Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert. Bitte lesen Sie in der Rubrik Trend Gedanken weiter.
|
Links: Archiv, Textsammlung |
|
Hier erfahren Sie, wie es an den Märkten weitergeht: MOVING MARKRETS TRENDS! Jahresabonnement 12 Monate nutzen, aber nur 10 MONATE bezahlen. KLICK! |
** **
|
MOVING MARKETS TRENDS! Die Timing-Spezialisten. |
|
Die Analysen der Vorwoche (gekürzt) | Musterdepot 30.04.2005 21:44 Uhr Zur Aktion barrierefrei: Bis zum 30.06.2005 können Moving Markets Besucher ohne Einschränkungen auf alle Informationen zugreifen. Das ist eine Reaktion auf zwei Entwicklungen: 1. In den vergangenen Monaten entstand mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Spekulationsblase an den Aktienmärkten. Daß der DAX gegenüber den US Märkten eine Outperformance aufwies und zur Zeit immer noch aufweist, ist ein äußeres Kennzeichen des heißgelaufenen deutschen Aktienmarktes. 2. Während des Aufschwungs seit 2003 profitierten insbesondere die Aktien aus der zweiten Reihe von der Entwicklung - ebenfalls ein Kennzeichen der möglichen Spekulationsblase. Nur selten zuvor war es so einfach, an der Börse Geld zu verdienen. Im Spekulationsfieber schossen neue, kostenpflichtige Börseninformationsanbieter wie Pilze aus dem Boden, um vom Boom zu profitieren - auch ein Kennzeichen eines heißgelaufenen Marktes. Schlußfolgerung: Börseninteressierte Internet-Surfer stoßen überall im Netz an die Grenzen geschlossener Benutzergruppen, Abonnements und Registrierungspflichten. Sie können sich über die Ereignisse an den bewegten Märkten nicht vollständig informieren - und das in der aktuell turbulenten Börsenphase, in der ein oberer Wendepunkt droht. Deshalb erhalten ab sofort alle Moving Markets Leser die Gelegenheit, die Ereignisse an den Märkten mitzuverfolgen. Moving Markets wird bis zum 30.06.2005 barrierefrei ohne Passwort lesbar. Hinweis für bestehende Abonnements: Selbstverständlich lesen Sie für zwei Monate ebenfalls kostenlos mit. Jahresabonnements verlängern sich um zwei Monate. |
|
SIE wollen WISSEN, wie es weitergeht? Dann schlagen wir Ihnen unser Jahresabonnement vor: 12 Monate nutzen, aber nur 10 MONATE bezahlen. Bestellen im GSINFO Börsen-Shop KLICK! |
|
"Historischer" Rückblick Unsere Berichterstattung in den Vorwochen: |
|
MOVING MARKETS TRENDS! Die Timing-Spezialisten. |
|
27.04.2005 17:18 Uhr DAX 4175. Es ist schon erstaunlich, daß die DAX Marktteilnehmer immer noch zuversichtlich sind, daß sich die Börse stabilisieren wird. Sie sehen das anhand des kontinuierlich steigenden CMI Germany. Offenbar geht man davon aus, daß die Unterstützung 4150/4160 halten wird. Herausragende Warnsignale von der Wall Street gibt es nicht, so daß grundsätzlich der Optimismus berechtigt sein mag. Aber es gibt Haare in der Suppe: 1. Der DAX folgte heute Vormittag schon einmal nicht den Intraday-Kaufsignalen - typisch für den intakten Abwärtstrend. 2. Kontraindikator Microsoft zeigt sich erstaunlich stabil - zu stabil für eine Bodenbildung. 3. Die Rolle der "Eurex Blocktrades" vom Nachmittag ist ungeklärt. Hinter den DAX Optimismus setze ich deshalb ein großes Fragezeichen, so daß für das Musterdepot kein Handlungsbedarf besteht. 15:28 Uhr Der Gedanke, sich von den Rohstoffunternehmen zu trennen, die Edelmetalle jedoch zu halten, konkretisiert sich als richtige Entscheidung: Heute meldet Newmont Mining gestiegene Kosten, Produktionsausfälle und geringere Gewinne. Es ist eben nicht so einfach, die gestiegenen Edelmetallpreise in höhere Unternehmenserträge umzumünzen. Setzt sich der Trend geringerer Gewinne der Minengesellschaften fort, wird es spannend für Gold und Silber. Denn die Unternehmen werden gezwungen, unrentable Minen zu schließen (z.B. wegen hoher Energiekosten bei der Förderung), was das Edelmetallangebot weiter verknappen dürfte. Dann drohen selbst bei gleichbleibender Nachfrage Engpässe, was insbesondere die Goldpreise in die Höhe treiben dürfte. Dann könnte auch die "Faustformel" wieder gelten, nach der der Goldpreis im Durchschnitt mit dem 20fachen Wert des Ölpreises bewertet wird. Gold könnte dann auf 1000 USD klettern. Bislang konnten die Minengesellschaften die höheren Kosten nicht an den Markt weiterreichen. Aber wenn sie aufgrund der höheren Energiekosten Minen schließen müssen, paßt sich die Relation an, indem das Goldangebot knapper wird - eine Entwicklung, die möglicherweise über einige Jahre hinweg dauern kann. 14:29 Uhr DAX 4180. Es geschieht etwas Besonderes an der Eurex: Um 12:25 Uhr wurden zweimal hintereinander rund 9000 DAX Futures gehandelt. Gegen 14:04 Uhr wiederholte sich das Spiel. Offensichtlich sind kapitalkräftige Anleger aktiv, die sich auf die nächste größere Kursbewegung vorbereiten. Die Indikatoren sprechen unverändert für kurzfristig steigende Notierungen, wie über den ganzen Vormittag hinweg. Hätte der Rückschlag auf 4.173 gleich zur Eröffnung stattgefunden (was angesichts der Nachrichtenlage realistisch gewesen wäre), wäre ich ebenfalls Long gegangen und voraussichtlich auch noch weiterhin Long positioniert. Aber der Markt verhielt sich anders. Eine Bärenfalle war in den Szenario einer Gegenreaktion nicht vorgesehen. Der DAX hätte unverzüglich steigen sollen. Weil das nicht geschah und jetzt auch noch die hohen Umsätze hinzu kommen, sieht die Sache nicht mehr rund aus. Nun erscheint es auch möglich, daß der DAX noch einmal abtaucht und erst mit Verzögerung auf die kurzfristigen Kaufsignale reagiert - ähnlich der Blocktrades am 06.04.2005, als der DAX den Verkaufsignalen nicht sofort folgte, sondern vorher in Richtung 4400 Punkte marschierte. Möglicherweise findet das jetzt mit anderen Vorzeichen statt: Der DAX taucht in Richtung 4100 Punkte ab, um sich erst auf ermäßigtem Niveau die Aufwärtsreaktion zu starten. 11:10 Uhr Stop Loss unterschritten, Verkauf der DAX Long Zertifikate zu 3,35 Euro. 09:58 Uhr DAX 4212. Negative US Vorgabe, schwaches GFK Konsumklima, Siemens verfehlt Analystenprognosen: All das hätte gereicht, den DAX auf Talfahrt in Richtung 4190/4180 Punkte zu schicken. Statt dessen behauptet sich das deutsche Börsenbarometer über der 4200 Punkte-Marke. Das ist eine überraschende Entwicklung, die eine neue Stärke des Marktes signalisiert. Hinzu kommen die kurzfristigen Kaufsignale der DAX Indikatoren, die signalisieren, daß die Optimisten ihre Positionen mit fallenden Notierungen ausgebaut haben. Insgesamt entsteht der Eindruck, daß zur Zeit die Käufer kapitalkräftiger ausgestattet sind als die Verkäufer. Immerhin prasselten seit Montag einige schlechte Nachrichten auf die Börse ein, ohne daß es zu einer Talfahrt kam. Aufgrund dieser Entwicklung könnten sich immer mehr Optimisten ermutigt sehen, auf dem aktuellen Niveau einzusteigen. Aus charttechnischer Sicht hat der DAX Luft in Richtung 4270 / 4320 - als Gegenreaktion auf die vorherigen Verluste. 09:29 Uhr DAX 4209. Kurzfristige DAX LONG Spekulation: Kauf 500 DAX LONG Zertifikate WKN ABN3HF, Auto Stop Loss 3910, Hebel 11,8, letzter Kurs 3,55 Euro. Geplante Haltedauer: Intraday. Stop Loss DAX 4195. Der steigende CMI Germany, fallende LS Indikator und die schwache A/D-Linie, der steigende MMC und das stabilisierte G5 Depot signalisieren Kapitalzufluß in Richtung der spekulativeren Index-Schwergewichte. Gegenüber der US Vorgabe zeigte sich der DAX überraschend stabil. Möglicherweise gewinnen die Optimisten vorübergehend Oberhand. Für eine technische Reaktion um ein bis zwei Prozent könnte das ausreichen. 26.04.2005 22:15 Uhr Die US Veränderungen seit 17:30 Uhr: Dow Jones - 0,9 Prozent, S + P 500 - 0,9 Prozent, Nasdaq100 - 1,4 Prozent. Sollte es nachbörslich keine wesentlichen Veränderungen geben, dürfte der DAX mit der US Vorgabe rund 40 Punkte tiefer im Bereich 4190/4195 Punkten eröffnen. Wie es anschließend weitergeht, ist aus den Indikatorveränderungen von heute schwer zu sagen. Beispiel: So schnell, wie die A/D-Linie am Nachmittag auf "Warnsignal" umschaltete, kann sie morgen zur Eröffnung schon wieder auf "neutral" im kurzfristigen Bereich schalten. Das gilt auch für die anderen Indikatoren. Deshalb besteht weiterhin kein Handlungsbedarf. Für ein Glattstellen der Short Position ist es noch zu früh. 16:35 Uhr DAX 4220. Intraday entsteht jetzt eine positive Divergenz der A/D-Linie: Während der DAX unter dem Zwischenhoch von 14:00/14:30 Uhr blieb, kletterte der Indikator etwas stärker - und noch dazu mit gestiegenem Umsatz. Ein solches Zusammenspiel der Indikatoren könnte einen oberen Wendepunkt markieren und einen neuen Abwärtskick einleiten. Allerdings sind die kurzfristigen US Indikatoren neutral, so daß von der Seite kein Verkaufsdruck kommen dürfte. Die Situation ist zwar für eine Short Spekulation interessant, aber nicht eindeutig genug, um die Short Position auszubauen. Deshalb besteht vorerst kein Handlungsbedarf. 13:56 Uhr DAX 4223. Als "längst in den Kursen enthalten" dürften die Marktteilnehmer ansehen, was die Wirtschaftsforscher herausgefunden haben: Die halbierte Wachstumsrate ist keine Überraschung mehr - zumindest auf den ersten Blick. Beim genauen Hinsehen (...) 25.04.2005 21:30 Uhr ifo Geschäftsklima aktuell 17:35 Uhr US Indikatoranalyse fertigstellt 16:31 Uhr DAX 4246. Entsprechend der Indikatorbewertung wird es jetzt wieder aussichtsreicher, auf fallende Notierungen zu setzen. Sie sehen das anhand der DAX A/D-Linie: Der Indikator verstärkte seine positive Divergenz, was ein mittel- bis langfristiges Verkaufsignal darstellt. Für ein kurzfristiges Verkaufsignal fehlt noch eine positive Divergenz, die im Intraday-Chart sichtbar wird. Dazu sollte der Indikator deutlich sichtbar stärker als der DAX klettern. Erst wenn das geschieht, dürfte der nächste obere Umkehrpunkt erreicht sein - idealerweise begleitet von einem anhaltend schwachen G5 Depot. Dann würden die Marktteilnehmer neue Umschichtungen beginnen und die Wende einleiten und die Voraussetzungen für eine neue Short Spekulation schaffen. Bis dahin gilt: Abwarten und beobachten. 11:18 Uhr DAX Indikatoranalyse fertiggestellt. Vorab: Der DAX befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen Verkaufsignal der A/D-Linie und dem SP500/DAX-Ratio sowie dem Kaufsignal aufgrund der Panikverkäufe und der günstigen Bewertung - eine uneinheitliche, nicht mehr klar abwärts zeigende Entwicklung. Für das kurzfristige Timing kommt es insbesondere auf die Intraday-Indikatoren an. Es erscheint ratsam, die kurzfristigen Risiken zur Long- und Short-Spekulation zu senken (z.B. durch geringen Kapitaleinsatz, einen niedrigen Hebel oder abwarten). 08:44 Uhr Nach der New Yorker Vorgabe seit vergangenen Freitag, 17:30 Uhr (Dow Jones - 0,4 Prozent, Nasdaq100 - 0,8 Prozent) dürfte der DAX heute knapp 0,5 Prozent niedriger im Bereich 4205 eröffnen - wenn er der US Entwicklung folgt. 22.04.2005 18:36 Uhr Saturn räumt auf: Text fertiggestellt 17:20 Uhr DAX 4221. Schreibe immer noch am Saturn-Text, daher nur eine kurze Markteinschätzung: Die US- und DAX-Indikatoren liefern keine Hinweise auf eine rasche Fortsetzung der Talfahrt. Die Gegenbewegung nach oben, bzw. Seitwärtsbewegung kann sich noch bis Montag fortsetzen. Es besteht kein Handlungsbedarf. 15.54 Uhr Saturn räumt auf: Der erste Teil des Textes ist fertiggestellt - Rest folgt. 12:25 Uhr Saturn räumt auf: Grafische Darstellung der astrologischen Bewertung vom 20.04.2005, 17:20 Uhr (s.u.). Die Charts werden voraussichtlich heute Nachmittag erklärt. 08:25 Uhr Understatement. Nach der Partylaune vor einer Woche werden jetzt kleinere Brötchen gebacken - erkennbar anhand der moderaten DAX Prognose: Im Bereich 4230/42535 Punkte wird der DAX heute gesehen, rund 15 bis 20 Punkte unter dem Niveau der US Vorgabe. Sollte das deutsche Börsenbarometer so schwach bleiben, hat die A/D-Linie doch noch Chancen für ein Verkaufsignal am Vormittag - nämlich dann, wenn der DAX etwas in die Knie geht und die A/D-Linie trotzdem auf hohem Niveau bleibt. (...) 15.04.2005 18:23 Uhr DAX 4312. Die hohen Umsätze sorgten dafür, daß die Märkte einer Bereinigung einen großen Schritt näher kamen. Allerdings stellt sich dabei die Frage, warum die Märkte einen so langen Anlauf brauchten (seit November 2004), um sich dann in einer solchen knappen Reaktion zu entladen. Die Panikverkäufen nahe kommenden Umsätze als Basis für eine Stabilisierung zu nehmen, dürfte daher diesmal zu kurz greifen. Was monatelang auf eine Top Bildung hinwies, dürfte kaum in zwei, drei Tagen erledigt sein. Es könnte deshalb mehr hinter den Kursverlusten stecken als das, was in den Nachrichtentickern als Begründung dafür genannt wird (z.B. IBM, Apple, niedriges Wirtschaftswachstum). Was das sein könnte, gilt es in den nächsten Tagen / Wochen herauszufinden. Wie in ähnlichen Situationen aus der Vergangenheit dürfte auch diesmal die Börse ein Ereignis bzw. eine besonders schlechte Nachricht vorwegnehmen. Geht die Information offiziell über die Nachrichtenticker, dürfte das Ende der Konsolidierung erreicht sein. Aber bis dahin könnten die Indizes deutlich unter das aktuelle Kursniveau gefallen sein. Die Indikatoren werden den Weg weisen - und hoffentlich rechtzeitig den Zeitpunkt für Short-Gewinnmitnahmen anzeigen. Die Indikatoranalysen folgen am kommenden Montag, 18.04.2005. 17:52 Uhr Depotstatistik und Depotübersicht aktualisiert 16:08 Uhr Bulls/Bears-Ratio und Barron's Confidence Index aktuell 14.04.2005 23:05 Uhr Mit dem Tag heute gibt es eine erste Bestätigung, daß es richtig gewesen sein dürfte, das Depot am 08.04.2005 (s.u.) aufzuräumen. Zusammen mit den üblichen Verdächtigen (...) 16:29 Uhr DAX 4406. Das hohe Volumen und das anhaltend schwache G5 Depot sind reizvoll, jetzt die Short Position auszubauen. (...) 13.04.2005 18:15 Uhr Neues Tief des G5 Depots zum Börsenschluß - ein neues Verkaufsignal! Außerdem kletterte der DAX heute wie gestern um 23:32 Uhr beschrieben mit deutlich höheren Umsätzen, als während der Abwärtsbewegung - ebenfalls ein Verkaufsignal. Mit diesen Indikatoren könnte der Markt sofort den Rückwärtsgang einlegen. (...) 16:20 Uhr Die Macht des Kapitals; dazu ein paar Überlegungen. Was immer den Parteichef bewogen haben mag, eine solche Meinung zu vertreten: Er könnte es wohlbedacht zu einem für ihn richtigen Zeitpunkt gesagt haben. Im Augenblick dürfte er dadurch nur wenig neue Freunde gewinnen, denn er kritisiert an falscher Stelle. Aber sollte das Moving Markets Szenario von bevorstehend fallenden Notierungen aufgehen, sollte es sogar kräftige Turbulenzen an den Märkten geben, kann er wieder mit dem Finger auf "das Kapital" zeigen. Das wird in den nächsten Tagen/Wochen zu beobachten sein: Möglicherweise verfügt Müntefering über Insiderinformationen, daß sich an den Märkten etwas zusammenbraut. Aber vielleicht ist seine Meinung auch einfach nur eine hilflose Reaktion auf den zu bewältigenden Problemberg, um den schwarzen Peter an Andere weiterzugeben. (...) 12.04.2005 23:32 Uhr Den US Anstieg werte ich als Bärenmarktrallye: hohe (...) 11.04.2005 23:50 Uhr Aufgrund der New Yorker Vorgabe nach 17:30 Uhr (Dow Jones und S + P 500 unverändert, Nasdaq100 - 0,1 Prozent) dürfte der DAX morgen ein paar Punkte niedriger im Bereich 4385/4390 eröffnen. Für die Markttechnik wäre ein solcher Rückgang wichtig. Sollte dabei die A/D-Linie weiterhin eine positive Divergenz zeigen oder sogar steigen, wird es spannend - voraussichtlich eine Einladung zur Short Spekulation. Bleibt die A/D-Linie fester als der DAX, steigt der LS Indikator mit, fällt das G5 Depot dazu und tendiert CMI Germany schwächer, wären das neue Verkaufsignale. Interpretation: Die Marktteilnehmer richten sich auf fallende Notierungen ein, indem sie ihre Risiken auf die kleinen DAX Werte verteilen. Daß sich Sojabohnen erholten, paßt ebenfalls zum Szenario von fallenden Notierungen an den Aktienmärkten: Rohstoffe sind wegen unsicherer Aktienaussichten vorübergehend als Anlagealternative gefragt. Das Muster "schwache Aktien, steigende Rohstoffe" prägte sich durch die Entwicklung der vergangenen Jahre in den Köpfen der Beobachter ein - und zwar so weit, daß es jetzt als wichtige Erkenntnis in den Massenmedien präsent ist. Die Strategie, dort einen neuen Megatrend zu finden, mag zwar richtig sein. Aber sollte es Turbulenzen an den Märkten geben, dürfte das, was die Mehrheit erwartet, auf keinen Fall mehr geschehen. In Krisenzeiten ist Liquidität wichtig - und dann dürften auch die "echten" Werte aufgrund neuen Verkaufsdrucks unter Druck geraten. Es besteht dann nämlich die Gefahr, daß die Nachfrage nach den Waren parallel zu den Aktienkursen sinkt und die Rekordernte auf einen gut gefüllten Markt trifft. Deshalb bleiben DAX Short Zertifikate und das Sojabohen Short Zertifikat haltenswert. Sollte es ein neues Verkaufsignal mit deutlicher positiver Divergenz der A/D-Linie geben, wird der Ausbau der DAX Short Position erwogen. 16:45 Uhr Recherche bei der Eurex: Der hohe Umsatz war ein "OTC-Geschäft" und wurde falsch eingegeben. Das angebliche Geschäft wurde wieder rückgängig gemacht und aus dem Gesamtvolumen gestrichen. DAX Indikatoren: Die A/D-Linie entwickelt sich für die Short Spekulation prächtig: Der Indikator verstärkte am Nachmittag sein Verkaufsignal, weil er stärker als der DAX kletterte. Außerdem fiel das G5 Depot, was das Szenario von bevorstehend fallenden Notierungen stützt. 16:17 Uhr DAX 4395. Das Put/Call-Ratio fällt - für einen Nachmittag ungewöhnlich - von 1,12 auf 0,25. Hintergrund ist eine große Position DAX Calls, Basis 4300, Mai 2005, letzter Kurs 139,70 Euro, gehandelt wurden über 100.000 Kontrakte. Die Eurex-Tabelle enthält die Daten noch nicht. Entweder handelt es sich auf meinem PC um einen Datenfehler oder es liegt an der Verzögerung der Eurex-Daten im Internet. 13:05 Uhr DAX 4392. Es ist eine Veränderung festzustellen: Während der Seitwärtsbewegung des DAX seit 11:00 Uhr kletterte die A/D-Linie. Dadurch wird signalisiert, daß einige Marktteilnehmer weiterhin ihre Aktienpositionen umverteilen und auf eine breitere Basis stellen. Das kann als Intraday-Verkaufsignal gewertet werden - ähnlich der Entwicklung von vergangenem Freitag, als der Indikator ebenfalls stabiler als der DAX blieb. Beachten Sie auch das niedrige durchschnittliche Ordervolumen im DAX (DOID), das auf eine niedrige Aufnahmefähigkeit des Marktes bzw. kleine Aktienpakete hinweist. Ein niedriger DOID-Wert läßt die Alarmglocken klingeln (Bericht vom 10.09.2001). 10:51 Uhr DAX 4393. Die DAX Indikatoren würden eine Aufwärtsbewegung erlauben: A/D-Linie schwach, gedrückter LS Indikator, erholtes G5 Depot und stabiler MMC signalisieren, daß die Marktteilnehmer den Gesamtmarkt verkaufen und bei den großen Blue Chips / Trendsettern investieren. Mit einer solchen Indikatormechanik kann der DAX noch einmal den Bereich 4410/4430 testen. Weil die 5 Autowerte (BMW, Continemtal, DaimlerChrysler, MAN, Volkswagen) in die Knie gingen und TUI nachgab, stehen als "renditestark" eingestufte kleinere DAX Werte auf den Verkaufslisten. Grundsätzlich ist das eine positive Entwicklung, die nach einer Bodenbildung für steigende Notierungen sorgen könnte. Aber weil sich der Markt nicht in einer Bodenbildung befindet, sondern "oben" auf eine Top-Bildung wartet, stufe ich die Indikatoren nicht als Kaufsignal ein. Angesichts der Entwicklung in den vergangenen Monaten könnte der DAX trotz eines solchen "Kaufsignals" fallen. Wegen der widersprüchlichen Situation besteht kein Handlungsbedarf. Ein neues kurzfristiges Short-Signal dürfte es entweder auf höherem Niveau oder nach einer Talfahrt in der anschließenden Gegenreaktion geben. 10.04.2005 23.05 Uhr US-Indikatoranalyse erstellt 09.04.2005 12:50 Uhr DAX Indikatoranalyse erstellt 08.04.2005 17:58 Uhr Depotstatistik und Depotübersicht aktuell 16:48 Uhr Nasdaq100 1496, DAX 4396. US Indikatoren: Zusätzlich zum Kontraindikator Microsoft zeigen sich jetzt auch die andere Computerwerte in Partylaune: Der Computer-Branchenindex legt deutlich stärker als der Nasdaq Composite zu - ein Hinweis darauf, daß jetzt wieder die "kleinen" Spekulanten an den Markt zurückkehren. Das paßt zum aktuellen Szenario und könnte ein "letztes Zucken" des Marktes sein. Die optimistischen Spekulanten gehen davon aus, daß die Konsolidierung beendet ist und setzen auf Titel, die von einem Aufschwung profitieren dürften. Etwas Ähnliches signalisiert auch das G5 Depot seit Mitte Februar: Jedesmal, wenn der Indikator kletterte und erhöhte Risikobereitschaft anzeigte, setzte sich der DAX Anstieg nicht mehr fort. Mit solchen Indikatorsignalen befindet sich der Markt auf dem Weg in Richtung Top Bildung. Die heute erreichten 4.413 Punkten könnte dabei sogar das letzte Zwischenhoch markiert haben. 16:26 Uhr Verkauf Sherritt zu 9,98 CAD, (1 CAD = 0,634 EUR), und Barrick zu 24 US$ (1 US$ = 0,7792 EUR). 11:33 Uhr DAX 4409. Zum kurzfristigen Timing bei der Spekulation auf fallende Notierungen: Angesichts der weit nach oben vorausgelaufenen A/D-Linie ist es aussichtsreich, jetzt auf fallende Notierungen zu setzen. Im Musterdepot geschah das durch den Verkauf der Aktien. Eine weitere Möglichkeit zum "Short gehen" wäre der Kauf eines DAX Short Zertifikats. Wären im Depot nicht schon zwei Positionen, würde ich sie jetzt ordern. Mit einer solchen Indikatorkonstellation kann der DAX praktisch jederzeit den Rückwärtsgang einlegen. Für das Moving Markets Depot werde ich unter zwei Bedingungen die DAX Short Position ergänzen: 1. Die Indikatoren verstärken ihre Warnsignale und der DAX notiert dann möglicherweise etwas höher. Oder 2. Die Aktienmärkte reagieren auf die Warnsignale, so daß anhand der DAX Indikatoren eine neue Abwärtstrend-Indikatormechanik erkennbar ist, z.B. bei einer anhaltend positiven Divergenz der A/D-Linie mit fallenden Notierugnen- 10:39 Uhr Verkauf von Aktien des Musterdepots: 1. KWS Saat zu 738 Euro, 2. Sixt zu 14,67 Euro, 3. BAE Systems zu 3,98 Euro, 4. Bombardier zu 1,67 Euro, 5. Hugo Boss zu 23,10 Euro. Die Verkäufe sind eine Reaktion auf die Warnsignale der Indikatoren. Die Unternehmen weisen teilweise zwar eine akzeptable prognostizierte Rendite auf. Aber es ist angesichts der widersprüchlichen Situation offen, ob die Gewinne wirklich erzielt werden können. Es gibt keine konkreten Hinweise darauf, daß die Weltkonjunktur bzw. Wirtschaft in Deutschland einknicken kann. Dennoch geben die Warnsignale zu verstehen, daß die Börse ein solches Ereignis unterstellt. Die Frühindikatoren liefern Warnsignale, so daß darauf im Musterdepot reagiert werden muß. Der jüngste Anstieg des Marktes bietet deshalb eine gute Gelegenheit, antizyklisch auszusteigen. Am Nachmittag wird in New York die Rohstoffposition teilweise aufgelöst: Der Verkauf von Sherritt und Barrick Gold ist geplant. Sollten Aktien weltweit unter Druck geraten, dürfte es auch die Rohstoffwerte erwischen. Denn ist die Rohstoffnachfrage an den Terminmärkten spekulativ aufgebläht - wie ich es anhand des Beispiels von Sojabohnen vermute -, könnte es dort ebenfalls Druck auf die Preise geben. Barrick wäre zwar grundsätzlich als Goldinvestment antizyklisch aussichtsreich. Aber das Unternehmen ist mit einem KGV von 40 zu teuer und deshalb anfällig für Rückschläge. Mit den Transaktionen stellt sich das Moving Markets Depot darauf ein, daß die Märkte durcheinander gewirbelt werden. Einige der "alten Trends" (steigende Rohstoffe, Blue Chips, Nebenwerte, Anleihen), die jahrelang aufwärts zeigten, könnten enden. Um nicht hektisch mit fallenden Notierungen aussteigen zu müssen, werden im Vorfeld zusammen mit den Anlegern des MMC bzw. G5 Depots die Weichen gestellt. Die freien Barmittel werden dazu verwendet, um 1. bei möglichen Turbulenzen günstiger einkaufen zu können und 2. je nach Ereignis den neu entstehenden Trends zu folgen. Außerdem gilt es, in der Strategie flexibel zu bleiben und nicht nur auf eine Talfahrt in allen Bereichen zu setzen. Denn sollte es keine Rückschläge an den Märkten geben, ist es auch vorstellbar, daß sich andere Trends neu entwickeln. Beispiel: Die Talfahrt des G5 Depots oder des MMC wären dann keine Vorboten für fallende Notierungen, sondern antizyklische Kaufsignale für spekulative Blue Chips und Verkaufsignale für renditestarke Substanz. Das ist eigentlich kaum vorstellbar, aber an der Börse sollte man nie etwas ausschließen, um nicht in einer Sackgasse zu landen. Insgesamt erhöht sich mit den Verkäufen die Flexibilität für eine Neuausrichtung in den nächsten Monaten. 07.04.2005 23:35 Uhr Die Kursveränderungen seit gestern, 17:30 Uhr, haben ein interessantes Ergebnis: Dow Jones + 0,3 Prozent, S + P 500 + 0,2 Prozent, Nasdaq100 + 0,2 Prozent, DAX + 0,24 Prozent. Danach hat der DAX die Erholung bereits heute in seinen Kursen verarbeitet. Jeder Kurs über 4389,52 Punkten würde die seit Januar bestehende Outperformance des DAX verstärken. Sie sehen das auch anhand des SP500/DAX-Ratios und des Vergleichcharts. Aber vermutlich werden die Börsenkommentatoren auf andere Zahlen verweisen, z.B. auf die gute Stimmung in New York und den Anstieg des Nasdaq100 um 1,3 Prozent. Mit solchen Nachrichten im Rücken dürfte es dem DAX leicht fallen, noch einmal 10, 20 Punkte zuzulegen. Wichtig dabei: Die DAX A/D-Linie dürfte auf ein neues Hoch klettern, während der DAX noch unter seinem Hoch von 4435 Punkten bleiben dürfte - ein neues Verkaufsignal (im vergangenen Jahr sehr schön zu sehen, wie sich aus jeder positiven Divergenz der A/D-Linie ein oberer Umkehrpunkt entwickelte). Offenbar wollen die Märkte den schwierigeren Weg einer Übertreibung nach oben und der Gefahr einer "großen Top Bildung" gehen. Sollten sich die Warnsignale der anderen Indikatoren verstärken (schwacher MMC, schwaches G5 Depot), wird es brenzlig. Hinter das Szenario einer freundlichen Jahresentwicklung gehört dann ein Fragezeichen. Es handelt sich bei der Rallye um keine solide Entwicklung mehr. Dadurch besteht die Gefahr, daß sich aus der Überhitzung bedeutendes Abwärtspotential entwickelt. Für das Musterdepot bedeutet das: Nach dem Verkauf der Münchener Rück kommen noch mehr Aktienpositionen auf den Prüfstand. Von Werten, die in den vergangenen Jahren eine überdurchschnittliche Performance erzielten und bei denen Gewinne sichergestellt werden können, werde ich mich trennen. Dazu gehören neben Sixt und Boss auch die Rohstoffwerte. Um das Depot unter ethischen Gesichtspunkten neu auszurichten, wird auch der Verkauf der Luftfahrt- und Waffentechniksparte geprüft. Die Aktien werden nicht alle am gleichen Tag verkauft. Aber mit jedem neuen Hoch und Warnsignal der Indikatoren wächst die Bereitschaft, die Papiere abzugeben, um die Gewinne sicherzustellen. Mögliches Alternativinvestment: Freie Barmittel, bis sich die Situation geklärt hat. 18:57 Uhr Angesichts steigender Notierungen bei anhaltenden Warnsignalen ist die Frage berechtigt, wie zuverlässig die Indikatoren einzustufen sind. Insbesondere der Rückgang des MMC gibt Rätsel auf. Er ist ein Frühindikator. Er reagiert einige Monate im voraus auf einen neuen Trend. Das erfordert zwar bei der Positionierung des Depots starke Nerven, zahlte sich in der Vergangenheit jedoch aus. Dazu ein Rückblick: In der Indikatoranalyse vom 31.10.2003 finden Sie einen alten MMC Chart. Darin sehen Sie, daß der MMC von Dezember 2002 bis März 2003 Kaufsignale generierte. Im Bereich von 3000 bis 2200 Punkten sammelten gut informierte Marktteilnehmer geduldig ein und nahmen eine mehrmonatige Verlustphase in Kauf. Anschließend kletterte der DAX unter Begleitung des steigenden MMC weiter. Der Indikator war damals für den mittel- bis langfristigen Trend eine hervorragende Timinghilfe. Seine Kaufsignale kamen zwar für Longspekulanten nervenzehrend früh, aber waren am Ende doch lukrativ. Denn erst ab 3900/4000 Punkten lieferte er im vergangenen Jahr Verkaufsignale (Chart in der Bewertung vom 22.10.2004). Seitdem ging es nur noch etwas aufwärts - mit aktuell rund 400/500 Punkten immer noch im Rahmen der Übertreibung, wie sie im Frühjahr 2003 beim unteren Wendepunkt stattfand. Damals nutzten gut informierte Marktteilnehmer die viermonatige Talfahrt für den Einstieg. Für die Top-Bildung, die bei 4100 Punkten im vergangenen Jahr begann, nutzen die Insider jetzt schon eine 15monatige Umverteilungsphase. Stellt man das in Relation zueinander, müßte man daraus eine bevorstehend heftige Talfahrt ableiten - möglicherweise sogar jahrelang. Das paßt zwar überhaupt nicht zur günstigen Bewertung des Aktienmarktes. Aber es wäre angesichts der bisherigen Erfahrungen mit dem Indikatorkonzept leichtsinnig, die Warnsignale nicht zu beachten. Die Indikatoren dienen dazu, das Moving Markets Depot diszipliniert auszurichten - und vor allem langfristig die richtigen Trends zu erkennen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre auf die aktuelle Situation übertragen, bedeutet das: 1. Es ist riskant, den steigenden Notierungen zu folgen. 2. Der DAX dürfte in der Nähe eines oberen Umkehrpunktes notieren. 3. Steigende Notierungen gehören zur Umverteilungsphase und bieten die Gelegenheit, Aktienpositionen zu verkaufen und Short Engagements aufzubauen. 16:55 Uhr DAX 4384. Intraday-Verkaufsignal: Die DAX A/D-Linie erholte sich etwas stärker als der DAX, wobei gleichzeitig hohe Umsätze und ein schwaches G5 Depot ebenfalls kritische Signale liefern. Zusammen mit den Warnsignalen des DAX TRIN von heute Vormittag erscheint es gut möglich, daß der DAX jetzt seinen Wendepunkt erreicht und nach unten abdreht. 12:20 Uhr Auf der Trends-Navigationsseite finden Sie seit heute eine Übersicht, "MM Prognose", zu den bisherigen DAX Prognosen, die in der Indikatoranalyse erstellt wurden. Künftig wird die Prognosegrafik auf Basis der aktuellen Berichterstattung und der Indikatoranalyse täglich neu erstellt. Gewertet wird die erwartete Richtung und voraussichtliche Trendstärke in einer Schwankungsbreite zwischen eins und fünf: "5" steht dabei für "Aufschwung" und "1" für "Abschwung". Bewertungen von unter "2" wurden jedoch in den vergangenen 17 Monaten nicht vergeben. Aktuelle Situation: Werden die Warnsignale der Indikatoren mit einer Talfahrt des DAX unter 4300 Punkte bestätigt und zeigen die Indikatoren danach immer noch abwärts (z.B. bei positiver Divergenz der A/D-Linie), würde ich für das aktuelle Szenario eine "1,5" vergeben. Die Übersicht "MM Prognose" wird einmal täglich nach Börsenschluß aktualisiert. 10:45 Uhr DAX 4383. Heute ungewöhnlicher Anstieg des DAX TRIN auf über 3,0 - und zwar trotz steigender Notierungen. Ein steigender DAX TRIN signalisiert wachsenden Verkaufsdruck, indem das Verlierervolumen über dem Gewinnervolumen liegt. Das ist bei fallenden Notierungen normal. Wenn das jedoch gegen den Trend bei steigendem DAX vorkommt, ist das ein Warnsignal. Eine solche Indikatorkonstellation markiert eine Widerstandslinie im aktuellen Zyklus und ist geeignet, einen oberen Wendepunkt einzuleiten. Ursache des steigenden DAX TRIN sind DaimlerChrysler und Dt. Telekom: Die Aktien fielen mit hohem Volumen. Nach der Hauptversammlung trennten sich die Marktteilnehmer in großem Umfang von Daimler. Den hohen Umsätzen bei der Dt. Telekom lassen sich bislang noch keine herausragenden Nachrichten zuordnen. Die Schwellen zu einem hohen DAX TRIN: DaimlerChrysler: Fällt die Aktie unter 33,09 EUR, ist der Vortagsschlußkurs (ex Dividende) unterschritten, so daß wegen des hohen Umsatzes der TRIN-Wert klettert. Steigt die Aktie über die Marke, fällt DAX TRIN. Bei der Dt. Telekom liegt die Schwelle bei 15,38 Euro. Das schwache G5 Depot signalisiert anhaltende Flucht der Insider-Trendsetter aus dem Markt. Insbesondere die Münchener Rück fällt dabei als schwacher Wert auf. Die Bären scharren mit ihren Tatzen, geben sich aber noch nicht zu erkennen. 06.04.2005 23:33 Uhr Die rote Laterne halten heute wieder die Technologiewerte. Im Tagesvergleich: Dow Jones + 0,26 Prozent, Nasdaq100 - 0,2 Prozent. Entwicklung nach 17:30 Uhr: Dow Jones - 0,3 Prozent, Nasdaq100 - 1,0 Prozent. Sie bestätigen dadurch eine intakte Abwärtstrend-Marktmechanik, zumal Microsoft als Kontraindikator fleißig Verkaufsignale generierte. Nachbörslich kletterten die Notierungen wieder etwas, so daß der DAX morgen knapp 0,5 Prozent niedriger im Bereich 4360/4365 eröffnen dürfte. Geschieht das, wäre der gestern gestartete Aufwärtstrend gebrochen. Daß der DAX danach weiter fällt, ist zwar angesichts der beschriebenen Warnsignale wahrscheinlich. Aber die Indikatoren müssen morgen noch einmal bestätigen, daß die nächste Richtung talwärts zeigt - mit der bekannten Indikatormechanik: Das schwache G5 Depot signalisiert den Abschied der Insider-Trendsetter, der steigende LS Indikator, fallende MMC und die stabile A/D-Linie zeigen an, daß die Umschichtungen in Richtung der renditestarken Index-Leichtgewichte weitergehen. Ob die Abwärtstrend-Mechanik intakt ist, dürfte auch anhand des Anleihe/Aktien-Ratios und DAX KGV erkennbar sein. Steigende Zinsen und die Konzentration auf Aktien aus der zweiten Reihe mit hoher Rendite lassen bei beiden Indikatoren positive Divergenzen entstehen - wie heute bereits erkennbar (Aufwärtsbewegung der Indikatoren ab ca. 10.00 Uhr!). Als Vergleichszeitraum ist im kurzfristigen Bereich nur die Zeit ab dem 04.04. geeignet. Aufgrund neuer Gewinnschätzungen sind die vorherigen Daten im Intradaychart für eine solche Divergenzanalyse ungeeignet. 15:45 Uhr Bulls/Bears-Ratio und Barron's Confidence Index aktuell: (...) Deshalb sollte einkalkuliert werden, daß die Talfahrt des Barron's Confidence Index kein "Luftholen" vor dem nächsten Anstieg signalisiert. Möglicherweise steigen gut informierte Kreise in großem Stil aus. 12:03 Uhr DAX 4368. Die Warnsignale der Umschichtungen in Richtung der renditestarken Indexleichtgewichte reichen für die Short Spekulation schon aus (steigender LS Indikator, schwaches G5 Depot, fallender MMC). Eine zusätzliche Dramatik erhält das Szenario durch ungewöhnliche Handelsaktivitäten einer Handvoll gut informierter Marktteilnehmer: Gestern und heute gab es Blocktrades beim DAX Future - erkennbar anhand der Umsatzflächengrafik und des DF/Aktien-Ratios. Die Umsätze des DAX Futures entwickeln sich normalerweise parallel zum Aktienumsatz. Deshalb verdienen Abweichungen besondere Aufmerksamkeit. Daß die hohen Umsätze auf dem aktuellen Kursniveau stattfanden, dürfte das Werk einiger weniger kapitalkräftiger Marktteilnehmer sein und ist bestimmt kein Zufall. Wer mag über 5 Mio Euro riskieren, wenn der DAX 10 Punkte in die falsche Richtung läuft? Insgesamt entsteht der Eindruck, daß der so in Erscheinung getretene "big player" auf eine Ausweitung der Volatilität setzt - und das wäre mit einer Talfahrt des DAX verbunden. Was immer sich hier zusammenbrauen mag: Die Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen war voraussichtlich die Ruhe vor dem Sturm. 10:30 Uhr Das renditestarke Investments an der Börse bevorzugt werden, läßt sich auch an der Entwicklung der Adolf Ahlers-Aktie ablesen: Die Aktie überwand heute die 16 Euro-Hürde und notierte dadurch auf dem höchsten Niveau seit September 1999. Auch mit 16,10 Euro ist das Modeunternehmen bei einer Dividendenrendite von 5,60 Prozent ein attraktives Investment. Gegenüber dem Vorjahr soll die Dividende von 0,82 Euro auf 0,90 Euro erhöht werden. Am 15.12.2004 hatte ich in der Bewertung geschrieben: Insbesondere die Uranus/Neptun-Konstellation rückt bald in den Mittelpunkt der Beobachtungen. Im März 2005 wird sie zum ersten Mal gradgenau aktiviert und könnte bis dahin für ein Zwischenhoch "sorgen". Seit Dezember stieg der Titel um 40 Prozent. Damit ist der erste Teil des astrologischen Experiments erfüllt - und macht Appetit auf mehr: Als nächstes Experiment werde ich für das Moving Markets Depot einen "ewigen" Kandidaten für die Wende nach oben anschauen: SGL Carbon. Die Unternehmensnachrichten der vergangenen Monate stellen sich aussichtsreich dar. Denn einige Analysten senkten ihre Prognosen, was zusammen mit beschleunigtem Schuldenabbau gute Voraussetzungen für eine antizyklische Investition schuf. Jetzt gilt es herauszufinden, ob die astrologische Bewertung ebenfalls grünes Licht gibt. Eine Kaufempfehlung für die Aktie kann ich zur Zeit noch nicht geben. Dazu fehlt eine ausführlichere Recherche. 1999 hatte ich die Aktie im Rahmen einer Aktien Studie schon einmal besprochen. Für das Moving Markets Depot wurde damals der Titel nicht gekauft. Nach angeblich guten Zahlen explodierte er im Herbst 1999 innerhalb weniger Tage um 80 Prozent auf 75 Euro, so daß ein günstiger Einstieg nicht mehr möglich war. Anschließend hielt der Vorstand seine Versprechen nicht, was die Börsen bestrafte. Sie schickte die Aktie mit einem Tiefkurs von 3,75 Euro (2002) auf Talfahrt. Möglicherweise hat der Vorstand Robert Koehler die falsche Strategie. So wäre es nach jahrelangem Schönreden ein Kaufsignal, wenn er sein Amt verließe. Aber vielleicht schafft er es doch noch, das Ruder herumzureißen. Ob die Aussichten jetzt besser sind als in den Vorjahren, muß die Analyse zeigen. 07:45 Uhr Mit der kaum veränderten New Yorker Vorgabe und dem japanischen Plus von 0,4 Prozent dürfte der DAX heute behauptet eröffnen. Spannend ist es, was die Indikatoren daraus machen werden. Ein schwaches G5 Depot, fallender MMC und stärker als der DAX steigende A/D-Linie würden die Top Bildung fortsetzen und ggf. zum Abschluß bringen. Aus charttechnischer Sicht müßte es bald abwärts gehen, denn die rechte Schulter der Schulter-Kopf-Schulter Formation, die Anfang Februar begann, ist vollendet. Es fehlt nur noch der Rutsch unter die Zwischentiefs von Februar und März. In den USA war gestern wieder das Zusammenspiel zwischen Microsoft und Gesamtmarkt gut zu sehen: Als die Aktie gegen 11 Uhr Ortszeit durchstartete, blieb der Nasdaq100 gedrückt. Aufgrund der sinkenden Risikobereitschaft kamen die Notierungen nicht mehr vom Fleck - mögliche Vorbereitungen auf die nächste Abwärtsbewegung. 05.04.2005 17:13 Uhr DAX 4358, Nasdaq100 1481. Die Indikatoren entwickeln sich weitgehend unauffällig - mit drei Ausnahmen, die in der Vergangenheit regelmäßig auf eine bevorstehende Abwärtsbewegung hinwiesen: 1. US Indikatoren, Kontraindikator Microsoft legt stärker zu als der Gesamtmarkt, 2. anhaltend niedriges durchschnittliches Ordervolumen (DOID), 3. schwaches G5 Depot. Interpretation: Das Sicherheitsinvestment Microsoft ist gesucht, während sich Insider/Trendsetter vom Markt verabschieden. Im Falle einer Talfahrt sollten Technologieaktien (blaue Linie, Nasdaq100) dem Dow Jones und S + P 500 nach unten vorauslaufen. 13:25 Uhr DAX 4354. Die A/D-Linie fiel zurück, so daß sich der Indikator fast neutral zeigt. Aber die Trendsetter liefern anhaltende Warnsignale: Das G5 Depot taucht ab - angeführt von der Münchener Rück. Der Versicherungskonzern fällt, obwohl es keine neuen Nachrichten gibt. Beachtenswert ist auch das anhaltend niedrige durchschnittliche Ordervolumen (DOID). Interpretation: Offenbar ziehen sich die Profis zurück, wobei sich der Markt zu wenig aufnahmefähig zeigt, so daß die Auftragsgrößen sinken. Hinweis: Heute Nachmittag liegt mein Büro inmitten eines Kindergeburtstags, den ich mit meinem 12jährigen Sohn feiere. Die Börse kann dabei nur in kurzen Zeitabschnitten mitverfolgt werden - sofern ich nicht mit Luftschlangen gefesselt werde. Statements zur aktuellen Situation werden deshalb, falls nötig, kurz geschrieben sein. Besteht kein Handlungsbedarf, weil die Kurse weiter abtauchen, werden die Märkte unkommentiert bleiben. 12:05 Uhr DAX 4359. Jetzt wird es spannend: Soeben gab es eine Umsatzspitze mit 13.000 Kontrakten im DAX Future. 10:05 Uhr DAX 4359. Kauf 250 DAX Short Zertifikate WKN 342560, Hebel 10,5, Auto Stop Loss 4650, letzter Kurs 4,41 Euro. Große Überraschung, weil sich am Markt mehr abspielt als gestern, 22:52 Uhr, erwartet: Obwohl der DAX nur rund 0,4 Prozent zulegte, befanden sich kurz nach der Eröffnung alle 30 Aktien in der Gewinnzone. Die hohe Marktbreite während des Anstiegs sorgte für eine überdurchschnittlich steigende A/D-Linie. Im intakten Abwärtstrend könnte dadurch der nächste obere Umkehrpunkt eingeleitet werden. Die Indikatormechanik dürfte bis zum Nachmittag für fallende Notierungen sorgen. Wichtig dabei: Bleibt die positive Divergenz des Indikator mit fallenden Notierungen bestehen, wäre das ein weiterer Hinweis dafür, daß die 4300 Punkte-Marke unterschritten werden kann. Denn solange die Umschichtungen in Richtung der Index-Leichtgewichte und Sicherheitsinvestments anhalten, bleibt es kritisch. Die Short Spekulation ist auch deshalb aussichtsreich, weil das G5 Depot schon wieder den Rückwärtsgang eingelegt hat. 04.04.2005 22:52 Uhr Für eine kleine Aufwärtsbewegung des DAX wird die US Entwicklung nach 17:30 Uhr reichen: Dow Jones + 0,3 Prozent, S + P 500 + 0,4 Prozent, Nasdaq100 + 0,6 Prozent. Danach dürfte das deutsche Börsenbarometer morgen rund 20 Punkte höher im Bereich 4360 eröffnen. Mit einem neuen Intraday-Verkaufsignal der A/D-Linie rechne ich nicht zur Eröffnung. Der Indikator blieb heute gedrückt, so daß er morgen kaum stärker als der DAX steigen kann. Eine positive Divergenz wäre jedoch erforderlich, um eine neue Short Position zu eröffnen. Erst im Tagesverlauf oder übermorgen könnte der Indikator ein Verkaufsignal liefern. Deshalb besteht zur Eröffnung voraussichtlich noch kein Handlungsbedarf. 19:10 Uhr Heute wieder niedriges durchschnittliches Ordervolumen (DOID). Die professionellen Vermögensverwalter halten sich zurück. Möglicherweise werden größere Aktienpakete verkleinert, um sie möglichst marktschonend unterzubringen - schlimmstenfalls ähnlich der Entwicklung von 2002, kurz bevor der DAX die 5000 Punkte-Marke unterschritt (dargestellt in der Bewertung vom 26.04.2002). Das Besondere an der damaligen Situation war, daß der DAX trotz positiver Signale von A/D-Linie und Aktienvolumen innerhalb von sechs Wochen 1.000 Punkte verlor verlor (Bewertung vom 10.05.2005). Allerdings herrschte damals noch viel Optimismus vor und der Dow Jones-Indikator lieferte Verkaufsignale, was heute überhaupt nicht zutrifft. 17:35 Uhr DAX 4341. Für ein Short Investment ist es immer noch zu früh, weil die Indikatoren unverändert eine Gegenreaktion erlauben: schwache A/D-Linie, gedrückter LS Indikator. Die Marktteilnehmer trauen sich wieder in die Index-Schwergewichte, was die Börse zumindest vorübergehend stabilisieren dürfte. Der Anfang ist mit der Aufwärtsbewegung am Nachmittag von 4326 auf 4350 bereits gemacht. Bis 4360/4370 hat der DAX noch Luft nach oben - möglicherweise morgen mit einer freundliche Wall Street als Rückwind. Sollten New Yorker Aktien heute klettern, könnten im Gegenzug die Sojabohnen in Chicago den Rückwärtsgang einlegen. 15:50 Uhr DAX 4333. Wie Sie anhand des erholten MMC sehen können, fanden heute keine Umschichtungen in Richtung der Sicherheitsinvestments statt. Andere Indikatoren signalisieren ebenfalls keine kurzfristige Rückschlaggefahr. Mögliches Szenario: Es findet vom aktuellen Niveau ausgehend eine technische Reaktion statt, in der der DAX den Bereich 4360/4370 testet. Das Aufwärtspotential reicht deshalb nicht, um ein neues Engagement einzugehen. Aussichtsreicher erscheint es, die Gegenbewegung abzuwarten, um auf dem höheren Niveau erneut short zu gehen. Die (unwahrscheinlichere) Alternative dazu: Die Märkte fallen ohne zusätzliche Warnsignale rasch weiter und bieten auf ermäßigtem Niveau in der Bärenfalle eine LONG-Einstiegsgelegenheit. 13:32 Uhr US Indikatoranalyse erstellt 11:12 Uhr DAX 4331. Gewinnmitnahmen, Verkauf der am 01.04. georderten DAX Short Zertifikate zu 4,67 Euro. Der DAX reagierte auf die Verluste in New York und könnte bis zum Nachmittag eine Aufwärtsbewegung in New York vorwegnehmen wollen. Das signalisieren jedenfalls die DAX Indikatoren, die keine Verschlechterung der Markttechnik anzeigen, z.B. ansatzweise Erholung des G5 Depots, leicht fallender LS Indikator ,steigender MMC als Anhaltspunkte dafür, daß die Umschichtungen in Richtung Sicherheit nicht weitergingen. Sollte es eine Gegenbewegung nach oben geben, wird auf ermäßigtem Niveau der erneut Kauf eines Short Zertifikats geprüft. Für den Fall eines "Durchmarschs nach unten" wird die am 23.03. georderte Short Position profitieren. 10:25 Uhr Die Gewinnschätzungen für die 30 DAX Werte wurden aktualisiert. Nimmt man die neuen Daten wörtlich, ist nicht mit Verkaufsdruck zu rechnen, denn: Im Durchschnitt haben die Analysten ihre Gewinnschätzungen angehoben. Das Anleihe/Aktien-Ratio für 2006er Gewinne fiel von 61,9 auf 60,8 und für 2005er Gewinne von 67,9 auf 67,3 (das 2005er DAX KGV ist zur Zeit in der Höhe nicht aussagekräftig, weil die nur geringe Gewinne schreibende Infineon die Berechnung verzerrt). Das durchschnittliche Gewinnwachstum der DAX Unternehmen soll sich bis 2006 von 10,4 auf 11,1 Prozent erhöhen. Danach wäre der DAX zur Zeit angemessen bewertet und nicht überteuert. Wichtig dabei: Die Analysten lagen 2003 und 2004 mit ihren Gewinnschätzungen richtig. Hier mußte nicht nach unten korrigiert werden, was den Aufwärtstrend der vergangenen zwei Jahre erhielt. Zwar ist grundsätzlich Skepsis bei Analystenprognosen angebracht. Aber verläuft alles ohne einschneidende Veränderungen planmäßig, darf auch für 2005 mit einer kontinuierlichen Aufwärtsbewegung gerechnet werden - jedanfalls, was die offiziellen Analystenstatements angeht. Wie paßt das zum aktuell kritischen Szenario? Es ist schwer zu sagen, welche Ereignisse die Börse mit ihren Umschichtungen vorwegnehmen will - an reduzierten Gewinnschätzungen liegt es auf jeden Fall nicht. Hier ist noch kein Trendwechsel erkennbar, so daß die professionellen Vermögensverwalter eigentlich zu den Käufern gehören müßten. Daß zur Zeit das Gegenteil geschieht, kann an der kollektiven Wahrnehmung der Börse liegen. Möglicherweise liegt etwas in der Luft, was einige Marktteilnehmer ahnen (oder Insider wissen) und nicht offen auszusprechen wagen. So ist es zum Beispiel überraschend, wie schwach die Münchener Rück in den vergangenen Wochen notiert, obwohl der Versicherungskonzern das preiswerteste DAX Unternehmen ist und für 2005 steigende Gewinne in Aussicht stellte. Man darf gespannt sein, ob und welche Leichen aus dem Keller ans Tageslicht befördert werden. 03.04.2005 22:40 Uhr DAX Indikatoranalyse erstellt 01.04.2005 18:44 Uhr Depotstatistik und Depotübersicht aktuell 17:07 Uhr DAX 4386. Achten Sie jetzt auch auf das durchschnittliche Ordervolumen im DAX (DOID). Der Indikator blieb trotz der hohen Umsätze auf niedrigem Niveau. Damit drängt sich der Vergleich mit den Top Bildungen im Februar und März auf: Profis/Insider/Trendsetter halten sich zurück, während der Kursanstieg überwiegend von "Trendfolgern" begleitet wird - Anleger, die die Veränderungen seit November 2004 nicht bemerkt haben. 16:26 Uhr DAX 4385. Entsprechend der Indikatormechanik des G5 Depots, das nach unten voraus läuft und der Bewertung von 12:49 Uhr, ist es jetzt aussichtsreich, die Short Position auszubauen: Kauf 250 DAX Short Zertifikate WKN 342560, Hebel 10,5, Auto Stop Loss 4650, letzter Kurs 4,16 Euro. 12:49 Uhr DAX 4368. Von den US Indikatoren gab es gestern keine neuen Hinweise - bis auf den Kontraindikator Russell2000, der wenige Minuten vor Börsenschluß sprang und dadurch ein kurzfristiges Verkaufsignal generierte. Die DAX Indikatoren lieferten außer der steigenden A/D-Linie und den schwachen CMI Germany weitere Warnsignale: DAX KGV kletterte etwas stärker als der DAX, MMC fällt, bzw. renditestarkes Depot steigt. Interpretation: Kapital wird abgezogen, die Umverteilung in Richtung Sicherheitsinvestments (Index-Leichtgewichte, Nebenwerte, Aktien mit hoher Renditeerwartung) geht weiter. So steuert der DAX weiterhin auf eine Top Bildung zu. Allerdings ist es weiterhin möglich, daß der Index vor der Wende nach unten noch einmal in den Bereich 4380/4400 klettert und dann neue Warnsignale zum Ausbau der Short Position einladen. Deshalb besteht für das Musterdepot vorerst kein Handlungsbedarf. 09:46 Uhr DAX 4358. Obwohl der DAX nur 10 Punkte in der Gewinnzone notiert, gibt es 24 DAX Gewinne. Der Anstieg mit hoher Marktbreite läßt die A/D-Linie überdurchschnittlich steigen, was zusammen mit dem schwachen CMI Germany ein Intraday-Verkaufsignal darstellt. Außerdem ist DAX TRIN trotz steigender Notierungen ungewöhnlich hoch. Die Indikatorkombination signalisiert bevorstehend fallende Notierungen. |
Jetzt abonnieren und mehrmals täglich neue Ideen abrufen! KLICK!