sie keine aufwendigen Recherchen durchfuehren wollen: Als Laie sind Sie mit einem Investmentfonds auf europaeische/deutsche Standardwerte gut investiert und profitieren von langfristigigen Kurssteigerungen. Wenn Sie einzelne Unternehmen suchen, empfehle ich Ihnen ein Investment in der Branche, in der Sie sich gut auskennen, z.B. in der Sie selbst arbeiten und Unternehmen aus beruflichen Gruenden kennen. Fuer Recherchen empfehlenswert: http://www.gbi.de (= Datenbank mit Presseberichten ueber Unternehmen) Erste Schritte fuer ein erfolgreiches Investment finden Sie in dem Buch: Buffettology - Intelligent investieren an der Boerse mit Warren Buffett Als Taschenbuch bei Econ erschienen. Viel Erfolg! Freundliche Gruesse Gert Schmidt |
|
März 2001 Mein fast 13-jähriger Sohn möchte ein paar Aktien kaufen. Ich brauche Hilfe, wie ich ihm raten kann, an wen er sich wenden kann und wie man ihm am besten einen Einstieg schaffen kann. Können Sie mir helfen? Mit freundlichen Grüßen C. J. M. Sehr geehrte Frau C.J.M, im Prinzip ist es sehr einfach, die richtigen Aktien zu kaufen: * Das Unternehmen sollte ein Produkt haben, dass der Anleger versteht * Es sollte in seinem Bereich ein Marktfuehrer sein * Es sollten die Aussichten bestehen, dass die Nachfrage nach den Produkten lange anhalten wird * Es sollte in der Vergangenheit mit seinem Geschaeft Gewinne erzielt haben Mit diesem groben Raster fallen etliche Gesellschaften durch. Ihrem Sohn empfehle ich, dass er sich bei Ihnen zu Hause umschaut, welche Produkte Sie selbst verwenden und welche Hersteller sich dahinter verbergen, z.B. koennten das sein: Spielzeug: Mattel, USA; Nintendo, Japan (Pokemon) Haushalt: Henkel, Procter & Gamble, Coca Cola, Strom, z.B. RWE, E.ON Computer: Microsoft, Elsa (Modem) Auto: Volkswagen, DaimlerChrysler, BMW Danach: 1. Ein Depot bei der Bank eroeffnen. Moeglichst bei der Hausbank, damit es zu persoenlichen Kontakten mit Beratern kommen kann. Eine Online-Bank ist eher fuer den fortgeschrittenen Anleger interessant, ggf. in 2 bis 3 Jahren. 2. Order erteilen. Gekauft wird an der Boerse in EURO. Sie muessen dazu die Wertpapierkennungen kennen, die sucht Ihnen Ihr Bankberater heraus. Ein gutes Buch dazu ist der nicht zu schwierig geschriebene Bestseller Mehr Geld verdienen mit Aktien, Willi H. Gruen, Ullstein-Taschenbuch Oder vielleicht interessant der Investment-Ansatz des US-Milliardaers Warren Buffett. Seine ehemalige Schwiegertochter gibt in einem Buch eine gute Anleitung, wie man im Detail vorgeht, richtige Aktien zu kaufen: Buffettology - Intelligent investieren an der Boerse mit Warren Buffett Mary Buffett & David Clark, Econ-Taschenbuch Ich wuensche Ihnen viel Erfolg bei der Auswahl! Gert Schmidt |
|
März 2001 Sehr geehrter Herr Schmidt, seit einigen Tagen beziehe ich Ihr Probeabo. Das Angebot ist überwältigend, und ich weiß vor lauter Angebot gar nicht wo ich anfangen soll. Ich beziehe Realtime-Kurse von b.i.s und versuche mit Optionsscheinen auf den DAX (nur Citibank) den Lauf des Dax wirtschaftlich auszuwerten. Mit wechselndem Erfolg. Ich könnte mir vorstellen, daß auch andere Interessenten an einer Kurzeinführung interessiert wären: für Leute mit meiner Zielrichtung empfiehlt sich die Vorgehensweise: 1. Âufruf des aktuellen Dax-Charts, 2. Betrachtung der Indikatoren etc. etc. Vielleicht wäre damit manchem geholfen. MfG R. O. Sehr geehrter Herr O., Verbesserungsvorschlaege sind immer herzlich wilkommen. Schliesslich bereite ich den Dienst fuer Sie auf. On Tue, 6 Mar 2001 14:47:29 +0100, RWO wrote: >seit einigen Tagen beziehe ich Ihr Probeabo. Das Angebot ist überwältigend, und ich >weiß vor lauter Angebot gar nicht wo ich anfangen soll. Das wird sich im Laufe der Zeit geben. Es gibt eine Hauptseite, von der aus sie alle wichtigen Informationen mit einem Klick erreichen koennen: http://www.movingmarkets.de/trends/trends.htm Die Seite enthaelt die Markteinschaetzungen der laufenden Woche, direkte Links zu den wichtigsten Indikatoren und Hinweise zu den Umsatzindikatoren. Die Vortage der Berichterstattung: http://www.movingmarkets.de/trends/trendsvortage.htm Das Zusammenspiel der Indikatoren ist auf den ersten Blick nicht leicht durchschaubar, insbesondere fuer unerfahrene Anleger. Grundregeln: * Index-Schwergewichte bewegen den DAX. Wenn hier Kapital abgezogen wird, stehen fallende Notierungen bevor. * DAX FUTURE-Trader bewegen den DAX, weil sie wegen des hoeheren Risikos ueber besseres Research verfuegen. Aktienkaeufer werden dagegen leicht von Stimmungen beeinflusst. Ziel ist es, anhand der Indikatoren hinauszufinden, was im Markt geschieht, z.B. welche Aktien bewegt werden und was die Marktteilnehmer an der EUREX machen. Ausgangsbasis fuer jede neue Woche ist die Chartanalyse, die jeweils freitagabends aktualisiert wird: http://www.movingmarkets.de/trends/charts.htm Bitte erwarten Sie keine "Gewinne per Knopfdruck". Die Boerse ist grundsaetzlich nicht prognostizierbar! Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang den LETZTEN Absatz des Marktkommentars vom 27.02.2001, der kurzfristig mehr Zurueckhaltung empfiehlt: http://www.movingmarkets.de/trends/trends17.htm Eine Art "Gebrauchsanweisung" hatte ich Ihnen ja mit dem Passwort auf den Weg gegeben. Das koennen wir aber gern im Detail fortsetzen. Grundsaetzlich halte ich alle Informationen fuer wichtig, um den Trend richtig zu erkennen. Je nach Boersensituation scheint es Vorteilhaft zu sein, den einen oder anderen Indikator in den Ueberlegungen individuell zu interpretieren oder sogar das Gegenteil von dem anzunehmen, was er auf den ersten Blick aussagt. Aber das ist MEINE Aufgabe in den taeglichen Berichten. Dabei versuche ich das so transparent wie moeglich darzustellen, damit Sie das nachvollziehen koennen. Wenn etwas unklar geschildert ist: Bitte fragen! Fuer das kurzfristige Timing schaue ich immer zuerst auf die Intraday-Charts: http://www.movingmarkets.de/trends/idax1.php und http://www.movingmarkets.de/trends/umsatz1.php Abends, nach Boersenschluss wird immer der DAX-Superindikator wichtig. Vom erreichten Niveau ausgehend kann der Indikator am naechsten Tag um 12 Punkte steigen oder fallen. Ein Vergleich zwischen Indikator und DAX-Bewegungen in den Vortagen gibt die voraussichtliche Schwankungsbreite. Heute wird sie, was ungewoehnlich ist, erstmalig seit einigen Wochen deutlich uebertroffen. Das KANN eine zu optimistische Uebertreibung nach oben sein. So wie Sie Ihre Vorgehensweise angedacht haben, sind Sie auf dem richtigen Weg. Und je laenger Sie mitlesen, desto besser finden Sie zurecht. Die site ist in 4 Jahren Boersenberichterstattung gewachsen. Das koennen Sie auch schwer nur in wenigen Tagen vollstaendig erfassen. In der Berichterstattung gehe ich immer wieder auf die Indikatorkonstellationen ein, so dass Sie sich automatisch Zug um Zug die Funktionen der einzelnen Indikatoren ansehen koennen. Gern koennen wir weitere Fragen im persoenlichen Gespraech klaeren. Sie erreichen mich taeglich von ca. 08.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Telefon: 0571-9424510. Freundliche Gruesse Gert Schmidt 06.03.2001 |
|
Februar 2001 Sehr geehrter Herr Schmidt, Am 25.01.01 kaufte ich den Währungs-OS EO/Dl in Ihrem Depot. Ich werden ihn diese Woche verkaufen, um den Verlust steuerlich abzusetzen. Vielleicht hat noch jemand Interesse an solche einer Transaktion. Mit freundlichen Grüßen G. R. Sehr geehrter Herr R., mit etwas Glueck koennen Sie den Schein zu einem hoeheren Kurs als heute (0,04 EUR) verkaufen, denn es zeichnet sich eine Top-Bildung ab. Wie wir im Dezember gesehen haben, kann sich unsere "Hauswaehrung" durchaus auch nach oben kraeftig bewegen. Fuer den Anstieg von 0,875 auf 0,95 genuegten damals drei Wochen. Sollte es wirklich die erwartete Talfahrt an den Aktienboersen geben, insbesondere wenn die USA damit anfangen, haetten wir bei dem Tempo der EUR-Kurssteigerungen vom Dezember Mitte Maerz die Paritaet. Fuer den Schein kaeme der Anstieg dann gerade noch rechtzeitig: Er koennte auf 1 EUR klettern. Darauf spekulieren zur Zeit etliche Anleger, was am Umsatz erkennbar ist: Die Umsaetze in dem Schein lagen in den vergangenen Tagen zwischen 40.000 und 180.000 Stueck. Die naechsten Kaufsignale aus charttechnischer Sicht: Ueber 0,93 USD waere der Abwaertstrend seit 05.01. geknackt. Ueber 0,96 / 0,965 USD haetten wir das Kaufsignal nach einer langfristigen Schulter-Kopf-Schulter-Bodenbildung (seit April/Mai 2000). Aber diese Ueberlegungen gehoeren in die Rubrik "Wunschdenken", und ich will Sie auch nicht dazu verleiten, an dem Schein festzuhalten und einen Totalverlust zu riskieren. Seitdem klar ist, dass die US-Wirtschaft nicht mehr so stark waechst, haette der EURO schon viel hoeher stehen koennen. Meine Ueberlegungen, dass Europa die Rolle als Konjunktur-Lokomotive uebernehmen muss, weil das Wachstum in den USA wegbricht, haben sich zwar bestaetigt. Aber dass der Devisenmarkt so schwach darauf reagiert - wer haette das gedacht. Wie immer Sie sich entscheiden werden: Viel Erfolg! Und vielen Dank fuer Ihre Hinweis auf den Schein. Werde dazu auch ein paar Zeilen veroeffentlichen, weil ich mir vorstellen kann, dass sich auch andere Leser fuer den Ausblick interessieren koennten. Freundliche Gruesse Gert Schmidt 19.02.2001 |
|
Februar 2001 ich habe 1000 Sun schon gestern morgen zu tiefen Kursen in Frankfurt gekauft, bevor dieser Artikel erschien. Sehen Sie noch ein Haar in der Suppe? H. D. Kurzfristig nicht. Denn wenn das Unternehmen keine bessere Investition ausmacht als seine eigenen Aktien, ist das schon ein sehr gutes Zeichen. Mit dieser Vorgehensweise schafft ein Qualitaetsunternehmen mit Wachstumsaussichten Mehrwert fuer seine Aktionaere. Was mir nicht gefaellt: Mit den Hoechstkursen irrten sich die Analysten und hatten die Aktie zum Kauf empfohlen. Die Kaufempfehlungen duerften auch aufgrund der guten Verbindungen zwischen Unternehmen und Analysten zustande gekommen sein. Der Aktiensplit im Dezember spricht ebenfalls dafuer, dass das Sun selbst verbesserte Geschaefte und steigende Kurse erwartete. Der Irrtum der Analysten und der Unternehmenslenker ist es, der mich grundsaetzlich skeptisch macht. Hier fehlen offenbar die Techniken, Trends richtig zu erkennen. Sun haette es schon im Sommer, spaetestens im Herbst sehen und veroeffentlichen muessen, dass es schwierig wird. Dass das nicht geschah, zeigt, dass entweder * Insider zu ihrem eigenen Vorteil gehandelt haben, weil sie Informationen nicht an die Oeffentlichkeit weitergaben oder * Insider wirklich nicht wussten, was sich in der US-Wirtschaft abspielt. Beides wirft einen Schatten auf die Vorstaende und die umgebenden Analysten, weshalb Investments riskant erscheinen. Kurzfristig steigende Kurse? Chancen sind vorhanden. Langfristiger Turnaround? Noch nicht. Viel Erfolg! Freundliche Gruesse Gert Schmidt 26.02.2001 |
|
Februar 2001 Hiermit kündige ich das Abonnement zum 28.02.2001. und entziehe Ihnen hiermit auch die Einzugsermächtigung. Die Kündigung per Einschreiben wurde heute weggeschickt. Aus zeitlichen gründen konnte ich Ihre hervorragenden Dienste zu wenig nutzen. Vielen Dank für die Zusammenarbeit. Ihnen Hr. Schmidt wünsche ich weiter alles gute und viel Erfolg! Mfg. G. K. |
|
Januar 2001 hier eine der scharfsinnigsten und besten Analysen . Das Publikum long- die "Commercials" 36 Milliarden short. Und alle, alle sagen, wie reich man werden kann, wenn man jetzt bei sinkenden Zinsen Aktien kauft. Und - last but not least- Ihr fundierter Einblick in das EUREX Geschehen ... H.D. |
|
Januar 2001 Sehr geehrter Herr Schmidt, durch Zufall bin ich gestern auf Ihre Seite gestoßen, schaute mir Ihre Indikatoren für den Dax an, und mir wurde bewußt, daß es eigentlich möglich sein müßte, die Indikatoren, Elliott-Wave-mäßig zu untersuchen (...) J.D. |
|
Januar 2001 Lieber Herr Schmidt, es ist immer gut, sich mit einem Kenner zu unterhalten, der einem nicht die eigene (selektive) Sicht verstärkt. Trotzdem liefere ich noch ein (Gegen)argument, daß Ihre Indikatoren richtig sind und das Handelssystem jetzt wahrscheinlich doch nicht "nicht anwendbar" ist. Im November/Dezember 1999 war Investor's Intelligence im Kaufbereich. Außerdem, wie bereits erwähnt, das Aktien KGV niedriger als das Renten KGV. Heute trifft beides nicht zu. Ich suche ja schon lange, wie Sie wissen, nach Indikatoren, die mir zeigen, wann eine neue Gruppe von Akteuren den Markt betritt, die nicht spekuliert, sondern langfristig anlegt. Ihre Grafiken des Aktienvolumens und des Future Volumens könnten ein solcher Indikator sein. Dazu vergleiche ich die absoluten Werte der beiden Grafiken. Es wäre deshalb erwünscht, diese Grafiken untereinander im gleichen Datums-Maßstab zu haben. Freundliche Grüße D. |
|
Januar 2001 Hallo Herr Schmidt, Ihr neuer Indikator hat sich ja schon wieder einmal bewährt. Ich habe gleich um 9.45 glattgestellt, als ich bei Ihnen sah, daß hinter der Aufwärtsbewegung kein großes Volumen (absolut) stand. schönes Wochenende H. D. |
|
Januar 2001 Hallo Herr Schmidt, nochmals vielen Dank - und Gratulation - zu Ihren ingeniösen Indikatoren. Bevor ich in Potsdam abfuhr, habe ich noch um 13 Uhr einen zweiten Kontrakt verkauft. Ihre Statistiken gaben zusätzliche Sicherheit. Und Sie haben übrigens - als "contrarian" - recht, zu raten und zu warnen und gegen ein einseitiges Vertrauen in Indikatoren zu argumentieren. Wenn Sie über Internet die Shorts in Futures in Chicago aufrufen, werden Sie übrigens- ein ganz anderes Thema - sehen, daß die "großen Jungens" selbst nach der Zinssenkung im Aggregat, d. h. im Durchschnitt, nicht ihre Shorts reduziert haben. Natürlich stelle ich Montag morgen erst einmal die Gewinne glatt - und bin gespannt (durch Aufruf Ihrer Indikatoren) auf das Verhalten der "Kollegen" von der Eurex und dem Parkett. Ich meine, man sollte Lob spenden, wo es verdient ist und bin recht angetan von Ihren neuen Indikatoren. Beste Grüße D. |
|
Januar 2001 Guten Tag Herr Schmidt! Fristgerecht möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich Ihre Abonnent nicht weiter nutzen möchte. Ich möchte Ihnen auch kurz zwei Gründe dafür nennen: 1. Mein Augenmerk liegt mehr auf Wachstums- und Technologie-Werten 2. Ich finde die Aufbereitung der Seiten ehrlich gesagt etwas unübersichtlich und teilweise verwirrend - ich weiß nie so genau, wo ich gerade bin. Ansonsten finde ich Ihren Service gut und absolut fair. Beste Grüße M. H. Hallo, Herr H., auf jeden vielen Dank fuer Ihr Interesse! Was mich allerdings ueberrascht, ist die Begruendung, dass Sie die Site unuebersichtlich fanden. Bisher war ich immer der Meinung, dass es gerade die einfache Struktur ist, die den Zugriff auf die aktuellen Informationen erleichtert. Oder sind Sie zufaellig auf einigen alten Seiten gelandet, die nicht mehr aktualisiert werden und nicht mehr zur neuen Struktur passen? Mit meiner ersten Nachricht mit dem Passwort erhielten Sie alle wichtigen Seiten fuer Ihren Einstieg. Was vermissen Sie? > >1. Mein Augenmerk liegt mehr auf Wachstums- und Technologie-Werten Dabei wuensche ich Ihnen viel Erfolg. Es gibt ja etliche andere Boersendienste mit diesem Schwerpunkt, teilweise auch kostenlos. Nur: Was macht Sie so sicher, dass gerade in dem Bereich die besten Chancen winken? Freundliche Gruesse Gert Schmidt Hallo Herr Schmidt! Nun ja, sicher bin ich in puncto Technologie bestimmt nicht, aber das ist nun mal mein Fokus ;-) Was die Übersichtlichkeit anbetrifft: Ich fühle mich auf den Seiten einfach ein wenig hilflos und "lost in cyberspace". Möglicherweise liegt das auch an den relativ vielen Querverweisen in den Texten. So etwas finde ich grundsätzlich problematisch. Ein klares Navigationsgerüst unabhängig vom Content wäre mir erheblich lieber. Da spielen aber auch sicher subjektive Empfindungen mit eine Rolle. Beste Grüße M. H. |
|
Januar 2001 leider komme ich erst jetzt dazu, mich nach Seminaren um die Börse zu kümmern. Ihr neuer Indikator läuft ja vorzüglich ... D. |
|
Januar 2001 ... Hervorragend sind Ihre Charts der Umsätze. Damit wird meine Handelstechnik viel sicherer ... H.D. |