|
|
||||
|---|---|---|---|---|
|
|
|
Einladung zum Stöbern: |
|
The Markets: Aktueller Bericht vom 02.11.1998, 22.15 Uhr |
|
|
|---|---|---|---|---|
|
|
Unser CRASH-KALENDER für Oktober/November 1998 zählt nur noch wenige Tage bis zu seinem Ende. Obwohl wir in diesem Zeitabschnitt bisher deutlich daneben lagen mit unserer Analyse, bestehen noch Chancen für einen Rückschlag. Hier geben wir Ihnen einen Ausblick für die kommenden Tage: * Put/Call-Ratio: Optimismus nimmt weiter zu (= Kontra-Indikator, fallende Kurse zu erwarten) * Umsätze beim DAX-Future: Die steigenden Notierungen weckten scheinbar keine Freude am Spekulieren. Die Umsätze gingen in den vergangenen zwei Wochen stetig zurück. Die Zahl der Anleger, die bei steigenden Notierungen kaufen wollten, nahm ab. Was wir im Tagesverlauf von heute beobachten konnten: Tendierte der DAX seitwärts oder abwärts, erhöhten sich die Umsätze. Bei steigendem DAX ging der Handel beim DAX Future wieder zurück. * Unser Handelsprogramm für DAX & DOW zeigt eine unveränderte Marktschwäche. Die nächste Korrektur steht danach unmittelbar bevor. * DAX: Der Aufwärtstrend seit 29. Oktober (von 4.480 auf 4.806) wurde heute geknackt. Die Kursbewegung könnte die linke Schulter einer SKS-Wendeformation darstellen. Bleibt der DAX unter 4.800 besteht die Gefahr einer Doppelspitze. Die Chancen für einen neuen Abwärtstrend sind da. Aber angesichts der freundlichen Wall Street-Vorgabe dürfte es morgen noch einmal aufwärts gehen. Bis zur Mittagszeit kann der Trend sogar sehr kräftig nach oben zeigen. Wir befinden uns einem "Euphorie"-Zwischenhoch. So wäre es möglich, daß der Dax sogar noch bis 5.000 klettert. Wichtiger Indikator zur möglichen Intraday-Wende: Ein sehr optimistisches Put/Call-Ratio von deutlich unter 0,9 würde anzeigen, daß wir das Top (auch möglich Wende unterhalb von 4.800, s.o.) erreicht haben. Eine schwächer tendierende Wall Street könnte zunächst Gewinnmitnahmen einleiten, was je nach Tagesverlauf auch zu einer Top-Bildung führen sollte. Für den Rest der Woche bis Anfang nächster Woche bleiben wir weiter pessimistisch. Danach beenden wir die "Crash-Berichterstattung", denn die Chancen einer mittelfristigen Bodenbildung (bis Anfang 1999) steigen beträchtlich. Die Bemühungen der G 7-Länder könnten erste Erfolge zeigen, bzw. "auf den ersten Blick" Vertrauen schaffen, was ab ca. Mitte Dezember für steigende Kurse sorgen kann. So werden wir unsere Berichterstattung darauf konzentrieren, die Märkte aus positivem Blickwinkel zu betrachten und anhand eines zweiten Musterdepots einzelne aussichtsreiche Aktien beobachten. Strategie: Bis Dezember kann die Konsolidierung mit Seitwärts- und Abwärtsbewegungen fortdauern. Fallende Notierungen nutzen wir zum Einstieg für den Zweck kurzfristiger Spekulation. Für langfristige Anlagen könnten fallende Kurse bei ausgesuchten Titeln natürlich ebenfalls genutzt werden. Aber wir erwarten für die nächsten Jahre keine Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends nach dem Muster der 90er Jahre. Es dürfte noch einige überraschende Pleiten geben, so daß für Aktienanlagen mit einem Zeithorizont von mehr als 10 Jahren (kaufen und halten) noch kein konkreter Handlungsbedarf besteht. Wir werden berichten. |
|