- Für unsere Besucher zum Vergleich. Ausgangspunkt
unserer Analyse:
- DAX-Schluß am 25.03.1998, 17.00 Uhr: 5.144
- Dow Jones zum Zeitpunkt des Erscheinen dieses Textes im
Internet am 25.03.1998, 20.15 Uhr: 8.907
- US-Dollar: 1,8270 DM
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- 25.03.1998, 20.15 Uhr
- Der Absturz der Aktienbörsen
steht scheinbar unmittelbar bevor.
- Im Frühjahr 1998 gab es
eine markante Aufwärtsbewegung der Weltbörsen. Vom 19.
Februar bis zum 20. März 1998 hatten wir z.B. folgende
Ergebnisse:
- DAX: Anstieg von 4.581,08 auf
5.045,16 (= ein Gewinn von 10,1 Prozent)
- Dow Jones: Anstieg von 8375,58
auf 8.906,43 (= ein Gewinn von 6,3 Prozent)
- Dabei war diese Kursbewegung für sich genommen noch
nichts Besonderes - eher die Fortsetzung des vorhergegangenen
Trends.
- Das Kursfeuerwerk dürfte
aber bald vorbei sein: Unser Handelssystem (bekannt aus dem
1997er
MOVING MARKETS Trendfenster ) gibt seit Ende Februar
Verkaufsignale.
- Insgesamt haben wir im
Augenblick eine ähnliche Situation wie im Sommer/Herbst
1997: Unser Handelssystem setzte damals lange Zeit und viel zu
früh auf fallende Kurse, und zunächst kletterten die
Notierungen weiter. Tatsächlich zeigte unser Börsencomputer
eine langfristige Trendwende an, die sich erst ab Juli/Oktober
1997 bestätigte.
- Genau das bahnt sich jetzt auch
wieder an: Unsere markttechnischen Indikatoren deuten seit den
24.02.1998 auf fallende Kurse. Mit mehrwöchiger
Vorlaufzeit wäre der Markt jetzt "reif" für
den Abwärtstrend.
- Die Hausse im astrologischen
Zeichen "Fische" (19. Februar bis 20. März 1998)
- Der jüngste Anstieg
vollzog sich im astrologischen Zeichen der Fische. Wir greifen
hier die markantesten Fische-Eigenschaften und heraus und
projizieren sie auf die Börsensituation der vergangenen
Wochen.
- Kernaussage: "Wir glauben, daß sich der
Trend fortsetzt"
- Motto: Die Börsianer
bauen sich ein Luftschloß, denn sie wissen nichts
- Im Zeichen der Fische ist der Glaube an eine gemeinsame
Sache wichtig. Informationen werden so interpretiert, wie es zum
allgemeinen Trend paßt. Aber dabei kommen nicht alle
Fakten auf den Tisch. Es fehlt die realistische Einschätzung.
Das wirkt trendverstärkend bei Aufwärts- und
Abwärtstrends.
- In diesem Fall ging im Januar und Februar
(Wassermann-Monate) der Aufwärtstrend voraus. Es folgte der
Glaube an eine wundersame Geldvermehrung (= Fische), die keine
Baisse fürchten muß. Die Hausse setzte sich unbeirrt
fort.
- Kernaussage: Die Börse gleicht einem "Süchtigen"
- Informationen sind der Stoff, der Börsianer "High"
macht
- Exzessiv reagierten die Preisfeststellungen einiger Aktien
auf neue Nachrichten. Informationen wirkten dabei wie Drogen.
Ein Beispiel für "Extase im Börsensaal": Der
Neue Markt. Die MobilCom-Aktien kletterten in den vier
Fische-Wochen um 210 Prozent.
- Mit verklärtem Blick: Ein neuer Glanz liegt auf der
ganzen Welt
- Die Kernausssage: "Ich glaube". Es wird ein
freundliches Weltbild gezeichnet und gelebt. Das kann in
Extremfällen das Format eines Träumers und Neppers
annehmen. Grenzen verschwinden. Die Kursbewegungen haben
überwiegend nebulöse, scheinbar verwirrte Grundlagen,
die aber als "echt" interpretiert werden.
- Thomas Ring, bedeutender Autor von astrologischen
Lehrwerken, beschreibt Fische-Aspekte mit weiteren interessanten
Eigenschaften. Alle passen genau auf die Hausse-Ereignisse im
Februar/März 1998:
- Mitschwimmen in vorhandenen Strömungen.
- Sich verflüchtigen im Glück.
- Aber: Unberechenbar im Genießen des Daseins.
- Die Champagnerlaune müßte in den kommenden Wochen
einer Katerstimmung weichen. Die Realitäten des Alltags,
die in den letzten Wochen scheinbar verdrängt wurden,
treten im Zeichen des Widders in den Vordergrund. Es könnte
nun das große Aufräumen an den Weltbörsen
beginnen. Deutlich fallende Kurse sind zu erwarten.
- Wichtig: Es gibt keine statistisch wiederkehrenden Belege
für das vorstehende Fische-Szenario.
- Ich habe die Kursdaten der Deutschen Aktienbörse von
1960 bis 1997 ausgewertet, um historische Vergleiche zu finden,
aber: Es gibt in den 37 Jahren keine vergleichbaren
"Fische-Zeiten", in denen wir ähnliche
Kursbewegungen hatten.
- Aber das ist kein Argument gegen die astrologische
Auswertung. Börsenprognosen lassen sich - leider - nicht
einfach so in den Tierkreiszeichen ablesen. In diesem Fall
werden die Märkte schnell über Treffer oder Fehlsignal
entscheiden. Wir werden berichten.
- Gert Schmidt
- Herausgeber von MOVING MARKETS, 25.03.1998
- Der Autor, Journalist und Aktienanalyst, beschäftigt
sich seit dem Erfolg der ASTROBOERSE
mit der Astrologie. Seitdem kombiniert er seine
computergestützten Handelssysteme mit astrologischen
Analysen und veröffentlicht daraus Ergebnisse im Internet.
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