An dieser Stelle veröffentlichen wir einige Leserbriefe, die uns seit dem 15.10.1998 erreichten.
Zu den Leserbriefen der 1997er Publikation "Die ASTROBOERSE"
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Dezember 2000 Hallo, Ihr Handelssystem ist keineswegs überflüssig. Im Gegenteil. Nur weil ich gesehen habe, wie stark am Freitag noch nach 15 Uhr große Orders (DOID) in einen leicht fallenden Markt gegeben wurden, bin ihc noch nicht wieder long gegangen. Sofern die heute zu erwartende Abwärtsbewegung mit geringer Ordergröße und geringem Volumen erfolgt, gehe ich in scharf fallende Kurse long. Mehrmalige Abfrage Ihrer Intraday Charts ist für mich eine wichtige Entscheidungshilfe. Ein Einstellen der Berichterrstattung wäre ein Verlust. Beste Grüße H.D. PS Wenn nach Ihnen nun auch noch Thieme das Handtuch wirft, ist wirklich Zeit zum Kaufen .... |
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Dezember 2000 Sehr geehrter Herr Schmidt, ich denke, im Bereich der OS-Spekulation ist eine Trefferlandung umso schwieriger, je kürzer die geplante Haltedauer ist. Ich beabsichtige schon seit Wochen, sie zu fragen, ob sie nicht von der kurzfristigen auf eine mittelfristige und langfristige OS-Spekulation umsteigen möchten. Ein Anbieter, Herr (XXX), setzte feste Ziele und nahm grundsätzlich bei 100 % Kurssteigerung 50 % der Gewinne mit ( Einsatz zurück). Von unübersichtlichen Börsenbewegungen wie jetzt hielt sich der Anbieter meistens zurück. Leider habe ich die Internetseite aus den Augen verloren und kann Ihnen die Seite nicht angeben. Interessant und weniger nervig finde ich dieses System schon. Ihre Aktienempfehlungen sind dagegen wertvoll und auch spannend. Homestake habe ich gekauft. Und den Algenzüchter aus Hawai habe ich geordert. alles gute zum Fest und vor allem im neuen Jahr wünscht G. R. |
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Dezember 2000 Sehr geehrter Herr Schmidt, ich habe Ihre Stellungnahme zur aktuellen Entwicklung gelesen und Ihre nicht nur selbstkritische Offenheit und die Betreuung Ihrer Leser, die ich bei ca. 95% der Analysten vermisse, hat eine besondere Qualität die ich hier hervorheben will. Als ehemaliger Verleger einer Medienzeitschrift wurde ich immer wieder damit konfrontiert, daß "der Schwanz nicht anfängt mit dem Hund zu wedeln"; will heissen, daß die Erwartungshaltung von Lesern und Mitgliedern proportional zur erbrachten Leistung eines Dienstes steigt. Die kritische Masse ist dann erreicht wenn der Anbieter der Ansicht ist er müsste immer richtig liegen und zudem noch die volle Verantwortung über die Erwartungshaltung übernehmen. Werden Sie bitte nicht zum Opfer von dem Klischee verschiedener Anleger, "wie werde ich morgen garantiert reich". Die eigentliche Leistung eines Dienstes wird damit garantiert erdrückt. Ich habe oft Ihren Dienst in Anspruch genommen und festgestellt (nachdem ich selbst Foren mit bis zu 50000 Mitgliedern geführt habe), daß der von Ihnen betriebene qualitative und quantitative Aufwand den Wert der von Ihnen erhobenen Gebühr übersteigt. Das ist eines Ihrer qualitativen Alleistellungsmerkmalen. Ohne einen direkten Vergleich zu wagen ist mir bei einem namhaften Mitbewerber aufgefallen, daß bei all seinen Prognosen, sogar vor dem letzten Einbruch, unter dem Strich 60-70 % Verlust verblieben. Seine Euphorie scheint aber immer noch ungebrochen. Damit schwindet bei ihm das Wichtigste seines Dienstes: die Glaubwürdigkeit. Ansatz einer konstruktiven Kritik zu Ihrem Dienst möchte ich aber ebenfalls anbringen. Im Laufe des Jahres wurden Ihre Prognosen mehr und mehr durch das unbedingte Eintreffen von Vorhersagen in kürzeren Zeitabständen geprägt. Damit wurden die solide mittelfristige Prognose, zu einer kurzfristigen Zockerstrategie verdammt. Viele Ihrer Einschätzungen waren realistisch und nachvollziehbar, jedoch über einen mittel- bzw. langfristigen Zeitraum. Ihr bestes Beispiel: "SAP". Von Ihrem Dienst konnte ich viel lernen;eines verblieb mir aber als Leser dennoch, meine Entscheidungen kann mir auch ein Analyst nicht abnehmen J.W. Goethe schrieb: Wer dies nicht kennt, dies Stirb und Werde ist nur ein trüber Gast auf dieser Erde. Nur ans Sterben, oder nur ans Werden zu Glauben wäre naiv. Mit besten Grüssen einem gesegneten Weihnachtsfest und einem erfolgreichen Neuen Jahr für Sie R.K |
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November 2000 ich habe habe eine Frage zu meinem aktuellen Aktiendepot, das sich wie folgt zusammensetzt: SER Systeme AG Kaufkurs Ç 52,00 OTI On Track Kaufkurs Ç 13,45 E-Kong Group Kaufkurs Ç 0,20 Spinifex Kaufkurs Ç 0,12 Aussie Online Kaufkurs Ç 0,09 Portmann LTD. Kaufkurs Ç 0,50 Bei der Zusammenstellung des Depots habe ich auf vor allem auf Langfristigkeit und gute Zukunftschancen der Unternehmen geachtet. Wie würdest Du die einzelnen Werte sehen und eventuelleVeränderungen des Depots vornehmen? S. Leider kann ich zu keinem Unternehmen etwas sagen. Wichtige Kriterien sind fuer mich immer: * Woher kommt der Vorstand, was hat er frueher gemacht, war er erfolgreich? * Wie treffsicher waren die Prognosen des Unternehmens in der Vergangenheit? * Gibt es eine kontinuierliche Unternehmensentwicklung oder wird ein grosser Teil mit hinzugekauften Unternehmen verwaessert? * Gibt es Risiken, die durch die Integration hinzugekaufter Firmenteile entstehen koennen? * Wie reisserisch ist die PR-Abteilung, werden Kurse dadurch kuenstlich geblaeht? Ich hoffe, Sie finden ein paar nuetzliche Hinweise. Viel Erfolg an der Boerse! Freundliche Gruesse Gert Schmidt |
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November 2000 Ich möchte mir gerne eine Aktie kaufen. Für einen längeren Zeitraum (2. Jahre). Drei habe ich schon in Aussicht. 1. Siemens (DAX) 2. Aixtron (Neuer Markt) 3. Comroad (Neuer Markt). Welche davon ist empfehlenswert und zu welchen Kurs? Ist jetzt ein ansteigen der Märkte in Aussicht? Für andere Aktienempfehlungen w hre ich auch sehr dankbar. In meinen Depot besitze ich bereits Singulus (Neuer Markt). Ist dieser Wert zukunftsicher? W. Bitte: Keine Aktie nur fuer zwei Jahre kaufen. Das kann gutgehen - mit etwas Glueck. Wenn Sie das Geld in zwei Jahren benoetigen, und Sie aber trotzdem an der Boerse "spielen" wollen, bietet sich folgende Strategie an: 90 Prozent des Kapitals in * variabel verzinste Anleihe oder ein festverzinsliches Wertpapier, dass in zwei Jahren ohne Kursverlust zurueckgezahlt wird. Dabei auf hohe Bonitaet achten! Allenfalls 10 % des Geldes an die Boerse bringen. Die Risiken sind zu gross. Das gilt fuer Blue Chips und Nebenwerte. Viel Erfolg! Freundliche Gruesse Gert Schmidt |
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Oktober 2000 Ich würde mich freuen wenn Sie mir ein gutes Buch über Aktienbewertung empfehlen könnten. Fuer Einsteiger ideal: Willi H. Gruen, Geld verdienen mit Aktien >Wieviel Gewinn mit Aktien ist realistisch. Eine langfristige Rendite von 15 Prozent jaehrlich auf das eingesetzte Kapital waere hervorragend. Wer 10 Prozent schafft, ist auch schon gut. Viel Erfolg! Freundliche Gruesse Gert Schmidt |
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Oktober 2000 Im Rahmen meines BWL-Studiums sollte ich im Bereich Finanzwirtschaft über Übernahmegerüchte und Möglichkeiten für den Kleinanleger referieren. Mein Part dabei ist die Einschätzung der Vertrauenswürdigkeit der Medien. D.h. welchen Medien bzw. welchen Informationen kann man Vertrauen schenken, welche Informationen sind bereits veraltet (zB Informationen über bereits geschehene Kursanstiege), oder welchen Medien sollte man überhaupt nicht trauen. Vielleicht können Sie mir in diesem Bereich einige Tipps geben, ich wär Ihnen sehr dankbar! A. Das Problem ist: Es gibt keine Medien, die objektiv berichten. Sogar das Handelsblatt, dass ich in einem Vertrauensranking ganz oben ansiedeln wuerde, ist subjektiv. Es unterliegt den "normalen" Einfluessen von Redakteuren, die ganz individuell ihre eigenen Interessen haben. Moegliche Interessen von Medien allgeimein: * Werbekunden pflegen * Zahl der Besucher (im Internet)/Leser gross halten * Berichte sind Teil von gesteuerten Informationen (uebergelagerte Interessen aus Politik + Wirtschaft) Ein weiteres Problem: Wenn ein Vorstand eines Unternehmens eine Information gibt, will er in erster Linie sein Unternehmen gut darstellen, in der Oeffentlichkeit verkaufen. Dabei hat er vor allem "unser bestes" im Sinn - unser Geld, das er haben will (fuer Kapitalerhoehungen, Emission, Kurssteigerungen). D.h. er muss moeglichst alle Register ziehen, damit er glaubwuerdig wirkt. Seine Interessen: Er wird z.B. nach der Kursentwicklung der Aktie bezahlt oder will sein Unternehmen fuer eine Uebernahme moeglichst "schick" machen. Erhebliches Misstrauen hege ich bei Internet-Medien: Informationen werden ungeprueft vervielfaeltigt und erscheinen in verschiedenen Quellen falsch. So kann eine objektiv falsche Nachricht durch permanente Wiederholungen als "wahr" empfunden werden. Die bisherige Medienberichterstattung ist fuer die Spekulationsblase zu einem grossen Teil mitverantwortlich. Informationen aus den Presseabteilungen des Unternehmens werden ungeprueft in die Oeffentlichkeit gebracht. Kritischer Journalismus findet praktisch kaum noch statt. Ein moeglicher Grund: Wegen der Informationsfuelle fehlt den Redaktionen schlicht die Zeit, genauer hinzusehen oder kritisch zu hinterfragen. Auch die Adhoc-Berichterstattung ist kritisch zu sehen. Ein Mini-Unternehmen mit 10 Mio Mark Umsatz kann sich kuenstlich "aufblaehen" und den Informationskanal fuer Marketingzwecke oder PR-Arbeit nutzen. Insbesondere dem unerfahrenen Anleger faellt es dabei schwer, wichtige Infos herauszufiltern, bzw. zu erkennen, welche "Wahrheit" verschwiegen wird. Ein Muster fuer eine manipulierte Oeffentlichkeit ist der Mannesmann/Vodafone-Deal. Er konnte nur funktionieren, weil es Esser gelang, den Mannesmann-Kurs auf die Versprochenen 350 EUR zu ziehen. Die Prognosen, die er damals machte, wuerden heute kaum jemanden beeindrucken. Hier noch ein paar Links zu dem Thema aus meiner Berichterstattung bei MOVING MARKETS: http://www.movingmarkets.de/archiv/ueberhitzte_maerkte_12111999.htm http://www.movingmarkets.de/archiv/luftschloss_16022000.htm http://www.movingmarkets.de/archiv/mannesmann30111999.htm Freundliche Gruesse Gert Schmidt |
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11.05.2000 Sehr geehrter Herr Schmidt, herzlichen Dank für Ihr Vertrauen, die Überweisung von DM 490,00 ist am 09.05.00 wie angekündigt von mir angewiesen worden und sollte in den nächsten Tagen auf Ihrem Konto erscheinen. Ihre astrologischen Prognosen sind sehr gut nachvollziehbar und in Verbindung mit Ihrem analytischen Wissen ein guter und interessanter Service. Auch Ihr Aufwand der Aktualisierung ist sehr hoch und qualitativ werthaltig. Ich hatte meine Lebenspartnerin gebeten (die sich seit Jahren mit solider astrologischer Deutung beschäftigt) den Zeitraum aus Ihrer Sicht zu bewerten und freue mich wie die Phasen ein homogenes Bild in Ihrem Schema ergeben: Hier für Sie vielleicht als interessantes Feedback: Kritische Phase: 1.5. - 5.5. (mit Mondbeteiligung vom 3.5.): "Kollektives Geld kontra eigenes Geld" Kritische Phase: 8.5. - 16.5.: "Neu gegen Alt" Positive Einflüsse: 09.05., 10.05. Schwierig: 11.5. Gewinne für Gewinner: 18.5. - 22.5. Kritische Phase: 1.6. - 3.6.: "Verlust von notwendigen Eigenmitteln" (nochmaliger Einbruch 2.6., 14.00h ?) (wie gesagt als Feedback ohne Eulen nach Athen zu tragen) Herzliche Grüße und nochmals vielen Dank R. K. |
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05.04.2000 Hallo, ich habe ein paar Franken die ich vermehren möchte, habe aber keine Ahnung von der Börse. Ich bin Ihnen dankbar, wenn Sie mir ein paar Typ`s geben könnten. was mich hauptsächlich interessiert: 1. in was soll ich investieren ? 2. wie gehe ich beim investieren vor ? Ich hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können und bin Ihnen im Voraus dankbar. Mit freundlichen Grüssen A. B. ** ** Unsere Antwort: Gert Schmidt Finanz-Information Telefon: 0049-571-9424510 Telefax: 0049-571-9424513 Minden, 07.04.2000 Sehr geehrter Herr B., einem Einsteiger kann ich am Anfang nur Fonds empfehlen. Sie muessen verstehen, was die Boerse bewegt, wann und warum das geschieht. Wenn Sie das ueberblicken koennen, werden einzelne Aktien interessant. Weil "learning by doing" einige Jahre dauern wird, sind Sie mit Fonds gut bedient, die in die Blue Chips der Boerse investieren, europaweit und in der Schweiz. Folgende Vorgehensweise erscheint ratsam: 1. Verfolgen der Wirtschaftsfachpresse 2. Beobachten, wie die Kurse von Nachrichten bewegt werden (vor guten Nachrichten steigen Kurse regelmaessig vorher), Chartanalysen einbeziehen 3. "Papertrades": Sie stellen sich vor, dass Sie Aktien kaufen und fuehren ein "Musterdepot" - allerdings nur mit fiktivem Kapital. Das diszipliniert, Sie behalten die Ueberblick und koennen Fehler und Erfolge im Nachherein analysieren. Wenn Sie sich zutrauen, die Boerse zu verstehen, fangen Sie am besten mit einem Blue Chip an, z.B. Novartis, Schindler oder Ciba. Wichtig dabei: Kaufen Sie nur Aktien, deren Geschäft Sie verstehen. Ebenfalls interessant: Unternehmungen, die in der Naehe Ihres Wohnortes ihren Sitz haben. Sie koennten sich das Geschaeft direkt vor Ort anschauen und sich eine Meinung bilden. Auch die Vorstaende interessant: Schliesslich sind es "Ihre Mitarbeiter", denen Sie Ihr Geld geben. Schauen Sie sich die Menschen im Unternehmen an. Dabei ist immer eine grosse Portion Skepsis gefragt: Die Darstellung des Unternehmens ist regelmaessig einseitig positiv. Das ist zwar grundsaetzlich gut, schliesslich kommt es auf eine gute Oeffentlichkeitsarbeit an. Aber wenn Sie hinter die Fassaden schauen, komplettieren Sie Ihr Bild, was Anlageentscheidungen in ihrer Trefferquote verbessern. Viel Erfolg! Freundliche Gruesse Gert Schmidt |
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02.02.2000 Guten Tag! Ich bin BWL-Student (mache gerade das Vordiplom) und habe im letzten Jahr meine Berufung gefunden: Ich WILL an die Börse! Aber nicht mit meinem Unternehmen, sondern vielmehr möchte ich mir neben dem Studium ein kompetentes Fachwissen aufbauen im Bezug auf die Börse bzw. Finanzmärkte. Ich bin jetzt an einem Punkt angekommen, an dem ich mich aus eigener Kraft nicht mehr groß entwickeln kann. Ich lese den Wirschaftsteil der Zeitung, sehe N-TV, lese "Börse-Online" und "Der Aktionär", der mir im übrigen z.Zt. am besten gefällt. Irgendwie bin ich der Meinung, daß ich etwas auf der Stelle trete. ICH BRAUCHE FUNDIERTE PRAXISERFAHRUNG!!! Welche tiefergehende aber trotzdem praxisnahe Literatur können Sie empfehlen? Welche Praktikantenstellen sind zu empfehlen (verzichte gerne auf die Bezahlung im Austausch gegen hohe Qualität) Im Klartext: Es bringt mir nix drei Monate lang vorgesetzte Empfehlungen an Kunden zu verbreiten oder von morgens bis abends Briefe einzutüten oder ähnliches. Dazu bin ich mir auf keinen Fall zu schade, aber mein Ziel besteht konkret darin, mehr über Aktienbewertung, Optionsscheinanalyse etc. zu erfahren und diese Kenntnisse dann "aufzusaugen". Stehe ab dem 21.02.2000 zur vollen Verfügung. (bis Juni 2000) und bin räumlich flexibel! (Vorzugsweise Raum Düsseldorf, aber auch Frankfurt O.K. / wegen Unterkunft) Für seriöse Antworten wäre ich sehr dankbar! Mit freundlichem Gruß J. S. ** ** Unsere Antwort: Sehr geehrter Herr S., leider kann ich Ihnen keine Stelle in unserem Haus anbieten. Ansonsten empfehle ich: "Learning by doing". An der Boerse zaehlen nicht nur theoretische Erkenntnisse. Wichtig ist auch die Erfahrung zu erkennen, wo die eigenen Staerken und Schwaechen liegen. Das kann an der Boerse einige Jahre dauern, insbesondere dann, wenn das Geldverdienen so einfach ist wie im Augenblick. Denn Sie koennen davon ausgehen, dass kuenftig nicht die Aktien gefragt sind, die heute in den Medien gelobt werden, sondern andere, bisher voellig unbeachtete Titel. Alle Highflyer der vergangenen Monate stehen unmittelbar von der Korrektur. Damit haben Sie die grosse Chance, URSACHEN und FOLGEN einer (Fehl-)entwicklung live mitzuerleben. Beschaeftigen Sie sich heute damit, warum Aktien wirklich steigen. Dann wissen Sie auch, warum sie wieder fallen koennen - und was die naechsten Outperformer sind. Viel Erfolg! Freundliche Gruesse Gert Schmidt ** ** Guten Tag Herr Schmidt! Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Bei nochmaligem Lesen meiner Anfrage ist mir natürlich auch aufgefallen,daß hier der Eindruck entstehen könnte,ich wäre ein "vom Börsenerfolg geblendeter an Goldgräberfieber erkrankter Träumer". DAS IST FALSCH!!! Das überdurchschnittliche Gewinnchancen jedoch motivieren ist menschlich und unstrittig. Weitere Anmerkungen folgen: >leider kann ich Ihnen keine Stelle in unserem Haus anbieten. SCHADE. >Ansonsten empfehle ich: "Learning by doing". GENAU DESHALB WILL ICH JA IN FORM EINES PRAKTIKUMS NÄHER AN DIE PRAXIS. ICH SELBST INVESTIERE SEIT 4 JAHREN IN AKTIEN UND BIN JETZT AN EINEM PUNKT, AN DEM ICH MERKE, DASS ICH AUF MICH ALLEINGESTELLT IRGENDWIE AUF DER STELLE TRETE. Z.BSP. WÜRDE MICH SEHR INTERESSIEREN WIE MAN AUCH IN TURBOLENTEN BÖRSENZEITEN ERFOLGREICH ARBEITEN KANN, DENN EINES IST MIR AUCH KLAR: EINE GRÖSSERE KORREKTUR (IM SCHLIMMSTEN FALL WIE IN JAPAN) STEHT NOCH BEVOR, OBWOHL ICH TENDENZIELL DER MEINUNG BIN, DASS ZUMINDEST IN EUROPA, INSBESONDERE IN DEUTSCHLAND DIE BÖRSEN-HAUSSE NOCH EIN WENIG ANHÄLT. MAN FÜHRE SICH DABEI VOR AUGEN, DASS HIERZULANDE SO LANGSAM FÖRMLICH EIN ZWANG ENTSTEHT, IN AKTIEN INVESTIERT ZU SEIN: ALTERSVORSORGE, NEUE "ENTLOHNUNGSSYSTEME" UND AUCH DIE ERBENGENERATION WÄREN HIER AUFZUFÜHREN. >An der Boerse zaehlen nicht nur theoretische Erkenntnisse. Wichtig ist auch die >Erfhahrung zu erkennen, wo die eigenen Staerken und Schwaechen liegen. Das >kann an der Boerse einige Jahre dauern, insbesondere dann, wenn das >Geldverdienen so einfach ist wie im Augenblick. RICHTIG. JEDOCH ERKENNT MAN DIE EIGENEN SCHWÄCHEN MEIST ZU SPÄT, NÄMLICH ERST DANN, WENN "DAS KIND SCHON IN DEN BRUNNEN GEFALLEN IST". GERADE DESHALB WILL ICH IN DIE PRAXIS -UND ZWAR UNTER FUNDIERTER AUFSICHT. ICH HABE BISLANG DIE ERFAHRUNG GEMACHT, DASS MAN DURCH KONTAKTE UND DER DARAUS RESULTIERENDEN GESPRÄCHE POTENTIELLE FEHLER ZUMEIST SCHON IM ANSATZ VERMEIDEN KANN. ES STEHT VÖLLIG AUSSER FRAGE, DASS ES KEINE "ERFOLGSFORMEL" UNTER GARANTIE GIBT UND GEBEN KANN - DURCH WISSEN, ERFAHRUNGSWERTE, KONTAKTE, INFOS ETC. KANN MAN JEDOCH DIE CHANCEN VERGRÖSSERN UND DAS RISIKO VERRRINGERN. >Denn Sie koennen davon ausgehen, dass kuenftig nicht die Aktien gefragt >sind, die heute in den Medien gelobt werden, sondern andere, bisher voellig >unbeachtete Titel. Alle Highflyer der vergangenen Monate stehen unmittelbar von der >Korrektur. Damit haben Sie die grosse Chance, URSACHEN und FOLGEN einer >(Fehl-)entwicklung live mitzuerleben. >Beschaeftigen Sie sich heute damit, warum Aktien wirklich steigen. Dann >wissen Sie auch, warum sie wieder fallen koennen - und was die naechsten Outperformer >sind. DAS VERSUCHE ICH SCHON SEIT LANGEM. ICH DENKE AUCH DASS DIE PSYCHOLOGIE EINE IMMER GRÖSSERE ROLLE SPIELT, DENN ZUMINDEST ZUR ZEIT SCHEINT ES MIR DOCH SO ZU SEIN, DASS NUR AKTIEN GEKAUFT WERDEN, DIE GERADE MAL "IN" SIND. DIE DARAUS RESULTIERENDEN "BUBBLES" KÖNNEN UNERFAHRENEN ANLEGERN DAS GENICK BRECHEN. DER EINZIGE VORTEIL WÄRE, DASS DIESE LEUTE DANN NICHT MEHR ANSTREBEN WÜRDEN "BÖRSENPAPST" ZU WERDEN. ABER ERNSTHAFT: MEIN ZIEL IST ES NACH WIE VOR EINEN PRAKTIKUMSPLATZ ZU FINDEN UND ALLE TIPS SIND WILLKOMMEN! >Viel Erfolg! DANKE. MIT FREUNDLICHEM GRUSS J. S. |
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28.03.2000 Hallo, mich würde interessieren, welche Aktien sowohl am Neuen Markt, als auch an der Nasdaq bzw. Neuer Markt in Frankreich gelistet sind. Haben sie da vielleicht irgendwelche infos, oder Ideen, wo ich mich da informieren kann? Danke im Voraus A. ** ** Unsere Antwort: Gert Schmidt Finanz-Information Telefon: 0571-9424510 Telefax: 0571-9424513 Minden, 31.03.2000 Hallo, Herr T., Neuer Markt http://www.euro-nm.com/index2.html Eine Liste mit den Aktien der 100 groessten Werte an der Nasdaq (= Nasdaq 100-Index) finden Sie hier: http://dynamic.nasdaq-amex.com/dynamic/nasdaq100_activity.stm#listQQQ Viel Erfolg! Freundliche Gruesse Gert Schmidt |
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21.03.2000 Hallo, seit kurzem überlege ich mir mit Aktien per Internet zu handeln. Dies ist wohl mit Consors, Comdirekt-Bank und ähnlichen Discountbrokern möglich. Diese Broker betreiben z.Z. eine sehr aggressive Werbung. Bei Consors habe ich erfahren, dass es dort 1000 Neuanmeldungen pro Tag (!) gibt. Angesicht solcher Zahlen frage ich mich, ob diese Broker überhaupt die Kapazitäten haben , um die im Prospekt und der Werbung so angepriesene Leistung wirklich bieten zu können. Von Kunden der Comdirekt habe ich gehört, daß sie weder per Internet noch via Telefon eine Order aufgeben konnten. Haben Sie persönlich Erfahrungen mit solchen Discount-Brokern? Lohnt sich der Wechsel von der Hausbank zu einem Direktbroker im Internet (nicht wegen der Kosten, sondern wegen der vielleicht besseren Leistung, Geschwindigkeit und Service)? Gibt es vielleicht irgendwo aktuelle Untersuchungen, die nicht nur auf den Preis und den buntesten Webauftritt schielen, sondern die echte Praxistauglichkeit überprüfen? Für eine kompetente Antwort wäre ich sehr dankbar. Gruß M. T. ** ** Unsere Antwort: Gert Schmidt Finanz-Information Telefon: 0571-9424510 Telefax: 0571-9424513 Minden, 22.03.2000 Hallo, Herr T., Ihre Bedenken bezueglich Ihrer Online-Broker sind berechtigt. Wenn Sie sich entschliessen online zu handeln, sollten Sie sich auf Unterbrechungen einstellen. Aber es waere nicht richtig, diese Transaktionsformen vollkommen abzulehnen. Sie haben etliche Vorteile, die Sie bei Ihrer Hausbank vermutlich nicht bekommen: guenstige Kosten, zeitnahe Kurse, zuegige Orderabwicklung. Die Vorteile haben einen Preis, naemlich die Gefahr, dass Sie moeglicherweise in hektischen Boersenzeiten nicht zum Zuge kommen. Bei aktiven Intraday-Tradern kann das ein erheblicher Stressfaktor sein! Wenn Sie aber allenfalls zwei- bis dreimal im Monat eine Order erteilen, koennen Sie sich die besten, ruhigen Zeitpunkte aussuchen. Ausserdem kann es ratsam sein, Depots bei mehreren Banken einzurichen. Wenn Sie sich z.B. fuer Neuemissionen interessieren, ist die Bank24 wertvoll: die Dt. Bank begleitet etliche Unternehmen an die Boerse und bevorzugt natuerlich in erster Linie eigene Kunden bei der Verteilung der Aktien. Wenn Sie Zugriff auf mehrere Banken haben, kann Ihnen ein Systemausfall nur wenig anhaben. Sie geben Ihre Order einfach bei der Konkurrenz auf. Ein weiterer Knackpunkt ist auch der Papierkrieg und Verwaltungsablaeufe. Umstaendliche, lange Wege oder unuebersichtliche Abrechnungen verringern das aktive Trading. Es gibt von Haus zu Haus Staerken und Schwachpunkte. Je nachdem, was Ihnen wichtig ist, ist fuer Sie die beste Bank: Legen Sie Wert darauf, dass die Limigebuehr niedrig ist, duerften Sie eine andere Wahl treffen, als wenn Sie grossen Wert auf hohe Guthabenzinsen legen. Einen umfassenden Vergleich kann ich Ihnen nicht anbieten. Fast taeglich aendert sich etwas, so dass eine zwei Monate alte Datenerhebung schon veraltet sein kann. Vielleicht starten Sie mit drei, vier Banken und sortieren danach die Haeuser mit dem schlechtesten Service aus. Das klingt zunaechst sehr aufwendig und bedeutet eine Menge Papierkrieg. Aber wenn Sie die Arbeit nicht scheuen, bekommen Sie so am besten den Ueberblick ueber Vor- und Nachteile der Haeuser. Waehrend meiner Arbeit mit Kunden begegnen mir immer wieder Kombination aus Entrium, Consors, Comdirekt und Bank24. Viel Erfolg! Freundliche Gruesse Gert Schmidt |
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20.03.2000 Hallo! Besteht überhaupt irgend ein Risiko, wenn ich mir einen Kredit über 50.000 DM hole für T-online Aktien zu zeichnen, die ich dann am 1 Börsentag wieder verkaufe. Wenn nein warum machen es dann nicht alle. Wenn ja würde mich interessieren welches Risiko. Danke R. ** ** Unsere Antwort: Gert Schmidt Finanz-Information Telefon: 0571-9424510 Telefax: 0571-9424513 Minden, 22.03.2000 Hallo, R., Aktien sind Risikopapiere - selbst wenn die Hausse der vergangenen Monate das nicht glauben lassen wollen. Die Gewinne sind zwar maerchenhaft, aehneln aber eher einem Gluecksspiel. Ich warne vor einer Kreditfinanzierung bei Aktienkaeufen. Sie muessen bei jeder Emission bedenken: Der Vorstand will fuer das Unternehmen, das beworben wird nur das Beste: Ihr Geld. Davon werden seine Bezuege und seine Projekte bezahlt - und dafuer reisst er sich ein Bein aus, um es von Ihnen zu bekommen. Letztendlich muessen Sie jemanden finden, der so "dumm" ist, Ihnen die Aktien zu einem hoeheren Preis abzunehmen, als Sie dafuer bezahlten. In einige Faellen funktionierte das sehr gut. Ob es bei T-Online ebenfalls gelingt, wissen wir leider erst hinterher. Die Stimmung des Internet-Zyklus ist bereits sehr gut, wenn nicht sogar schon im Zenit ueberschritten. Das Risiko von Kursverlusten ist daher erheblich. Wir befinden uns in einer sehr hektischen Boersenphase. Sollte der 1. Handelstag im Umfeld einer Baisse stattfinden, sehen Sie mit Ihren Papieren alt aus und koennen moeglicherweise nicht ueber dem Einstandspreis verkaufen. Sie verkaufen dann mit Verlust. Das ist das Risiko. Mein Tip: Wenn Sie als "Anfaenger" Aktien kaufen wollen, suchen Sie sich ein Papier, dass sich schon lange am Markt bewaehrt hat und ein Produkt verkauft, das Sie verstehen - vielleicht aus dem Umfeld Ihres Berufes. An der Boerse fuehrt regelmaessig antizyklisches Verhalten zum Erfolg. Kaufen, wenn die Aktien niemand haben will und verkaufen, wenn Ihnen die Papiere aus den Haenden gerissen werden. Viel Erfolg! Freundliche Gruesse Gert Schmidt |
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21.03.2000 Hi ! Was rät ein Experte einem zitternden Infineon-Besitzer ??? Danke C. ** ** Unsere Antwort: Gert Schmidt Finanz-Information Telefon: 0571-9424510 Telefax: 0571-9424513 Minden, 22.03.2000 Hallo, C., ein Aktionaer, der zittert, hat das falsche Investment gewaehlt! Es sollten immer Risiko und Anlageziel und eine gewisse Sorglosigkeit im gesunden Verhaeltnis zueinander stehen. Ist das nicht der Fall, muss das eine oder andere angepasst werden. Bei Infineon gilt, was auf alle Investments zutrifft: Je nach Ziel der Anlage kann es ratsam sein, die Aktie zu besitzen oder sie besser zu verkaufen. Fuer Spekulanten ist die Aktie ein interessantes Papier. Fuer den langfristig orientierten Anleger ist der Titel zu teuer. Sie sehen: Was Sie in Ihrer persoenlichen Situation mit der Aktie machen koennen, haengt von einigen Bedingungen ab. Grundsaetzlich: Wenn Sie die Aktie zum Emissionskurs bekommen haben, ist das ein guter Preis, der wohl langfristig nicht so schnell unterboten wird. Das verringert allerdings nur die Risiken. Ob das auch Ihrer Rendite-Erwartung entspricht, laesst sich daraus nicht ableiten. Ich hoffe, ich konnte einige neue Ueberlegungen bei Ihnen "anstossen". Viel Erfolg! Freundliche Gruesse Gert Schmidt |
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03.02.2000 Mein Name ist S. K., ich komme aus EUR. und habe folgendes Problem: Die Aktienmarktbewertung heutzutage ist fundamental ja nicht mehr so ganz gerechtfertigt. Im folgenden habe ich so ein paar Sachen angeführt die mir etwas Sorge machen: - zu hoch bewertete Untenehmen (Yahoo) - Aktienmarktperformance gegenüber Weltwirtschaftswachstum steht in keinem Verhältnis mehr zueinander - Die vergebenen US-Wertpapierkredite belaufen sich auf 2% des US-BIP (1929:2,4%) - Jeder "Bäcker und Metzger" spekuliert mittlerweile Intraday. Meine Fragen: Kann es so noch lange weitergehen? Wird ein eventueller Crash äußerst heftig ausfallen oder wird es nur eine Korrektur geben? Es wär echt nett wenn Sie mir etwas helfen könnten! Vielen dank im voraus S. K. ** ** Unsere Antwort: Gert Schmidt Finanz-Information Telefon: 0571-9424510 Telefax: 0571-9424513 Minden, 08.02.2000 Sehr geehrter Herr K., seit Ihrer Nachricht ist der Aktienmarkt in Deutschland weiter gestiegen und Ihre Bedenken vom 08.02. muessten im Prinzip noch groesser geworden sein. Zu Ihren Gedanken moechte ich folgendermassen antworten: Dass es einen Crash gibt, kann natuerlich niemand ausschliessen. Aber allein die Statistik beweist, dass die Wahrscheinlichkeit eines Zusammenbruchs, und sei es auch nur voruebergehend, vergleichsweise gering ist. Korrekturen wird es immer geben. Das gehoert zur Boerse dazu. Und Sie koennen sich darauf verlassen: Moegliche Fehlbewertungen werden auf jeden Fall von den Maerkten korrigiert. Schliesslich werden an der Boerse nur die Erwartungen (= Stimmungen) gehandelt - und die menschliche Psyche ist nunmal regelmaessig erheblichen Schwankungen unterworfen. Sie haben geschrieben: >Die Aktienmarktbewertung heutzutage ist fundamental ja nicht mehr so >ganz gerechtfertigt. Im folgenden habe ich so ein paar Sachen >angeführt die mir etwas Sorge machen: >- zu hoch bewertete Untenehmen (Yahoo) Sehe ich auch so. >- Aktienmarktperformance gegen über Weltwirtschaftswachstum steht in >keinem Verhältnis mehr zueinander >- Die vergebenen US-Wertpapierkredite belaufen sich auf 2% des US-BIP >(1929:2,4%) >- Jeder "Bäcker und Metzger" spekuliert mittlerweile Intraday. >Meine Fragen: Kann es so noch lange weitergehen? Wird ein eventueller >Crash äußerst heftig ausfallen oder wird es nur eine Korrektur geben? Meine Erwartungen an die Maerkte habe ich im Musterdepot meiner Internet-Boersenpublikation umgesetzt. Der Schwerpunkt liegt auf defensiven Aktien, die die Hausse (bisher) noch nicht erreichte oder in wenig beachteten Branchen ihr Geld verdienen. Industrierohstoffe, Grundstoffe, Gentechnik, Handel, Luftfahrt, Medizintechnik/Pharma. Teilweise handelt es sich um Turnaround-Werte, es sind Outperformer dabei, kurzfristige Trading-Positionen und auch Aktien, die in den letzten Monaten kaum von der Stelle kamen. Dabei verpasste ich den Euphorie-Trend der Telekommunikations- und Internetbranche. Als Internet-Unternehmer finde ich es ueberraschend, wieviel Zukunftsphantasie hinein interpretiert wird. Zum groessten Teil ist es wohl nicht gerechtfertigt. Das duerfte noch 2000 korrigiert werden. Andererseits ist natuerlich viel Geld vorhanden. Das treibt das Bewertungsniveau und die Boersenkurse. Ich erwarte eine Korrektur bei vielen Highflyern der vergangenen Monate aber gleichzeitig einen Boom in anderen Branchen. Vielleicht gleichen sich Gewinner und Verlierer sogar aus, so dass sich ein globaler Crash in allen Branchen dadurch vermeiden laesst. Positiv ist es auf jeden Fall, dass sich die groesste Zahl der Aktien bereits auf Talfahrt befindet. Nur wenige Top-Performer ziehen die Indizes aufwaerts. Der Aufwaertstrend der Indizes ist auch konstruktionsbedingt: Nur die groessten, besten Unternehmen, in denen die "Musik spielt", kommen hinein, waehrend Verlierer ausgebucht werden (z.B. weil sie die erforderliche Marktkapitalisierung nicht mehr erreichen). Meine Prognose fuer 2000: Heftige Korrektur: ja, aber danach geht es weiter aufwaerts. >Es w r echt nett wenn Sie mir etwas helfen k÷nnten! Es lohnt sich auf jeden Fall, jedes einzelne Investment sehr genau auf "Substanz" und "Zukunftsfaehigkeit" zu untersuchen. Eine gute Mischung aus Leichtsinn (Spekulation ist immer ein hohes Risiko) und Soliditaet (fuer wirtschaftliche Sicherheit) in einem Depot duerfte langfristig den groessten Erfolg bringen. Viel Erfolg an den Maerkten! Freundliche Gruesse Gert Schmidt |
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02.03.2000 Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für die kostenlose Testschaltung. Ich halte Ihren Informationsdienst für eine sinnvolle Ergänzung bei aktivem Trading. Von einem Abonnement möchte ich vorerst absehen, da ich mittelfristig keine Zeit für das aktive Aktiengeschäft oder gar für Daytrading habe. Ich werde zu gegebener Zeit auf Sie zurückkommen. MfG F. L. |
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26.01.2000 mein name ist u. p. aus hamburg. ich habe etwas geld geerbt. diesen betrag habe ich in aktien und zwei fonds angelegt.da ich aber leider keine ahnung habe und auf den banker vertraut habe, bin ich mir dennoch unsicher, ob ich die richtigen aktien erworben habe. ich bin schon ein mensch der ein wenig, ein klein wenig riskieren m÷chte. diese aktien habe ich erworben: fonds:dresdner bank 1.dit-muti-media zu 106,20 2.dit-biotechnologie zu 78.- aktien: 1. drillisch zu 7.85 2. endemann internet zu 73,90 3. aventis zu 57,50 4. steag hamatech zu 44.90 5. singulus technolohies zu 82,00 vielleicht können sie mir ja auch einen rat geben, was ich evtl. noch kaufen sollte. der neueinsteiger aus hamburg bedankt sich schon im voraus. Gruß Ulli :-) p.s. oder sollte ich auf andere aktien umsteigen. ** ** Unsere Antwort: Gert Schmidt Finanz-Information Telefon: 0571-9424510 Telefax: 0571-9424513 Minden, 02.02.2000 Hallo, sorry fuer die etwas spaete Antwort. >hamburg.ich habe etwas geld geerbt. diesen betrag habe ich in aktien >und zwei fonds angelegt.da ich aber leider keine ahnung habe und auf >den banker vertraut habe, bin ich mir dennoch unsicher, ob ich die >richtigen aktien erworben habe. ich bin schon ein mensch der ein >wenig, ein klein wenig riskieren m÷chte. Grundsaetzlich gilt: Vertrauen Sie bei Boersentransaktionen niemandem blind. Damit sind schon etliche Anleger auf die Nase gefallen. Legen Sie nur in den Bereichen Ihr Geld an, von denen Sie etwas verstehen. Nun kenne ich aber Ihre persoenlichen Umsatende nicht und weiss ebenfalls nicht die Qualitaet Ihres Bankberaters einzuschaetzen, weshalb schwer zu sagen ist, ob Ihre gewaehlten Investments das richtige fuer Sie sind. Je nach Anlageziel kann das gleiche Investment fuer den einen Anleger ausgezeichnet sein, waehrend ein andere davon "unruhige Naechte" bekommt. Dass Sie mich angeschrieben haben, werte ich als Hinweis dafuer, dass Sie im Kern noch unsicher darueber sind, ob Sie die richtige Entscheidung getroffen haben. In erster Linie hilft Information, die offenen Fragen zu beantworten. Das bedeutet fuer Sie harte Recherchearbeit. Aber es kann sich lohnen und am Ende auch Spass machen, wenn Sie am Ende die Zusammenhaenge durchschaut haben - und vielleicht auch eine ordentliche Rendite erzielen. >diese aktien habe ich erworben: >fonds:dresdner bank >1.dit-muti-media zu 106,20 >2.dit-biotechnologie zu 78.- Langfristig auf jeden Fall die richtige Anlage. Kurzfristig besteht aber Rueckschlagpotential. Vielleicht sollten Sie ueberlegen, in der aktuellen Hausse erste Gewinne mitzunehmen und einen Rohstoff-Fonds hinzunehmen, z.B. DIT Rohstoff. Das waere ein "antizyklisches Investment". Fragen Sie dazu Ihren Berater. >aktien: >1. drillisch zu 7.85 >2. endemann internet zu 73,90 >3. aventis zu 57,50 >4. steag hamatech zu 44.90 >5. singulus technolohies zu 82,00 Das sind alles spekulative Aktien. Vielleicht koennen Sie bei dem einen oder anderen Titel Gewinne mitnehmen, um ein Sicherheits-Investment mit geringerer Risikostruktur hinzuzunehmen. Meine Vorschlaege dazu: z.B. Dresdner Bank, Dt. Bank, DaimlerChrysler, RWE, Veba, als Nebenwert vielleicht KWS Saat (Risiko hier: Auslandsbeteiligungen, Gentechnik; aber vielleicht kann Ihnen Ihre Bank Researchmaterial zur Verfuegung stellen). Grundsaetzlich gilt: billig einkaufen und teuer verkaufen. Allerdings gelingt das nicht immer. In den vergangenen zwei Jahren war fast nur die Top-Performer gefragt. Das fuehrte sogar den zweitreichsten Mann der Welt aufs Glatteis: Warren Buffett. Seine Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway hat eine sehr schlechte Performance, weil er nicht in die neuen Technologien investierte. Sie sehen: Sogar die Profis irren sich gelegentlich. Meine persoenliche Meinung zu den Maerkten: Der Aufschwung an den Boersen geht langfristig weiter. Heftige Rueckschlaege erwarte ich bis zum Sommer. Das sind dann bei ausgesuchten Qualitaetsaktien Kaufkurse. Fuer am meisten absturzgefaehrdet halte ich Telekommunikationsaktien und Internet-Werte, dort insbesondere die extremen Outperformer der vergangenen Monate. Und: Vergessen Sie die guten alten Bundesschatzbriefe nicht. Ihre Bankberater werden sie nicht empfehlen, weil sie dafuer keine Provision bekommen. Aber wenn an der Boerse voruebergehend keine Gewinne moeglich sind, koennen Sie sie als sichere Bank betrachten. Dazu ein Tip: Eroeffnen Sie ein Depot beim Bundesschuldenamt in Bad Homburg. Dann bezahlen Sie keine Depotgebuehren. Viel Erfolg mit Ihren Geldanlagen. Freundliche Gruesse Gert Schmidt ** ** 03.02.2000 guten tag, herzlichen dank für die nachrichten. sie haben recht für einen anfänger sollte ich mich nicht so einfach auf aktien stürzen. habe schon verluste gemacht. ich werde meine anlagestrategie ändern und tatsächlich auf fonds umsteigen. ich sag erstmal tschuessssss aus hamburg gruß ulli |
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22.01.2000 ich würde gerne mehr über 2 Aktien erfahren, die aber angeblich im Freihandelsverkehr (Berlin?) gehandelt werden, Wertpapierkennr. dieser hab ich, 906.757 Sangui Biotech u. Interjet 912547. Wo, im Internet, kann ich tõglich die Kurse finden? Hast Du sonst Info über diese Aktien? Danke für Deine Antwort Gruss S.G. ** ** Unsere Antwort: Gert Schmidt Finanz-Information Telefon: 0571-9424510 Telefax: 0571-9424513 Minden, 25.01.2000 Sehr geehrter Herr G., die Aktie Interjet wird nach meiner Datenbank auch in Frankfurt gehandelt. Unter dem Namen "IJNT.net" und der WKN duerften Sie dort etwas finden. Wenn es um Aktien aus dem Berliner Freiverkehr geht: Schauen Sie bei TRADEGATE nach. Das ist die ausserboersliche Handelsplattform der Berliner Freiverkehr AG. http://www.tradegate.de/ Zu Ihrer Aktie gab es folgende Info: 25.1.2000 21:15:07 Aktualisierungsintervall: 30s SANGUI BIOTECH INTL INC (906757) -SBH- Info Last BID ASK Indikation 0,00 EUR 2,14 EUR 2,50 EUR ODER bei Yahoo: http://quote.yahoo.com/q?s=SGBI&d=t http://quote.yahoo.com/q?s=IJNT&d=t Viel Erfolg! Freundliche Gruesse Gert Schmidt ** ** 22.01.2000 DANKE! MIT ERFOLG HAB ICH DIE GESUCHTEN AKTIEN UNTER ANGEGEBENER ADR: GEFUNDEN GRUSS S.G. |
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15.01.2000 Sehr geehrter Herr Schmidt, würden Sie aus heutiger Sicht noch Depotwerte nachkaufen? Ich meine dabei KSW-Saat, Impala und das Langzeitdepot. Gerade das Langzeitdepot hat sich so günstig entwickelt, daß ich über einen Einstieg nachdenke. Aber bei den jetzigen Kursen? Ihre Aussagen zu SAP verlocken mich, beim derzeitigen Kurshoch mit Langfrist-Puts einzudecken (mindestens 1 Jahr Laufzeit). Da müsste doch was rauszuholen sein. Meinen Sie nicht auch? Mit freundlichen Grüßen G. R. ** ** Unsere Antwort: Sehr geehrter Herr R., die Depotwerte sind immer noch aussichtsreich. Bin immer noch der Meinung, dass Rohstoffe weltweit teurer werden. Die Rohstoffindizes beginnen jetzt erst mit ihrer Bodenbildung nach jahrelanger Talfahrt. Innerhalb der Rohstoffsegmente gibt es jeweils individuelle Entwicklungen. Eine Mischung aus Landwirtschaft, Basis- und Spezialstoffen deckt alle Bereich ab. Das leisten in erster Linie Rohstoff-Fonds, z.B. DWS und DIT. HSBC, als eine der ersten Grossbanken, empfiehlt seit Anfang Januar das Uebergewichten von Rohstoffwerten. Auch bei Gold sieht HSBC Nachholpotential. Ein Unsicherheitsfaktor bei der Spekulation auf steigende Kurse ist Russland. Sollte das Land schnell aus der Krise herausfinden, duerfte der Rohstoffmarkt mit preiswertem Material zwecks Devisenbeschaffung ueberschwemmt werden. Aber angesichts historischer Erfahrungen mit diesem Land ist eine SCHNELLE Ueberwindung der jahrzehntelang gewachsenen Probleme nicht gerade naheliegend. Meldungen ueber eine positive Entwicklung in Russland dienen der Praesidentenwahl und duerfte ggf. nur voruebergehend auftreten. Also: Rohstoffe bleiben interessant. Rio Tinto und MIM decken einen grossen Bereich der Basismetalle ab und sind bereits stark gestiegen. Der Aufwaertstrend ist aber intakt. Das gilt auch fuer Impala, welches aber ein etwas hoeheres Risiko darstellt. Impala iat abhaengig von einzelnen Metallen, waehrend die "Mischkonzerne" von einer breit angelegten Konjunktur profitieren. Einen historisch "billigen" Wert finden Sie im US-Konzern HOMESTAKE. Insbesondere Gold duerfte die Aktie steigen lassen. Letztens erschien ein Bericht im Handelsblatt ueber SONY und SAMSUNG. Beide Unternehmen wollen in Bergbauprojekte investieren. Das seltene Metall "TANTAL" wird in Camcordern und Mobiltelefonen verwendet. Eine derartige Entwicklung kann ich mir auch bei anderen Metallen und Unternehmen vorstellen. Dass Nokia einige Rohstoffminen kaufen will, um die Versorgung mit preiswerten Rohstoffen sicherzustellen, koennte wie eine Bombe einschlagen. Das ist natuerlich voellig aus der Luft gegriffen, aber immerhin vorstellbar. Der HB-Bericht vom 14.12.1999 schreibt z.B., dass die Nachfrage bei seltenen Metallen in den letzten sieben Jahren um 60 % gestiegen sei. Das ist Goldgraeberstimmung und moeglicherweise erst der Anfang eines Trends. KWS ist weiterhin interessant. Aber das Stop Loss von 500 EUR sollte schon beachtet werden. Das Unternehmen erscheint mir solide gefuehrt und duerfte von Gentechnik (in vielleicht 5 bis 10 Jahren) und kurzfristig steigender Nachfrage nach herkoemmlichem Saatgut w.g. aktuell negativer Gentechnikberichte profitieren. >Ihre Aussagen zu SAP verlocken mich, beim derzeitigen Kurshoch mit >Langfrist-Puts einzudecken (mindestens 1 Jahr Laufzeit). Da müsste doch >was rauszuholen sein. Meinen Sie nicht auch? Vielleicht haben Sie heute schon von Ihren Ueberlegungen profitiert? Grundsaetzlich stimme ich mit Ihnen ueberein. Aber: Die Puts sind teuer wegen der hohen Volatilitaet der Aktie. Das ist neben der Gefahr eines Ausbruchs nach oben ein weiteres Risiko und in der Entscheidung einzubeziehen. Wenn die Aktie in Form einer Top-Bildung seitwaerts tendiert, waere insbesondere fuer eine mehrwoechige Spekulation das Aufgeld schnell abgebaut. Der Put kann dann trotzdem fallen. Zur SAP-Spekulation deshalb: Kurzfristig interessant fuer schnelle Tradinggeschaefte innerhalb weniger Tage. Mittelfristig (mehr als 20/30 Tage): Auf guenstigere Einstandskurse warten, bis sich der Markt etwas beruhigt hat und die Vola gefallen ist. Viel Erfolg! Freundliche Gruesse Gert Schmidt 17.01.2000 |