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Leserbriefe


An dieser Stelle veröffentlichen wir einige Leserbriefe, die uns seit dem 15.10.1998 erreichten.

Zu den Leserbriefen der 1997er Publikation "Die ASTROBOERSE"

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Leserbrief-Navigation: Startseite | 1999


30.12.1999

Sehr geehrter Herr Schmidt,

ich wünsch Ihnen und Ihren Angehörigen eine gesunde Zukunft und uns gemeinsam ein erfolgreiches Börsenjahr. Was mir so auffällt:

Goldfields scheint charttechnisch die Spitze einer Dreiecksformation zu bilden, aus welcher der Kurs nach Ihren Recherchen bald nach oben ausbrechen könnte.

YAHOO-Put liegt charttechnisch im Keller. Der Umsatz ist zwar dünn. Aber in der Spanne zwischen 0,03 und 0,04 Eur konnte ich Gewinne abzocken. Diese Methode hatte sich vorher wiederholt bei VW-Calls bezahlt gemacht.

Auf bessere Zeiten,

G.R.

** **

Unsere Antwort:

Sehr geehrter Herr R.,

herzlichen Dank fuer Ihre Neujahrsgruesse, die ich hiermit gern zurueckschicke.

Zum Gold: Hier wird es wirklich spannend, zumal es aus fundamentaler Sicht auf den ersten Blick kaum Nachrichten dazu gibt - ausser vielleicht, dass sich ueber den Oelpreis steigende Energiekosten auf die Inflationsrate auswirken. Aus charttechnischer Sicht steht ein Ausbruch nach oben bevor.

Wahrscheinlich wird es wie immer an den Maerkten sein: Der Goldpreis steigt und HINTERHER werden wir erfahren, warum es geschah.

Sie haben geschrieben:

>YAHOO-Put liegt charttechnisch im Keller. Der Umsatz ist zwar dünn. Aber

>in der Spanne zwischen 0,03 und 0,04 Eu konnte ich Gewinne abzocken.

>Diese Methode hatte sich vorher wiederholt bei VW-Calls bezahlt gemacht.

Sie sind aber mutig!

Und ich hatte gedacht, dass Sie eher mittelfristig engagiert sind (weil Sie geschrieben hatten, tagsueber nicht so sehr die Maerkte beobachten zu koennen).

Der Schein laeuft ja noch eine Weile. Vielleicht laesst sich ja eines Tages ein Vielfaches herausholen - wenn die Maerkte schnell genug korrigieren. Vielleicht halte ich den Schein im Musterdepot sogar bis zum Ende der Laufzeit. In einer moeglichen Uebertreibungsphase nach unten koennte die Aktie sogar unter 200 USD rutschen.

Aber Sie haben mit "abzocken" schon den richtigen Begriff dafuer gewaehlt - eine Portion Glueck ist damit schon verbunden.

Viel Erfolg weiterhin!

Freundliche Gruesse

Gert Schmidt


24.12.1999

Sehr geehrter Herr Schmidt,

ihr letzter abendlicher Bericht hörte sich sehr resigniert an. Verständlich. Ihre Analyse finde ich trotzdem exzellent. Heute hatten wir Venus Konjunktion Pluto Sbg. am IC des Dax-Charts. (Erfahrungswert bei einzelnen Aktien +5% Anstieg). Spätestens nach dem 4.1. wird meiner Ansicht nach der Dax stürzen.

Weiter so, Sie haben recht.

Abendliche Grüße,

H. L.

** **

Unsere Antwort:

Minden, 28.12.1999

Sehr geehrte Frau L.,

herzlichen Dank fuer Ihre Unterstuetzung, und ich habe mich sehr ueber Ihre aufmunternden Worte gefreut.

Wenn die Maerkte nur noch aufwaerts zeigen, werden Boersendienste von Tag zu Tag ueberflusssiger. Da habe ich es mit meinen antizyklischen Handelsansaetzen noch schwerer.

In diesen Tagen erinnere ich mich auch daran, was in unseren ersten Gespraechen geschah. Meine Warnung an Sie vor moeglichen Rueckschlaegen war tatsaechlich auch fuer mich bestimmt. Nur fehlte offensichtlich die Demut das zu erkennen, und den moeglichen Irrtum in der Praxis einzubeziehen.

Damit scheint sich auch der Kreis eines Zyklusses in der Berichterstattung zu schliessen. Es ist fuer mich immer wieder interessant mitzuverfolgen, wie Leserbriefe und Berichterstattung eng miteinander verbunden sind.

Das war auch in der 50 Kw so, als hier ein wachruettelnder Leserbrief eintraf. Sie werden sich erinnern: In dieser Woche konnte ich - zumindest ansatzweise - den Turnaround im Musterdepot einleiten.

Sie hatten geschrieben:

>Spätestens nach dem 4.1. wird meiner Ansicht nach der Dax stürzen.

Dabei ist auch die Frage interessant, ob es sich um eine Korrektur im laufenden Zyklus handelt, oder ob ein grundsaetzlicher Trendwechsel auftritt.

Zur Zeit erwarte ich eher eine kurze und heftige Korrektur - nach dem Muster von 1997 und 1998. Uranus im Wassermann bietet in Prinzip beste Boersenchancen. Zuletzt hatten wir das von 1911 bis 1919. Der Dow Jones verdoppelte sich damals in einem schwierigen Umfeld (Weltkriege, Oktober-Revolution).

Welche Chancen stecken darin erst in friedlichen Zeiten! Insofern ist die Erwartungsfreude der Maerkte nicht ganz unberechtigt.

Nun hoffe ich, dass unsere Computer nicht verrueckt spielen. Sonst muesste ich im neuen Jahr meine Computer-Tastatur gegen ein Beil (zum Holzhacken) austauschen - was meinen Kindern aber wohl viel Vergnuegen bereiten wuerde.

Freundliche Gruesse

Gert Schmidt

** **

Sehr geehrter Herr Schmidt,

es ist wirklich fatal, wie der Dax in die Höhe geschossen ist.

Die Astrologie hat aber trotzdem recht. In der ersten Jahreshälfte 1999 hatten wir ein Saturn/Neptun-Quadrat (Deflation) und seit Ende Juni hatten wir ein Jupiter/Neptun-Quadrat (Inflation). Tatsächlich haben wir seit Ende Juni immer wieder mit dem "Inflationsgespenst" zu tun. Diese Konstellation erhalten wir wieder Ende Februar 2000. Nur haben wir es dann nicht mehr mit rückläufigen Planeten zu tun (Rückläufige Planeten deute ich: Pulver verschossen, aber Ziel nicht erreicht - etwas salopp, aber es trifft den Kern).

Nach den Deutungen der Sonnenfinsternis vom 11.8.99 sind die ersten Auslösungen bereits geschehen. Also, wenn man von den Deutungsmethoden von Claudia von Schierstedt (Buch Finsternisse) ausgeht, hätte die Kurskorrektur schon längst sein müssen. Man muß aber berücksichtigen, daß eine totale Sofi einen Wirkungsbereich von 3 Jahren hat.

Im übrigen hat der Dax im Astrochart derzeit eine Saturn/Pluto-Opposition und ich denke, daß eine Korrektur somit zwangsläufig zustande kommt. Nur ist Saturn noch rückläufig und hält die Kurse fest.

Die Kurswende wird ja meist durch Mars verursacht und ab dem 4. Januar haben wir Mars/DC beim Dax-Chart. Bis jetzt haben wir noch Jupiter Sextil Venus(Sonnenbogen) gehabt, das ist dann aber vorbei.

Ich werde in den nächsten Tagen einmal die Neu-/ Vollmonde 2000 ins Verhältnis zum Dax-Chart setzen und dann meine Prognosen detailliert machen. Ich werde Sie auf dem laufenden halten, was ich dort herausbekommen habe.

Ich denke, daß im Januar eine kräftige Kurskorrektur kommen wird, die die Trendwende einläutet. Zwar kommt nochmals eine kleine Erholung, aber wehe dem, der März bis Juni investiert ist!

Der große Run ist aber weitestgehend vorbei.

Ich denke, zum Jahrtausendwechsel passiert nicht allzu viel.Auch die Euphorie der letzten Wochen wird nachlassen. Ich denke, die Bärenmonate haben wir bis Mitte Juni und die Bullenmonate ab 2.Juliwoche bis fast Ende August und von Mitte November bis Jahresende.

Also, ich denke, daß wir es auf jeden Fall mit einer gewaltigen Korrektur zu tun bekommen und gewaltig waren die Ereignisse von 1998 keinesfalls,denn die damalige Kurskorrektur ist längstens von allen vergessen!

Alles zusammen denke ich, daß man niemals von einer Ebene allein aus Börsenprognosen machen kann, also nicht nur Finsternisse oder Mondstände (wie Graf von Schweinitz) oder nur das Astrochart von Dax und Dow, oder nur Charttechnik, sondern alles zusammen ergibt eine Richtung. Ihr CMI-System finde ich auch hervorragend.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Geduld, viel Erfolg und gute Börsenprognosen im kommenden Jahr.

Prosit 2000 und freundliche Grüße,

H. L.


31.10.1999

Hallo,

ich interessiere mich für vorbörslichen Handel ,wie z.B. bei der AHAG.

Was ist zu beachten, wer gibt mir Tips und welche Gewinne sind zu erzielen.

Vielen dank!

W.W.

** **

Unsere Antwort:

Gert Schmidt Finanz-Information

Walverdiek 10

32425 Minden

Telefon: 0571-9424510

Telefax: 0571-9424513

Minden, 01.11.1999

Ein paar Hinweise, die mir spontan zu dem Thema einfallen (fuer Detail-Informationen erscheint mir aber die AHAG der beste Ansprechpartner):

* Sie benoetigen Zeit. Es kann mehrere Jahre dauern, bis Ihr Investment Gewinn abwirft. Wenn es schneller geht, haben Sie Glueck gehabt.

* Das Marktsegment ist mir sympatisch: Weil es sich meistens um kleinere Unternehmen handelt, koennen Sie sich bestens ueber die Chancen und Risiken informieren. Ihr Draht zum Unternehmen duerfte in den meisten Faellen sehr kurz sein. In Gegensatz zu internationalen Konzernen koennen Sie sich als "richtiger Anteilseigner" fuehlen.

* Je nach investiertem Betrag haben Sie ein besseres Mitspracherecht.

* Auftraege immer streng limitieren, eine Order (bei soliden und schwer zu bekommenden Unternehmen) auch mal mehrere Monate/Jahre im Markt liegenlassen.

* Das direkte Gespraech mit dem Unternehmen suchen.

* Geschaeftsgebaude/Bueroraeume anschauen - das sagt manchmal mehr als Hochglanzprospekte.

* Vorzugsweise Unternehmen der Region waehlen.

Ich hoffe, ich konnten einen kleinen Beitrag zu Ihrer Entscheidungsfindung leisten.

Mit freundlichen Gruessen

Gert Schmidt


Hallo,

seit kurzem überlege ich mir mit Aktien per Internet zu handeln. Dies ist wohl mit Consors, Comdirekt-Bank und ähnlichen Discountbrokern möglich. Diese Broker betreiben z.Z. eine sehr aggressive Werbung. Bei Consors habe ich erfahren, dass es dort 1000 Neuanmeldungen pro Tag (!) gibt. Angesicht solcher Zahlen frage ich mich, ob diese Broker überhaupt die Kapazitäten haben , um die im Prospekt und der Werbung so angepriesene Leistung wirklich bieten zu können. Von Kunden der Comdirekt habe ich gehört, daß sie weder per Internet noch via Telefon eine Order aufgeben konnten.

Haben Sie persönlich Erfahrungen mit solchen Discount-Brokern? Lohnt sich der Wechsel von der Hausbank zu einem Direktbroker im Internet (nicht wegen der Kosten, sondern wegen der vielleicht besseren Leistung, Geschwindigkeit und Service)? Gibt es vielleicht irgendwo aktuelle Untersuchungen, die nicht nur auf den Preis und den buntesten Webauftritt schielen, sondern die echte Praxistauglichkeit überprüfen?

Für eine kompetente Antwort wäre ich sehr dankbar.

Gruß

M. T.

** **

Unsere Antwort:

Gert Schmidt Finanz-Information

Telefon: 0571-9424510

Telefax: 0571-9424513

Minden, 22.03.2000

Hallo, Herr T.,

Ihre Bedenken bezueglich Ihrer Online-Broker sind berechtigt. Wenn Sie sich entschliessen online zu handeln, sollten Sie sich auf Unterbrechungen einstellen.

Aber es waere nicht richtig, diese Transaktionsformen vollkommen abzulehnen. Sie haben etliche Vorteile, die Sie bei Ihrer Hausbank vermutlich nicht bekommen: guenstige Kosten, zeitnahe Kurse, zuegige Orderabwicklung.

Die Vorteile haben einen Preis, naemlich die Gefahr, dass Sie moeglicherweise in hektischen Boersenzeiten nicht zum Zuge kommen. Bei aktiven Intraday-Tradern kann das ein erheblicher Stressfaktor sein!

Wenn Sie aber allenfalls zwei- bis dreimal im Monat eine Order erteilen, koennen Sie sich die besten, ruhigen Zeitpunkte aussuchen.

Ausserdem kann es ratsam sein, Depots bei mehreren Banken einzurichen. Wenn Sie sich z.B. fuer Neuemissionen interessieren, ist die Bank24 wertvoll: die Dt. Bank begleitet etliche Unternehmen an die Boerse und bevorzugt natuerlich in erster Linie eigene Kunden bei der Verteilung der Aktien.

Wenn Sie Zugriff auf mehrere Banken haben, kann Ihnen ein Systemausfall nur wenig anhaben. Sie geben Ihre Order einfach bei der Konkurrenz auf.

Ein weiterer Knackpunkt ist auch der Papierkrieg und Verwaltungsablaeufe. Umstaendliche, lange Wege oder unuebersichtliche Abrechnungen verringern das aktive Trading.

Es gibt von Haus zu Haus Staerken und Schwachpunkte. Je nachdem, was Ihnen wichtig ist, ist fuer Sie die beste Bank: Legen Sie Wert darauf, dass die Limigebuehr niedrig ist, duerften Sie eine andere Wahl treffen, als wenn Sie grossen Wert auf hohe Guthabenzinsen legen.

Einen umfassenden Vergleich kann ich Ihnen nicht anbieten. Fast taeglich aendert sich etwas, so dass eine zwei Monate alte Datenerhebung schon veraltet sein kann.

Vielleicht starten Sie mit drei, vier Banken und sortieren danach die Haeuser mit dem schlechtesten Service aus. Das klingt zunaechst sehr aufwendig und bedeutet eine Menge Papierkrieg. Aber wenn Sie die Arbeit nicht scheuen, bekommen Sie so am besten den Ueberblick ueber Vor- und Nachteile der Haeuser.

Waehrend meiner Arbeit mit Kunden begegnen mir immer wieder Kombination aus Entrium, Consors, Comdirekt und Bank24.

Viel Erfolg!

Freundliche Gruesse

Gert Schmidt


22.11.1999

Hallo,

kennt jemand die Firmen(Aktien)

-SPAG St Petersburg

-Legend Holdings

Sind die Aktien nach Ihrer Meinung empfehlenwert ?

Ich habe eine sehr positive Insiderempfehlung !

** **

Gert Schmidt Finanz-Information

http://gts.de

http://www.movingmarkets.de

Telefon: 0571-9424510

Telefax: 0571-9424513

Minden, 26.11.1999

Sehr geehrter Herr M.,

ueber detailliertes Hintergrundwissen verfuege ich bei beiden Titeln leider nicht. Ein wichtiges Segment meiner Analysearbeit ist die boersentechnische Analyse von Aktien - und danach sieht sowohl bei SPAG als auch bei LEGEND danach aus, als ob der Einstieg zum augenblicklichen Zeitpunkt nicht ratsam ist.

SPAG hat seine mehrmonatige Konsolidierungsphase noch nicht abgeschlossen. Kurs- und Umsatzverlauf deuten darauf hin, dass es noch Verkaufsdruck gibt. Moeglicherweise stehen hier noch schlechte Nachrichten bevor.

Die juengste Spekulation hat LEGEND noch staerker "aufgeblasen", als die Aktie vor dem Anstieg schon bewertet war. Den Aufwaertstrend betrachte ich als euphorische Spekulationsblase.

Sie sehen: Habe zu beiden Titeln ein sehr skeptische Einstellung. Ein Kauf zum augenblicklichen Zeitpunkt ist sehr riskant. Insbesondere bei LEGEND sollte eine laengere Konsolidierung abgewartet werden.

Anlagealternativen gibt es im Rohstoffbereich und in anderen, zur Zeit noch unterentwickelten Branchen, z.B. Uebertragungstechniken, Funktechnologien, Biotechnologie, Bekleidungs-, Stoffindustrie. Hier gibt es einige interessante Werte (auch in Deutschland). Konkrete Empfehlungen wuerden allerdings den Rahmen der Email sprengen.

Viel Erfolg bei Ihren Anlageentscheidungen!

Mit freundlichen Gruessen

Gert Schmidt


30.11.1999

Hallo,

ich würde gern eine Zertifikat auf einen deutschen CDAX kaufen. Leider sind die Umsätze der meisten Zertifikate sehr dürftig. Bei einer Aktie mit zu geringen Umsätzen würde ich daher vom Kauf absehen.

Meine Frage ist nun: Wie wichtig ist die Marktliquidität bei Zertifikaten wenn ich das Zertifikat hinterher wieder verkaufen will; oder ist die Liquidität bei Z. nicht so wichtig, weil der Emittent den Kurs pflegt und dem Anleger daher keine großen Spreadverluste, wie in anderen, ähnlich umsatzlosen Nebenwertemärkten üblich, drohen?

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

J.B.

** **

Unsere Antwort:

Gert Schmidt Finanz-Information

Telefon: 0571-9424510

Telefax: 0571-9424513

Minden, 01.12.1999

Hallo, Herr B.,

leider muss ich passen. Mit dem Thema habe ich mich bisher zuwenig beschaeftigt, als dass ich eine wirklich erschoepfende Antwort geben koennte.

Sie sollten Ihre Frage den Banken vortragen, die die Zertifikate herausgeben. Dort muss man Ihnen eine zufriedenstellende Antwort geben. Wenn nicht, dann besser Finger weg von den Papieren.

Meine Meinung dazu ist:

Die Zertifikate sollten den Index exakt abbilden, dh. zum Zeitpunkt X sollte der Wert des Zertifikates nicht vom Stand des CDAX abweichen. Kann mir hier vorstellen, dass jeweils zum Kassakurs abgerechnet wird.

Um verlaesslich operieren zu koennen, sollte das Zertifikat auf jeden Fall gehandelt werden. Es darf nicht passieren, dass Sie verkaufen wollen, aber mangels Nachfrage drauf sitzenbleiben. Kann Ihnen das nicht garantiert werden, waere das auf jeden Fall riskant und unserioes. Sie kaufen schliesslich keinen Optionsschein, sondern wollen an der soliden Entwicklung eines Produktes der Deutschen Boerse AG partizipieren.

Ein Blick in die Boersenzeitung verriet mir, dass es Zertifikate gibt, die auch variabel gehandelt werden. Es gibt hier hunderte von Werten: Welche Papiere haben Sie sich herausgesucht (Bank, WKN)?

Freundliche Gruesse

Gert Schmidt

** **

Hallo, Herr Schmidt,

danke für die prompte Antwort. Ich habe diese Frage auch dem Emittenten gestellt. Der antwortete aber nicht (Dresdner Finance).

Welche Art Finanz-Infos könnte ich von Ihnen beziehen?

MfG JB

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Unsere Anwort:

Hallo, Herr B.,

habe zwei Informationsdienste im Internet:

http://gts.de

Hier geht es darum, anhand von Stimmungsindikatoren DAX & DOW (hauptsaechlich DAX) zu analysieren, Intraday + Daily.

http://www.movingmarkets.de

Hier steht ein Musterdepot im Mittelpunkt. Dabei versetze ich mich in die Situation eines Anlegers, der moeglichst gewinnbringend sein Geld anlegen will. Etwas aussergewoehnlich: Astrologisch-boersentechnische Analyseverfahren spielen bei den Anlageentscheidungen eine besondere Rolle.

Freundliche Gruesse

Gert Schmidt

02.12.1999


05.11.1999

Sehr geehrte Damen und Herren,

Zu meiner Person, ich bin Senior und habe mich bis vor einem Monat , aber seit einigen Jahren, nur mit dem Aktienhandel (Langzeitanlagen) befasst.

Seit ca. einem Monat steige ich sachte ins Daytradinggeschäft (Dax-Future) ein.

Daten von Firstquote und Trade mit IB.

Ich habe Ihre Seiten studiert. Speziell die Seite "GTS Indikator Familie".

Bei First Quote habe ich auch die Möglichkeiten diverse Indikatoren einzusetzen. Leider konnte mir niemand die Funktionsweis bzw. die richtige Konfiguration erklären. So z.B. wann ist der Markt überkauft, auf welche Daten und Berechnungen basiert das Resultat.?

Aus Ihrer Tätigkeit entnehme ich, dass es für Sie problemlos möglich wäre, mir diese Grundkenntnisse zu vermitteln.

Wenn Sie mir dies zusichern können, bin ich sofort bereit ein Jahresabo auf das Komplettpaket abzuschliessen.

Bis Montag, den 8. Nov. bin ich noch hier auf Mallorca. Nachher bin ich in der Schweiz, wo ich vorerst die Hardware wieder komplettieren muss, damit ich wieder Traden kann. Ein Start des Abos wäre also erst ab ca. mitte Nov. sinnvoll.

Gerne erwarte ich aber Ihre Antwort demnächst und wenn Sie mir mal 2 oder 3 Infoseiten zumeilen könnten, würde ich das sehr zu Schätzen wissen.

Besten Dank für Ihre Bemühungen.

Freundliche Grüsse

R. H.

** **

Unsere Antwort:

Minden, 08.11.1999

Sehr geehrter Herr H.,

vielen Dank fuer Ihre freundliche Anfrage. Gern unterstuetze ich Sie bei Ihren Boersenaktivitaeten.

Bitte gestatten Sie mir vorab eine Bemerkung: Sie schreiben, dass Sie noch "Grundkenntnisse" benoetigen. Ich halte deshalb Ihre Trading-Aktivitaeten fuer sehr gewagt.

Sie sollten zu Beginn das Risiko beachten und auch den Totalverlust Ihrer Einlage einplanen. Die Boerse ist nicht prognostizierbar, wenngleich es uns diverse Indikatoren, Optimierungs- und Handelssysteme weissmachen wollen.

Auch bei kurzfristigen Spekulationen kommt es auf Erfahrung an. Dazu gehoert es leider auch, "Lehrgeld" bezahlen zu muessen.

Ich schicke diese Information voraus, weil unerfahrene Anleger dazu neigen, zunaechst auf grosse Gewinnchancen zu schauen, aber Verlustrisiken herunterzuspielen. Ich moechte Sie nicht dazu verleiten, verlusttraechtige Termingeschaefte durchzufuehren.

Mit meinem Internet-Angebot versuche ich der Boerse "eine Nasenlaenge" voraus zu sein. Das gelingt nicht immer: So halte ich aktuell im Musterdepot seit ca. DAX 5.400 (28.10.) eine short-Position (mit Put-Optionsscheinen). Mit dem DAX Future waere es bis heute eine sehr teure Investition.

Aber: Mit Daytrading und einem effektiven Kapitalmanagement (z.B. enge Stops) laesst sich das Risiko hoher Verluste reduzieren.

Aus Ihrem Schreiben konnte ich nicht genau herauslesen, welche Art Information Sie bei mir suchen: Benoetigen Sie eine Einweisung in die Konfiguration Ihrer Software oder geht es Ihnen um die Erlaeuterung der GTS Indikator-Familie?

Zu Ihrer Software und deren Konfiguration mit Indikatoreinstellungen kann ich nichts sagen. Informationen zu den GTS-Indikatoren erhalten Sie automatisch mit dem Abonnement: Auf den passwortgeschuetzten Seiten finden Sie Erlaeuterungen zu den einzelnen Indikatoren und deren Funktionsweise. Ausserdem kommentiere ich die aktuelle Entwicklung.

Sie gehen bei einer Bestellung kein Risiko ein: In den ersten zwei Wochen koennen Sie in Ruhe pruefen, ob Ihnen die Informationen zusagen und bei Nichtgefallen sofort kuendigen.

Wenn Sie vorab weitere Fragen zu meinem Angebot haben, stehe ich gern zur Verfuegung.

Mit freundlichen Gruessen

Gert Schmidt


08.11.1999

Hallo Herr Schmidt,

fühlen Sie sich noch wohl mit Ihrer Analyse? - Keine Angst - das muß man einige Teilzeitbären, mich inclusive, in diesen tagen fragen.

Ich glaube, wir sind einfach zu früh dran mit unseren Puts.

Ab morgen hatten Sie eine Gegenbewegung vorgesehen, die Gegenbewegung für den möglichen Crash seit 1.11., wie hoch ist die Möglichkeit, daß es genau umgekehrt verläuft, d.h. daß ab morgen die Märkte erst runter kommen?

Oder sind wir nur einfach schief gewickelt? Ihr Musterdepot und mein wahres Depot schmilzen?

Ein verzweifelter, eigentlich vernünftiger Teilzeitbär!

** **

Unsere Antwort:

Hallo, Herr H.,

Sie hatten geschrieben:

>fühlen Sie sich noch wohl mit Ihrer Analyse? - Keine Angst - das muß mam einige

>Teilzeitbären, mich inclusive, in diesen tagen fragen.

Nein, wirklich "sicher" zu sein, habe ich mir abgewoehnt. Aber es gibt immer noch einige Faktoren, die fuer fallende Kurse sprechen. z.B. A/D-Linie. Darauf hat der DAX bisher immer reagiert. Schwaeche fuehrte in der Vergangenheit regelmaessig zu fallendem DAX.

>Ich glaube, wir sind einfach zu früh dran mit unseren Puts.

Das stimmt. Genau die Umkehrpunkte zu erreichen, ist zwar mein Ziel. Aber wann schafft man das schon.

Die Nachkauf-Strategie mit dem Herantasten, das ist in Uebertreibungsphasen wie dieser angebracht, gefiel mir (bisher) recht gut.

>Ab morgen hatten Sie eine Gegenbewegung vorgesehen, die Gegenbewegung für

>den möglichen Crash seit 1.11., wie hoch ist die Möglichkeit, daß

>es genau umgekehrt verläuft, d.h. daß ab morgen die Märkte erst runter kommen?

Das koennte es sein und wuerde mit den Indikatoren von heute passen. Grund: Die Astrologie sagt, wann "Wendetage" sein koennen und die Stimmungsindikatoren zeigen dann (idealerweise rechtzeitig vorher), in welche Richtung es geht.

Fuer die Spekulation auf fallende Kurse bleibt weiter genug Raum. Wenn heute Internet-Werte gefragt sind, weil Microsoft geschwaecht wird, ist das nicht angemessen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nur Microsoft leiden muss, aber alle anderen Unternehmen, die bisher auch vom Windows-Boom profitierten, sich die Haende reiben koennen.

>Oder sind wir nur einfach schief gewickelt? Ihr Musterdepot und mein wahres

>Depot schmilzen?

Bisher verzichtete ich auf Stops, weil ich schon befuerchtete, dass die Top-Bildung laenger dauert als geplant. Die Frage ist, wann es sinnvoll ist, die Notbremse zu ziehen. Und dafuer habe ich im Musterdepot noch keinen Anlass. Das liegt auch an der Laufzeit der Puts. Ich koennte sie mit ruhigem Gewissen ins naechste Jahr hineinnehmen.

Ausserdem positiv: Wegen der niedrigen Volatilitaet sind die Aufgelder vergleichsweise gering. Der Zeitwertverfall wirkt sich insgesamt nicht dramatisch aus.

Haette ich noch die Puts mit Laufzeit 12/99 im Depot, saehe das anders aus: Hier haette ich bereits frueher verkauft.

In den letzten Minuten (ca. 17.00 Uhr) sieht es wieder sehr gut aus: CMI Germany faellt staerker zurueck, was das Szenario eines kurzfristigen Doppeltops bestaetigen koennte. Wenn mit Unterschreiten von 5.620 die Umsaetze hochgehen, sieht es wieder sehr gut aus.

>Ein verzweifelter, eigentlich vernünftiger Teilzeitbär!

Ich hoffe, dass wir irgendwann auch wieder Einstiegskurse bekommen. Aber je laenger der DAX klettert, desto heftiger duerfte der Rueckschlag sein. Wahrscheinlich liegen Sie mit Ihrer Strategie doch noch gut im Rennen.

Allerdings hoffe ich dabei, dass ich mit meiner Berichterstattung keinen Anlass gegeben habe, dass Sie "unvernuenftig" geworden sind. Bitte verwenden Sie nur einen kleinen Depotanteil fuer diese Spekulationen!

Freundliche Gruesse

Gert Schmidt


12.10.1999

Hallo Hr. Schmidt!

Schade, daß Sie jüngst auf die ABO-Erfordernis umgestiegen sind. Aber irgendwie muß ja jeder sein Geld verdienen... .

Weiterhin viel Erfolg!

MFG

A. Hendel


01.12.1999

Sehr geehrter Herr Schmidt,

ich betrachtete mir Ihre Empofehlungen und kam aus dem Staunen nicht heraus. Da steht dort wirklich "wir nehmen die Gewinne beim AOL Put 838468 mit".

Meine AOL-Chart finden Sie anbei.

Wie nehmen Sie Gewinne mit, wenn AOl gerade angefangen hat zu FALLEN. Ich kaufe jetzt AOL-Put - von Seitwaertsbewegung keine Spur.

Ihre Antwort interessiert mich sehr.

Gruss R. R.

** **

Unsere Antwort:

Sehr geehrter Herr R.,

bitte schauen Sie auch auf die Anmerkung vom 29.11.

Bin der Meinung, dass der Put mit 40 Prozent Aufgeld und einer Laufzeit bis Februar 2000 sehr teuer ist.

Schon zwei drei Tage Seitwaertsbewegung, bzw. Aufwaertsreaktion wuerden genuegen, den Schein zu halbieren.

Bin natuerlich weiterhin der Meinung, dass AOL faellt, aber ich moechte erst abwarten, bis die hohe Volatilitaet aus dem Markt heraus ist.

Zum Vergleich: Der Yahoo-Put hat ein aehnliches Aufgeld - aber er laeuft vier Monate laenger. Daher ist der Schein gegenueber AOL vergleichsweise preiswert.

Anfang naechsten Jahres wird der AOL-Put wieder interessant. Wenn das Aufgeld gegen "null" tendiert, waere eine Rally zu Jahresbeginn ein guter Einstiegszeitpunkt.

Konnte ich Ihre Frage damit beantworten?

Freundliche Gruesse

Gert Schmidt

01.12.1999


15.09.1999

Gratulation zur super Homepage!

Wo finde ich Put/Call Ratio z, Bsp 10 Tage Durchschnitt für Dax der Jahre 1998 bis heute?

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe

G. B.

Antwort der Redaktion

Hallo, Herr B.,

Vielen Dank!

>Wo finde ich Put/Call Ratio z, Bsp 10 Tage Durchschnitt für Dax der Jahre 1998 bis heute?

Da muss ich leider passen. Die Daten sind auch nach meiner Erfahrung wenig aussagekraeftig. Das aktuelle Ratio muss zur jeweiligen Boersensituation interpretiert werden. Historische Vergleichswerte helfen da wenig, weil sich an der Boerse NIE etwas wiederholt.

Trotzdem wuerde es mich interessieren, wenn Sie etwas finden. Werde immer wieder danach gefragt.

Freundliche Gruesse

Gert Schmidt



Juli 1999

Ich kenne ausser Dir auf den deutschsprachigen Seiten bislang keinen Anbieter, der so ausfuehrlich, nachvollziehbar und vor allem so KONKRET berichtet - dazu noch weitgehend kostenlos. Es liegt auf der Hand, dass so jemand zwangslaeufig auch das hoechste Risiko geht. Wer so wie ich mehr langfristig orientiert ist, braucht und soll sich ja auch nicht tagtaeglich danach richten.

C.


06.08.1999

Ein Besucher schrieb uns heute folgendes (beachten Sie die Umfrage und deren Ergebnis am Ende des Textes):

(...) "Wenn Sie aber behaupten, genau 4 Minuten vor Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten Puts gekauft zu haben, dann kann das stimmen oder nicht, in jedem Fall ist es äußerst unseriös, zu behaupten das habe mit irgendwelchen technischen Indikatoren zu tun. Jeder Mensch weiß durch die einschlägige Presse, daß diese Daten mit extremer Nervosität erwartet werden und je nach Inhalt extrem kursbewegend sein werden.

Hätte ich ein Musterdepot und wollte dieses in den Augen des Publikums mit unseriösen Mitteln aufwerten, wäre das ganz einfach. Abwarten, bis eine solche kursbewegende Nachricht kommt, z.B. das FOMC Meeting am 24. August, und entweder Puts und Calls kaufen (falls ich den Kauf beweisen muß oder beweisen können will) ansonsten gar nichts kaufen.

Da diese Nachrichten Sekunden nach Ihrem Erscheinen sofort eine starke Kursbewegung hervorrufen, die die Richtung anzeigen, in die dann der Expresszug losgeht, kann ich dann eine oder zwei Minuten später eine Meldung ins Internet stellen und behaupten, ich hätte 4 Minuten vor Erscheinen genau das Richtige gekauft und zwar allen aufgrund der Indikatoren meines Börsensystems.

Das ist primitive Bauernfängerei, und ich hoffe, daß Sie in Zukunft von solchen Methoden Abstand nehmen."

** **

Unsere Antwort darauf lautete:

Sehr geehrter Herr R.,

Ihre Nachricht hat mich sehr bewegt und beunruhigt.

Gestatten Sie, dass ich sie als Leserbrief veroeffentliche (um dann oeffentlich zu antworten)? (Anmerkung: Antwort lag zu Redaktionsschluß leider noch nicht vor. Wegen der Dringlichkeit der Anfrage veröffentlichen wir sie vorab.)

Der Vorgang, den Sie hier beschreiben, fand so tatsaechlich nicht statt, und wenn der Eindruck entstanden ist, dass ich etwas manipulieren will, bitte ich um Entschuldigung.

Als treuer Besucher von MOVING MARKETS muessten Sie eigentlich wissen, dass wir solche Methoden nicht noetig haben. Mit Fehlprognosen sind wir stets offen umgegangen. Das gehoert zu unserer transparenten Berichterstattung, ohne die ein Musterdepot vollkommen wertlos waere.

Vielleicht war es Ihnen bislang nicht bewußt: Ein Musterdepot, das mit unserioesen Methoden arbeitet, ist erfolglos und nicht beachtenswert. Fuer MOVING MARKETS waere eine derartige Situation existenzbedrohend. Denn wer will schon Boerseninformationen haben, die unehrlich sind?

Die Information zu den DAX-Puts wurde bereits zur Mittagsboerse vorbereitet. Wir hatten geschrieben:

12.30 Uhr: "(...) tendieren seit ca. 15 Minuten A/D-Linie und CMI Germany schwächer. Das könnte bereits der Beginn eines neuen Abwärtskicks sein; Spekulationen auf fallende Kurse werden mit dem nächsten Kursanstieg am Nachmittag interessant - wenn die Indikatoren dann weiter abwärts zeigen."

Als Beobachter der GTS-Indikatoren konnten Sie mitverfolgen, dass die Indikatoren seit der Mittagsboerse Divergenzen zeigten und damit die Fortsetzung der Marktschwäche anzeigten.

Damit waren fuer uns die Voraussetzungen zum Handeln erfuellt: Der Kauf von DAX-Puts wurde um 14.27 Uhr im Internet veroeffentlicht (intern wurde die Entscheidung um 14.24 Uhr getroffen, dann formuliert und geschrieben).

Haetten wir etwas Anderes geschrieben, waere es sofort aufgeflogen: Wir haben tagsueber eine grosse Zahl von Besuchern, insbesondere zu den Spitzenzeiten *vor* der Bekanntgabe von US-Daten, so dass eine Mauschelei in der von Ihnen beschriebenen Form sofort registriert wuerde.

Dieses Risiko gehen wir auf keinen Fall ein!

Wegen der Ereignisse von 1998 zur "Vor-Crashzeit" haben wir uns entschlossen ein Musterdepot zu fuehren. Es soll "Live" dokumentieren, wie MOVING MARKETS die kritischen Boersenzeiten meistert. Das ist aber nur dann moeglich, wenn wir wirklich ehrlich gegenueber unseren Besuchern sind. Ehrlichkeit ist fuer uns eine wichtige Voraussetzung, um im Internet gegenueber anderen Angeboten, die nicht immer so sorgfaeltig sind, bestehen zu koennen.

Das Internet ist ein spannendes Medium, weil tatsaechlich Live berichtet werden kann. Von einigen Besuchern weiss ich, dass sie in extremen Boersensituationen sehr haeufig, gelegentlich sogar im Minutentakt, die TRENDS!-Seiten abrufen. Fuer solche Besucher war die Nachricht bestimmt.

Frueher hatten wir in derartig spannenden Boersenphasen gelegentlich eine Vorabinfo veroeffentlicht, dass eine Analyse um 14.26 Uhr folgen wuerde. Wir werden uns deshalb Ihre Nachricht zu Herzen nehmen und das zur Regelmaessigkeit werden lassen. Wenn wieder einmal kurzfristige Entscheidungen vor der Bekanntgabe wichtiger Daten getroffen werden, erhalten Sie rechtzeitig vorher eine Nachricht im Internet. Dann koennen Sie zur angegebenen Zeit die neuen Informationen abrufen. Das ist dann hoffentlich auch in Ihrem Sinne.

Ich hoffe, dass meine Antwort zur Aufklaerung der Situation beitragen konnte.

Mit freundlichen Gruessen

Gert Schmidt

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Mit den Musterdepot-Puts wollen wir demokratisch verfahren, unsere Besucher sollen am Wochenende entscheiden:

Sollen wir die DAX-Puts aus dem MOVING MARKETS Musterdepot herausnehmen?

Schreiben Sie uns: mailto:gs@gts.de

Entscheidet sich die Mehrheit der Zuschriften für die Herausnahme der OS, hat der Kauf der Puts nicht stattgefunden und wir löschen die Position.

Sollte die Mehrheit der Zuschriften mit unserer kurzfristigen Berichterstattung einverstanden sein, behalten wir die Puts.

Erhalten wir überhaupt keine Zuschrift, werden wir die Puts auf jeden Fall aus dem Musterdepot entfernen, um bei unserer Berichterstattung keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen.

09.08.1999, Ergebnis der Umfrage: Wir erhielten acht Zuschriften, von denen sich alle für den Kauf der DAX-Puts aussprachen.

Hier können Sie die Zuschriften lesen.


22.07.1999

Hinweis der Redaktion:

In den vergangenen Tagen ging es an den Märkten sehr hektisch zu. Die GTS-Indikatoren wiesen schon in den vergangenen Wochen (CMI) und in den letzten Tagen (A/D-Linie) auf die Gefahr von Rückschlägen hin.

Den Rückschlag gab es tatsächlich. Trotzdem profitierten wir in unserem Musterdepot nicht davon. Am 20.07., vormittags, zeigten die Indikatoren plötzlich aufwärts, was wir zum Anlaß nahmen, auf steigende Notierungen zu setzen.

Gestern: Wieder erhielten wir antizyklische Kaufsignale in der Form, daß die Indikatoren vorübergehend deutlich stärker als der DAX kletterten. Die Folgen sind bekannt: Unsere Aktien-Engagements wurden ausgestoppt.

Im Umfeld dieser Ereignisse erhielten wir einige Zuschriften, die wir hier auszugsweise wiedergeben, weil sie auch andere Besucher interessieren dürften:

Hallo Herr Schmidt,

nach diesem Tag eine Nachricht, wie gut und wichtig Ihre Indikatoren finde.

Ich lese Ihre Indikatoren, die ich vorzüglich finde, ein wenig anders als Sie. So hatte ich heute morgen kein Signal und verdiente - auch und gerade - mit Ihren Indikatoren Geld. Wie das?

Ich unterscheide Ihre wertvollen Indikatoren nach "zwei Klassen" von Divergenzenzen: a) mit dem Dax (aber noch stärker in die Dax-Richtung) - b) gegen den Dax (wesentlich schwächer als die Dax-Richtung)

Wenn der Indikator zusammen mit dem Dax in gleicher Richtung divergent wird, gebe ich dem nur einen halben Punkt.(Kein volles Signal)

Aussagekräftig sind Ihre Indikatoren für mich, wenn sie schwächer als die jeweilige Dax-Richtung laufen.

Sie werden sich erinnern, daß dies am Nachmittag des 15. Juli der Fall war, als wir miteinander telefonierten.

Man könnte außerdem ein "time lag" einbauen: ein Signal gilt nur dann, wenn es mindestens einen halben Handelstag im Kraft war. (so war es am 15. Juli, als der Dax stieg, CMI und AD und VOL aber stundenlang nicht so richtig mitgingen).

Damit bekommt man weniger Signale, aber auch weniger Fehlsignale.

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Weitere Nachrichten gehen auf die aktuelle Stimmung an den Märkten und auf unsere Anlagestrategie ein:

Hallo Hr. Schmidt!

Ich glaube derzeit sind stark börsenpychologische Elemente mit im Spiel, so daß man daraus schwer ein längeren Trend ableiten kann. Deshalb kommt mir der DAX-Put kommt mir etwas noch hektisch vor. Die Stimmung am Markt hat noch nicht umgeschlagen, dafür müßten die Zinsängste wieder stärker in den Vordergrund rücken. Der Markt generiert von innen heraus gewisse Marktsituationen ("Sich-selbst erfüllende Vorhersagen").

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hr schmidt, ihr cmi ist genau so viel wert, wie andere techn. Indik. auch!!! nähmlich im normalfall nicht schlecht, aber sonst nix! Die elliot waves sind auch nicht besser!

ich hab mir einen chart (excel) gemacht. ich zähle einfach open, high, low, close zusammen und teile es durch 4. dann lege ich einen gleitenden durchschnitt von 3 tagen darüber. dazu ziehe ich entlang der trends linien. ein trendwechsel ist da sehr schnell erkennbar!!! vor allen dingen wenn man intraday die kurse updated. man macht die haupttrends mit und handelt nicht gegen fallende/steigende messer!!!

indik. sind recht und schön!!! letztendlich zählt nur der kurs, bzw. der trend und nicht die 'fr³herkennenden' techn. indik. !!!

was meinen sie dazu?

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Antworten:

Sollten wir schon einen Baerenmarkt haben, wovon ich ausgehe, gelten die bisherigen Handelsregeln nicht mehr. Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit solchen Systemen koennte es sein, dass die Signale voruebergehend sogar sehr verwirrende Ergebnisse liefern.

Nachdem in den vergangenen Tagen zweimal ein Hausse-Signal keine Kurssteigerungen "bewirkte", ist das schon eine Serie, die zum Umdenken auffordert.

Waehrend laengerfristiger Abwärtsbewegungen muessen wir die Indikatoren anders interpretieren. Das Drehen der Handelssignale um 180 Grad ist ein Weg in diese Richtung.

Was wir jetzt beobachten, ist eine Veraenderung der Marktzusammenhaenge. Die meisten technischen Intraday-Handelssysteme duerften damit ihre Probleme haben. Das sehen wir u.a. auch an der "Dax-Gewinnmaschine" der APT AG, die offentlichtlich in den vergangenen Wochen mit aehnlichen Problemen kaempfte.

Jetzt kommt es darauf an, die neuen Zusammenhaenge zu erkennen und auf neue Weise zu interpretieren. Dafuer ist auch eine voruebergehende Markt-Abstinenz und Beobachtungsphase erwägenswert.

Ihre beschriebene Strategie zeigt ebenfalls interessante Alternativen auf.

Auf jeden Fall ist es wichtig zu wissen, dass kein Handelssystem der Welt, leider auch meine nicht, die Arbeit des Analysierens abnehmen kann.

Aber nach dem mutmasslichen Trendwechsel nach unten duerften sich bei den GTS-Indikatoren erneut Regelmaessigkeiten ableiten lassen, die erfolgreiches Trading ermoeglicht.

UND:

Wir haben jetzt einen Abwärtstrend. Aber auch das kann sich jederzeit wieder aendern. An der Boerse ist nichts wirklich sicher.

Alle Systeme haben Vor- und Nachteile, gleichgueltig ob trendfolgend oder antizyklisch. Ihr O/H/LC-System ist auch ein guter Ansatz. Es reagiert aber wie jedes andere System: Sehr gut bis zum naechsten Fehlsignal. Das geschieht scheinbar ausgerechnet dann, wenn wir uns richtig sicher fuehlen. Das sollten Sie dann einkalkulieren (und schnell die Notbremse ziehen, bzw. das Risiko eines Verlusts kleiner zu gestalten, indem die spekulativen Positionen klein bleiben).

Viel Erfolg!


10.07.99

Alle Achtung, Herr Schmidt,

zoll ich Ihrer universellen Betrachtung der nächsten Börsenwoche(n). Das erinnert mich an Berichte über Rothschildt - Transaktionen in der Weltgeschichte. Aber ich sehe auch Widersprüche in Ihren beiden letzten Kaufempfehlungen.

1. Telekom kaufen, weil im nächsten Schritt der Branchenrotation auch dieser Wert angehoben wird. Folge: Der DAX verläßt den kritischen Korridor von 5400 - 5600 in Richtung 6000.

2. DAX - Puts kaufen, weil die Widerstandslinie von 5600 nicht gehalten werden kann. Folge: Der DAX fällt in Richtung 5400.

Fazit : Sie steigen gleichzeitig in zwei Züge ein. Der eine fährt nach Berlin, der andere nach Paris. Das zerreißt Sie bzw. Ihr Portofolio.

Oder haben Sie noch ein As im Ärmel?

K.

MOVING MARKETS-Antwort:

Der Put ist eine kurzfristige Spekulation auf fallende Notierungen in Erwartung fallender Finanz-Titel. So wie diese Aktien in den letzten Tagen den DAX klettern liessen, besteht in der Konsolidierungs- und Umschichtungsphase die Chance eines kurzfristigen Rueckschlages, ggf. DAX 5.500.

Der Abwaertstrend bei Finanz-Titeln, die im DAX sehr hoch gewichtet sind, koennte heftiger ausfallen als ein Aufschwung der Telekom-Aktie.

Das ist die Strategie. Bis jetzt (12.07., 11.50 Uhr) sieht es danach aus, als ob es tatsaechlich so geschieht. DAX unter 5.630 koennte die Konsolidierung einleiten.


10.07.1999

eine frage:

dem bericht für den dow kann ich punktemäßig nicht ganz folgen. es wird mehrmals auf die grenze von 12.000 punkten hingewiesen.muß das nicht 11.200 punkte heißen? 800 Punkte = 7 % wären etwas viel für einen börsentag!!!

eine anregung:

wäre eine Bord für ihre seiten nicht sinnvoll ? zum einem könnte man eventuelle fragen (wie jetzt) loswerden und über ihre berichte diskutieren und zum anderen ist dies sicherlich auch eine gute werbung und ein zusätzlicher bekanntheitsstatus!

ein hinweis:

ihre empfehlungen beziehen sich fast nur auf den dax und dow. nun gibt es auch noch andere dinge an der börse zu kaufen. die Qualität ist besser als die Quantität, aber in extremen situationen, wie z.b. beim bundfuture-absturtz oder dem dollar, wäre mit einer kurzfristigen empfehlung auch die eine oder andere mark (entschuldigung euro) zu verdienen.

eine schlußbemerkung:

ich bin seit anfang des jahres 99 im netz und auch fast solange auf ihren seiten unterwegs. zu beginn war ich von ihren ergebnissen der empfehlungen nicht besonders überzeugt.

ich muß jedoch eingestehen, daß sich mein eindruck in der letzten zeit zum positiven wendet.

weiter so !

mfg ggj


02.07.1999

Hallo Hr. Schmidt

Ich möchte mich der Meinung des Leserbriefes v. 25.6.99 anschließen, daß Ihre Handelsentscheidungen manchmal unnötigerweise übereilt sind (z.B. Kauf der jüngsten Dax-Puts, obwohl Sie gleichzeitig für den Dow bullish sind).

Ich verstehe immer noch nicht Ihre Trading-Logik einer Trendbewegung vorgreifen zu wollen. Sie rechtfertigen diese Trading-Strategie als antizyklisch - faktisch werden Sie häufig ausgestoppt, was viel Geld kostet.

Anfangs war ich auch der Meinung jede Börsenbewegung antizipieren zu wollen. Später habe ich erkannt, daß es sinnvoller ist, auf etwas größere fundamentalere Bewegungen zu setzen. Ein Trading-Signal muß nicht immer gleich in hektische Trading-Entscheidung umgesetzt werden. Weniger ist manchmal mehr, insbesondere wenn Transaktionskosten berücksichtigt werden.

MFG

A. H.

MOVING MARKETS-Antwort lesen.


25.06.1999

Ihre Websites sind die sympathischsten Finanzseiten im Internet. Ihre Tradingsignale sind meistens zutreffend, ihre Handelsentscheidungen jedoch für meinen Geschmack oft übereilt. Ihre letzte Transaktion DCX halte ich für richtig wegen des Hinweises auf die Unterstützungslinie. Ich finde jedoch, daß der OS WKN 728 431 Ihre Aussage noch deutlicher unterstreicht, vor allem mit einer höheren Gewinnerwartung. Könnten Sie sich mit dem Schein auch anfreunden? Laufzeit bis 22.12.99.

K1

Antwort der Redaktion:

Tief einsteigen und teuer verkaufen. Das antizyklische Handeln versuche ich konsequent umzusetzen. Dabei besteht natuerlich die Gefahr, zu frueh zu handeln.

Aber daran werde ich weiter arbeiten, um "beste Zeitpunkte" besser herauszusuchen.

(zu WKN 728431): In einer moeglichen Euphorie-Phase zur Jahresmitte: Ja. Aber dann wuerde ich auf Gewinnmitnahmen nicht lange warten, denn Sie kennen mein pessimistisches Szenario fuer 1999.

Fuer das Musterdepot werde ich den Schein nicht ordern, weil die Verlustgefahr enorm ist. Geht die Volatilitaet wieder zurueck, sieht es mit dem hohen Aufgeld schlecht aus.

Der Kauf einer Aktie ist zur Zeit schon riskant. Der zusaetzliche Hebel mit einem sehr spekulativen OS wuerde das Risiko ohne Not erhoehen. Schliesslich soll die Musterdepotkurve weiter aufwaerts zeigen ...

Gert Schmidt


25.06.1999

Also erstmal ein großes Lob an Ihre Seite!!

Also mein erster Besuch ist jeden morgen erstmal zu ihrer Seite, und meistens hat es sich auch gelohnt!! Also macht weiter so!

Frage zu Silber: Werdet Ihr veröffentlichen, wenn es soweit ist, das man Silber-Scheine kaufen kann, wann sollte man auf Aktien-Silberminen setzen?

Danke im voraus!!

N.G.

Antwort der Redaktion:

Ich gehe von folgendem aus: Wenn Soros & Co auf einen Trend setzen, dann duerfte er mehrere Jahre andauern. Somit stehen wir eigentlich erst am Anfang der Edelmetall- und Silberstory.

Unser Musterdepot haben wir schon auf Rohstofftitel ausgerichtet und duerften deshalb von dem Trend profitieren. Sollte es bei Silber einen Rueckschlag geben, werden wir uns von APEX ein paar Anteile ins Depot legen. Die Aktie wird auch in D gehandelt: WKN 910898, Boerse Muenchen.

Viel Erfolg!

Gert Schmidt


22.06.1999

Machen Sie weiter so !

Hallo Hr Schmidt,

durch zufall bin ich auf ihre seite gestoßen und bin hellauf begeistert. ich trade hauptberuflich mit größeren beträgen , so daß ich gezwungenermaßen täglich ca. 12 std. im netz bin. seit ca. 3 tagen ziehe ich ihre indikatoren mit in meine trades ein und kann eine bessere performance aufweisen. besonders gefällt mir ihr cmi-indikator alle ca. 20 min aktualisiert.

machen sie weiter so, ich werde sie weiterempfehlen.

gruß t.j


14.06.1999

Auf die zwei nachfolgenden Leserbriefe antworteten wir in unserer aktuellen TRENDS! Berichterstattung. MOVING MARKETS-Antwort auf die Leserbriefe lesen.


11.06.1999

Sehr geehrter Herr Schmidt,

es hat mich gefreut, daß ich Ihre Seite lesen konnte. Ihre Beiträge sind interessant, vor allem weil Sie etwas unkonventionell das Börsengeschehen angehen. Ich habe mich bisher intensiv mit Charttechnik und der Elliott-Theorie befaßt und wollte eben auch andere Betrachtungsweisen kennenlernen. Was mich jedoch in der letzten Zeit an Ihren Beiträgen massiv stört, daß Sie keine klare Linie mehr vertreten, sondern von Tag zu Tag opportunistischer werden. Einmal heißt es "der crash kommt", am nächsten Tag "bereitet Euch auf eine Rallye vor", "CMI" hin- "CMI" her. Es ist nicht schlimm mit Einschätzungen falsch zu liegen, aber man kann doch nicht langfristige Perspektiven und Intraday-Ereignisse so miteinander zu vermischen, daß man sich im Endeffekt gar keine Meinung bilden kann, oder einen klaren Eindruck zu gewinnen. Vielleicht besteht Ihre Zielgruppe aus Intraday-Junkies (den Eindruck habe ich langsam), aber als öffentliches Medium gibt es auch so etwas wie Verantwortung. Sie sprechen von einer Rallye, aber wollen gar nicht darauf hinweisen, daß es gleichzeitig erhebliche Risiken bestehen, daß es tatsächlich zu einer beträchtlichen Abkühlung der Märkte kommen kann.

Na ja, sei es drum. Ich war in der letzten Zeit etwas enttäuscht.

Trotzdem finde ich Ihre Seite inhaltlich sehr erfrischend und wünsche Ihnen viel Erfolg.

S. S.


08.06.1999:

Ich lese Ihre Seite sehr gern, denn sie ist ein hervorragender Kontraindikator.

Wer Ihren Analysen folgt müßte eigentlich schon pleite sein!

M. B.


29.04.99

Hallo Hr Schmidt!

Ich frage mich, warum Sie eigentlich schon jetzt gegen den Trend spekulieren (Positionen aufbauen), obwohl wir uns noch mitten in einer (zugegeben) überhitzten Aufwärtsbewegung befinden. Man kann doch nie wissen, wie weit die Welle trägt und ggf. wird man laufend ausgestoppt.

Wäre es nicht strategisch klüger seine Positionen abzubauen (in Stärke zu verkaufen)und eine Weile abstinent zu bleiben, bis sich möglicherweise ein (neuer) Abwärtstrend herausgebildet hat.

Was ist die strategische "rationale" für Ihr Vorgehen?

Ansonsten gefällt mir Ihre ausgebaute Page gut. Weiter so!

Gruß

H.

Unsere Antwort:

Grundsaetzlich stimmt das. Nur behaupte ich, dass es mit Hilfe der Astrologie und den technischen Indikatoren doch moeglich ist. Dafuer will ich, dass ist eine persoenliche publizistische Herausforderung, regelmaessige Beweise vorlegen. Ausserdem bin ich der Meinung, dass man an der Boerse regelmaessig antizyklisch investieren sollte. Die Wendepunkte zu erkennen stellen die Herausforderung dar, die ich gern annehme.

Wäre es nicht strategisch klüger seine Positionen abzubauen (in Stärke zu verkaufen)und eine Weile abstinent zu bleiben, bis sich möglicherweise ein (neuer) Abwärtstrend herausgebildet hat.

Bei einer langsamen Wende stimmt das. Aber ich ich befuerchte, dass wir nicht mehr viel Zeit haben. In dieser Woche wird es schon sehr spannend.



29.04.1999

Sehr geehrter Herr Schmidt,

seit nunmehr 6 Monaten verfolge ich Ihre Publikationen unter www.movingmarkets.de. Zwei erwähnenswerte Punkte sind mir aufgefallen.

1. Die professionel gestalte Web-Page (schnell und übersichtlich)

2. Seit Oktober 98 sprechen Sie von fallenden Märkten und sehen den Crash schon da.

noch ein weiterer Punkt fiehl mir ein

3. Passiert ist Punkt zwei noch nicht

Könnte es sein, daß Sie als der Börsenprophet in die Geschichte eingehen wollen, der den größten Crash seit bestehen der Börse... (sorry, das war Ihr Kollege Kowitz) - den nächsten Crash vorhersagen will und damit in die Geschichte....

Ich kann Sie ermutigen, zumindest das mit dem Crash wird irgendwann einmal eintreffen, ob die Geschichte sich in 2 Monaten noch daran erinnern wird ist nach meiner optimistischen Prognose fraglich.

Wenn Astrologie Sie so negativ stimmt, warum versuchen Sie es nicht mal mit Kaffesatz?

Ich wünsche Ihnen weiterhin eine glückliche Hand.

M. H.

Unsere Antwort:

Sehr geehrter Herr H.,

vielen Dank fuer Ihr Interesse an meiner Boersenpublikation.

Sie hatten geschrieben:

1. Die professionel gestalte Web-Page (schnell und übersichtlich)

Vielen Dank!

2. Seit Oktober 98 sprechen Sie von fallenden Märkten und sehen den Crash schon da.

??

Da haben Sie aber zwischenzeitlich etwas verpasst: Ich sprach im November von einem "Aufschwung bis zum Fruehjahr 1999". Die Abwaertsbewegung erwartete ich ab Maerz.

noch ein weiterer Punkt fiel mir ein:

3. Passiert ist Punkt zwei noch nicht

Somit hatten wir alle genug Zeit, uns darauf vorzubereiten.

Könnte es sein, daß Sie als der Börsenprophet in die Geschichte eingehen wollen, der den größten Crash seit bestehen der Börse... (sorry, das war Ihr Kollege Kowitz) - den nächsten Crash vorhersagen will und damit in die Geschichte....

Sagen wir's mal so: Nach den erfolgreichen Crash-Prognosen von 1997 und 1998 ist es schon ein besonderer Ehrgeiz, 1999 wieder richtig zu liegen und das anhand eines Musterdepots zu beweisen.

Wenn Astrologie Sie so negativ stimmt, warum versuchen Sie es nicht mal mit Kaffesatz?

Was wuerden Sie sagen, wenn meine Analysen tatsaechlich vom morgendlichen Kaffeesatz beeinflusst werden?

Die Methode ist letztendlich gleichgueltig, es zaehlt nur das Ergebnis.

Ich lade Sie weiterhin herzlich dazu ein, meine Kaffeesatz-Interpretationen zu verfolgen.

Freundliche Gruesse

Gert Schmidt

PS

Ich habe mich intensiv mit den Argumenten der Astrologie-Skeptiker auseinandergesetzt. Alles, was von dieser Seite bisher vorgebracht wurde, konnte meine Argumente nicht entkraeften. Die Skeptiker machen eine "Glaubenslehre" aus der Astrologie, was tatsaechlich nicht tifft. Haben Sie sich schon einmal etwas detaillierter damit beschaeftigt?


07.04.1999

Sehr geehrter Herr Schmidt,

Wie lange wollen Sie noch an den Optionsscheinen DAX Put festhalten? Ist Ihre Strategie festhalten und damit untergehen? Ich habe schon zwei mal günstiger nachgekauft, mit dem Stand heute, 1,86 Euro, hat dieses Papier nun schon ein Drittel an Wert seit Ihrer Empfehlung verloren. Was empfehlen Sie nun? Kaufen oder Verkaufen? Kommen Sie bitte nicht mit halten, dass klingt stark nach festhalten und damit untergehen?

Ansonsten finde ich die von Ihnen gelieferten Informationen Spitze, auch wenn ich nicht immer alle Meinungen akzeptiere.

Danke, R. D.

Antwort:

Sehr geehrter Herr D.,

habe den Eindruck, dass die Boersen zum Zerreissen angespannt sind.

Alles was wir zur Zeit erleben, ist vergleichbar mit dem Fruehjahr 1998, vielleicht sogar noch extremer in der Euphorie-Auspraegung.

Viel Erfolg!

Freundliche Gruesse

Gert Schmidt


Sehr geehrter Herr Schmidt!

Im Zusammenhang mit Ihrer astrologischen Börseneinschätzung für die nächsten Februarwochen möchte ich Sie auf Folgendes hinweisen :

Auch wenn in der nächsten Zeit keine besonders belastenden mundanen Konstellationen anzustehen scheinen, ist doch einiges im Zusammenhang mit der Neumondstellung am kommenden Dienstag, den 16.2.99,bemerkenswert. Es handelt sich dabei um eine annulare Sonnenfinsternis,die ziemlich genau in Opposition steht (27° Wassermann) zur letzten annularen Sonnenfinsternis (28,7 5°Löwe) vom vergangenen August (22.8.98),um deren Zeitpunkt herum die Märkte weltweit einbrachen, der DAX besonders stark. Von der damaligen Konstellation wiederholen sich einige besondere Aspekte in ähnlicher Weise :

Für das Horoskop des DAX gilt: Die So-Finst. steht im Quadrat(1° genau) zum Jupiter(DAX) und im Sextil(1,5°genau) zu Saturn/Uranus.

Für das NYSE-Horoskop gilt: So-Finst. steht im punktgenauen Quadrat zur Sonne (NYSE) und 0,5°genau im Sextil zu Saturn(NYSE).

Für das NIKKEI-Horoskop gilt:Die So-Finst. steht im Quadrat(2°genau) zur Konjunktion von So+Pluto (NIKKEI) und in Opposition (1,5° genau) zu Uranus (NIKKEI).

Insgesamt doch eine sehr brisante "Packung"!! Auch wenn ich wie Frau von Schierstedt davon ausgehe, daß astrologische "Brisanz" sowohl eine starke Börsenbewegung nach oben wie nach unten auslösen kann, spricht doch einiges für eine starke Bewegung nach unten (-wenn nicht sogar für einen weiteren "Salami-Crash"):Zum einen die Wiederholung ähnlicher Konstellationen wie bei So-Finst. vom 22.8.98 (-wenn auch Opposition dazu), zum anderen gehe ich (wie Frau von Schierstedt) davon aus, daß eine So-Finsternis über einen längeren Zeitraum wirksam ist, und da wir uns bereits eher in einer Abwärtsbewegung befinden, spricht manches für deren Verstärkung !

Außerdem stellt sich ab Mitte Febr.99 für die Radix der Frankfurter Börse ein Uranus-Transit in Opposition zu Pluto (Fr.Börse)ein, der das ganze Jahr hindurch gilt !

Wir werden sehen ! Mit freundlichen Grüßen

Gerd Kaindl


Hallo Herr Schmidt & Team,

immer wenn ich versuche die drei neuesten Meldungen anzuklicken, bekomme ich alte aus dem Dezember angezeigt. Woran liegt das?

Sehr gute Homepage!

MfG

N. G.

Anmerkung der Red.: Das dürfte an Ihrem Cache-Speicher des Internet-Browsers oder dem Proxy-Server liegen. Beide liefern wahrscheinlich die alten Dateien.

Abhilfe:

* Cache-Speicher regelmäßig löschen, bzw. den verfügbaren Zeitraum bei den Voreinstellungen kürzer fassen.

* Auf Proxy-Server verzichten.




Sehr geehrter Herr Schmidt,

ich wähle Ihre Internetseite seit ca. 3/4 Jahr regelmäßig an und freue mich jedesmal wieder über den hohen Informationswert.

Mit freundlichen Grüßen

H. W.




Guten Tag,

mehrere analysten (Elliot u.a. ) sehen den Dax bis 3100 fallen bis März april, heute soll Welle 1 zuende sein, dann erholung bis 5050 oder 5100 dann große 3. welle bis ca. 3800, 5. welle bis 3100 bis april 99, Angesichts der anstehenden probleme ist das ja nicht unrealistisch. Meine frage lautet nun, wie dies aus astrologischer sicht aussieht, vielleicht könnten sie heute mal einen etwas längerfristigen astrologischen ausblick in trends schreiben.

J.L.

Anmerkung der Red.: Unter http://www.movingmarkets.de/images/prognose1999.GIF finden Sie unsere längerfristige Einschätzung für 1999, Stand: 01.01.1999. Weitere Betrachtungen unter http://www.movingmarkets.de/trends/analysen.htm



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